Donnerstag, 01.05., 11:30 Uhr , Bauerngasse/Gostenhoferhaupt

Heraus zum revolutionären 1.Mai! Für die soziale Revolution! Gemeinsam gegen Sozialraub, Faschismus und Krieg!

1.Mai.2025 || Bauerngasse Ecke Gostenhofer Hauptstr. || 90429 Nürnberg || 11:30 Uhr || Anschließend internationalistisches Straßenfest || Müllnerstr. || 90429 Nürnberg

Deutschland 2025 nach der Bundestagswahl. Fest steht schon jetzt: Nachdem sich die Ampel-Regierung in Sachen Politik für die Reichen, Aufrüstung, staatlicher Rassismus und Zerschlagung demokratischer Rechte stark der rechten Opposition angenähert hat, haben vor allem CDU und CSU im Wahlkampf den Rechtsruck weiter beschleunigt. Zusammen mit der AfD haben sie vor der Wahl versucht ein Gesetz durchzubringen, welches die Festung Europa noch weiter zementiert. Dieses Vorhaben brachte Hunderttausende auf die Straße und ist schlussendlich gescheitert, aber die offene Zusammenarbeit der CDU/CSU und FDP auch auf Bundesebene mit der AfD hat eine weitere Zeitenwende eingeläutet: Nach 1945 spielt nun zum ersten Mal eine faschistische Partei eine bestimmende Rolle: Nicht mehr nur als Ideengeberin ideologisch faschistisch motivierter Gesetzgebung sondern nun als mögliche Partnerin zur Durchsetzung eben dieser in der Bundespolitik. Doch auch ohne AfD an der Macht hat sich die Politik aller bürgerlicher Parteien in den letzten 4 Jahren massiv nach Rechts entwickelt und die Faschisierung der BRD vollzieht sich auch ohne Regierungsverantwortung der AfD. Die Forderung der Menschen welche in Massenprotesten gegen den Rechtsruck auf die Straße gingen wurde ignoriert. Stattdessen wurden die politische Forderungen der AfD in Migrationsfragen wurden durch die Asylrechtsverschärfungen der Ampel in Gesetzesform gegossen und das bereits vor dem Versuch der CDU/CSU. Gesellschaftliche Widersprüche werden zunehmend repressiv beantwortet, durch eine Politik, die sich immer nur auf vermeintliche Sachzwänge beruft und dadurch politische Positionen aus der öffentlichen Diskussion ausschließt.

In den meisten Kernfragen vertreten alle bürgerlichen Parteien eine rechte Politik gegen die Interessen der lohnabhängigen Klasse: Steuergeschenke für die Konzerne, Sparpolitik im Bildungs- und Gesundheitsbereich sowie die Aufrüstung der Bundeswehr sind quasi Konsens bei allen bürgerlichen Parteien von SPD, Grünen, CDU/CSU und FDP bis zur AfD.

Die Entwicklung, die wir in Deutschland beobachten können, ist Ausdruck einer tiefen Krise des kapitalistischen Systems im Weltmaßstab. Die seit Jahrhunderten stetig voranschreitende Kapitalkonzentration in immer weniger Händen hat heutzutage ein kaum vorstellbares Ausmaß erreicht. Um konkurrenzfähig zu bleiben wird der Anteil der menschlichen Arbeitskraft in der Produktion als Kostenfaktor durch technologische Entwicklungen zunehmend reduziert und das Ausmaß an Ausbeutung von Mensch und Natur für immer weiteres Wirtschaftswachstum intensiviert. Die Konzerne und Monopole haben dadurch heute in ihren Kernländern, wie auch weltweit eine dominante Rolle und die jeweiligen Staaten müssen, sofern sie nicht in der zwischenstaatlichen Konkurrenz untergehen wollen, ihre Verwertungsinteressen nach innen und nach außen bestmöglichst umsetzen. Die heutige Schwäche der kapitalistischen Weltwirtschaft ist Ausdruck dieser Entwicklung, da derzeit ein weiteres Erhöhen der Produktivität kaum zu einer Erhöhung der Profite beiträgt, da die schiere Masse der Waren nicht mehr absetzbar ist. Zu dieser Überproduktionskrise kommt, dass durch immer neue Technologien, wie derzeit, durch die Digitalisierung zwar neue Märkte geschaffen werden, um die Entwicklung zu kompensieren, dies aber zur Reduzierung des Anteils menschlicher Arbeitskraft am Produkt führt, dem einzig wirklich wertbildenden Faktor. Eine Tendenz, die den Kapitalismus an eine weitere innere Grenze treibt. Die westlichen imperialistischen Zentren wie die USA oder die BRD geführte EU geraten durch diese Krisen weiter ins Hintertreffen im Kampf um internationale (Wirtschafts-) Einflussgebiete sowohl mit anderen Wirtschaftsblöcken wie Russland und China als auch untereinander. Dabei geht es für alle Beteiligten darum, sich Zugang zu Ressourcen und Märkte zu sichern um auf Kosten der anderen Akteure das eigene kapitalistische Wirtschaften aufrecht zu erhalten. Dies geschieht mit einem enormen Expansionsdruck, der die beteiligten Staaten zu aggressiven Maßnahmen, wie Strafzölle, Wirtschaftssanktionen und Aufrüstung bis hin zum offenen Krieg gegeneinander treibt. Diese Entwicklung hat nicht nur für uns hier schlimmste Folgen, sondern meist noch katastrophalere für die lohnabhängigen und ausgebeuteten Menschen aus Staaten und Regionen der Peripherie.

Diese Dynamiken klingen vielleicht weit weg und abstrakt, haben aber ausschlaggebenden Einfluss auf unseren Alltag als arbeitende Klasse in der BRD. Die Neustrukturierung der deutschen Metall- und Automobilbranche unter anderem durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz ermöglicht Massenentlassungen, Lohnkürzungen und Arbeitszeitverdichtung. Sie schwächt die organisierten tarifgebundenen Belegschaften. Dabei wird seitens der Konzerne das Streikrecht zunehmend in Frage gestellt. Die Aufrüstung der BRD wird durch massive Einsparungen bei Sozialausgaben auf unsere Kosten geschehen, da sich Raketen, Panzer und eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht nicht ohne weiteres finanzieren lassen. Um dies alles reibungslos über die Bühne zu bekommen braucht es immer neue Sicherheitsgesetze, die unsere politischen und sozialen Rechte weiter einschränken. Rassistische Hetze und Nationalismus werden geschürt und rassistische Gesetze erlassen, um uns als Lohnabhängige zu spalten und gegeneinander aufzuwiegeln Die Menschen, die vor den imperialistischen Auswirkungen wie Armut, Naturkatastrophen und Krieg fliehen, werden abgehalten, in die Länder die das Elend exportierten, zu kommen. Dafür wird das Asylrecht geschliffen. Das sind die Ansprüche, die das deutsche Kapital an seine Vertreterinnen, die bürgerlichen Parteien, hat und sie alle folgen demselben Leitinteresse. Sie alle haben die reaktionäre Zeitenwende zu vollziehen. Welche von ihnen den Konzernen in welchem Ausmaß an Barbarei diese Interesse durchsetzt, spielt für sie nur eine nachgeordnete Rolle, im Zweifel werden auch Faschist*innen wieder regierungsfähig.

Als lohnabhängige Klasse sehen wir uns diesen Problemen gegenüber und haben mächtige Gegner*innen denen wir als revolutionäre linke Bewegung etwas entgegensetzen müssen.

Die Monopole haben ihre Profite und ihre Macht über uns weiter ausbauen können. Konzerne und Banken wie Apple, Tesla, Amazon, Google, Meta, VW, Daimler, Siemens, Deutsche Bank, Rheinmetall und Vonovia uvm. bestimmen wie wir leben und arbeiten und nicht wir als lohnabhängige Klasse. Die bürgerlichen Parteien haben die vergangenen Jahre rechte Politik umgesetzt. Die deutsche faschistische Bewegung hat es in den letzten 15 Jahren geschafft sich zu modernisieren und eine einflussreiche Kraft zu werden.

Alle die damit nicht einverstanden sind müssen sich persönlich die Frage stellen: Auf welcher Seite der Geschichte möchte ich stehen? Will ich mich weiter durch diese Verhältnisse zwingen lassen mich gegen meine Mitmenschen zu stellen? Will ich den Totentanz des Kapitalismus weiter mitmachen und mit ihm Zugrunde gehen? Oder will ich mich für eine Welt des Sozialismus einsetzen? Für eine Welt, in der wir Menschen uns als Menschen und nicht als Konkurrent*innen begegnen, eine Welt in der wir solidarisch und kollektiv über unser Leben bestimmen, eine Welt die auch in der Zukunft lebenswert und bewohnbar sein wird!

Der revolutionäre 1. Mai ist jedes Jahr der Ausdruck des Kampfes für diese Welt und für die Zukunft aller! Er ist Ausdruck des klaren Neins zu Kapitalismus, Krieg und Faschismus. Er ist ein Zeichen der Hoffnung in rechten Zeiten bei dem wir auf die Straße gehen für ein gemeinsames Ziel. Der 1. Mai ist genauso wie der revolutionäre Kampf für eine bessere Welt nur denkbar durch die Zusammenarbeit von verschiedenen Organisationen, Basisinitiativen und Bewegungen. Denn Gegenmacht entsteht nur kollektiv. Daher ist der 1. Mai auch eine Einladung an alle, die bislang nur die Faust in der Tasche tragen, an alle, die alleine resignieren und an alle die vielleicht schon aufgegeben haben, sich diesem organisierten Kampf für eine bessere Welt anzuschließen!

Zeitenwende ohne Ende – Bis zum Weltkrieg

Bedroht wird unsere Zukunft durch die immer weiter steigende Gefahr eines Weltkriegs. Die imperialistische Blockkonfrontation zwischen USA, China, Russland und der EU ist längst im Gange, wie der Krieg um die Ukraine zeigt. An Friedensschluss zwischen den Imperialisten ist im Dschungel der widerstreitenden Interessen der Herrschenden nicht zu denken und die zunehmende militärische Formierung der Konflikte ist im vollen Gange. Daher findet weiter ein Wettrüsten und Aufrüsten statt. In Deutschland wurde dieses Wettrüsten vor drei Jahren von der Ampelregierung als sogenannte Zeitenwende ausgerufen. Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2029 im großen Stil kriegsfähig zu sein, um deutsche Interessen militärisch unabhängiger durchsetzen zu können. Um dieses Ziel zu erreichen soll die bisherige Aufrüstung weiter gesteigert werden. Das NATO Ziel, nach dem die Rüstungsausgaben 2% des Bruttoinlandsprodukts umfassen sollen, erfüllt Deutschland inzwischen. Doch im Wahlkampf waren Forderungen von Seiten der Grünen im Umlauf dieses Ziel auf 3,5% hochzusetzen, US-Präsident Trump fordert für die Nato sogar 5%. Konkret würde diese massive Erhöhung bedeuten, dass die Kriegsausgaben der größte Posten im Bundeshaushalts werden würden: Bei der Umsetzung des 5% Ziels steigt der Rüstungshaushalt von 52 Milliarden Euro auf 200 Milliarden Euro. Dem steht durch eine Grundgesetzänderung nichts mehr im weg. Durch die Abschaffung der Schuldenbremse für Rüstungsausgaben, kann Deutschland in Zukunft seine Kriegsausgaben ohne Begrenzung steigern. Es sollte uns allen klar sein, dass diese massiven Rüstungsausgaben nur erreicht werden wenn die Ausgaben beispielsweise für Rente, Sozial- und Pflegeleistungen, Bildung sowie Kultur gekürzt werden. Gleichzeitig sind bei den geplanten Ausgaben Erhöhungen der Abgaben für die lohnabhängige Klasse unvermeidlich. Profitieren wird erst mal von der Aufrüstung lediglich die deutsche Rüstungsindustrie welche schon jetzt Rekordgewinne macht. Doch neben den Kürzungen wird die Militarisierung Stück für Stück zur existenziellen Bedrohung für uns.

Für die Jugend ist die Debatte um die Wiedereinführung der Wehrpflicht die Aussicht darauf, in zukünftigen Kriegen töten und sterben zu müssen. Denn der Krieg der heute noch relativ weit weg in der Ukraine stattfindet kann sich schnell ausweiten. Dazu trägt auch die Stationierung neuer Hyperschall-Mittelstreckenraketen bei. Diese neuen US-Waffen sollen 2026 in der BRD stationiert werden und können innerhalb weniger Minuten die Russische Föderation erreichen um dort z.B. die Atomstreitkräfte Russlands oder andere hochrangige militärische Ziele zu treffen. Was sich wie ein Szenario aus dem Kalten Krieg anhört entspricht tatsächlich den alten Plänen des NATO-Doppelbeschlusses der 1980er Jahre. Doch die heutigen Raketen können kaum abgefangen werden und deshalb steigern sie die Eskalationsgefahr auf beiden Seiten. Auf US-Seite könnte man sich versucht sehen die Atomschlagfähigkeit Russlands auszuschalten und auf russischer Seite könnte versucht werden genau dieser Möglichkeit präventiv zuvorzukommen mit einer Attacke auf die Raketenstützpunkte in Deutschland. Alles in allem steigt dadurch die Gefahr eines Atomkriegs massiv an. Da die Raketen auch in Nordbayern aufgestellt werden sollen befindet sich ab 2026 eine große Zielscheibe in unserer Region. Die Frage, ob diese Raketen überhaupt in Deutschland stationiert werden sollen wurde nicht öffentlich oder parlamentarisch diskutiert. Die Entscheidung uns allen dieser Atomkriegsgefahr auszusetzen wurde in technokratischer Manier von Bundeskanzler Scholz in Absprache mit den USA getroffen.

Klassenkampf von oben – Profite sichern, Sozialabbau forcieren

Die Konsequenzen der imperialen Zuspitzung führen zwangsläufig zu Einsparungen im bisher größten Haushaltsposten – im Ministerium für Arbeit und Soziales. Das bedeutet weitere Kürzungen staatlicher Sozialleistungen. Zusätzlich werden die ohnehin chronisch unterfinanzierten Kommunen noch weniger Unterstützung erhalten, obwohl sie die eigentliche Last des vorgeblichen gesellschaftlichen „sozialen Ausgleichs“ schultern sollen.

Das betrifft uns alle – sei es die immer schwieriger werdende gesellschaftliche Teilhabe für Teile unserer Klasse, die ohnehin schon am Existenzminimum leben, oder die wachsende Verschlechterung der Kinderbetreuung, auf die viele angewiesen sind, um der im kapitalistischen System unausweichlichen Lohnarbeit nachzugehen. Besonders betroffen sind Frauen, da sie aufgrund der patriarchalen Geschlechterverhältnisse überproportional in schlecht bezahlten oder prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten, häufiger unbezahlte Care-Arbeit leisten und von Kürzungen in der öffentlichen Daseinsvorsorge besonders getroffen werden. Wenn soziale Dienstleistungen gekürzt werden, sind es vor allem Frauen, die diese Ausfälle privat auffangen müssen – sei es durch unentgeltliche Pflegearbeit, Kinderbetreuung oder Mehrfachbelastung in schlecht entlohnten Jobs.

Von Bildungsgerechtigkeit für Kinder und Jugendliche kann keine Rede sein – auch wenn liberale und konservative Kräfte nicht müde werden, die Wichtigkeit von Bildung zu propagieren. Mit dem Spardiktat zugunsten der Reichen wird auch diese Forderung der Herrschenden und ihrer Parteien konterkariert und entpuppt sich als große ideologische Lüge.
Kurzum, die von allen bürgerlichen Parteien gebetsmühlenartig proklamierte „Umverteilung durch die soziale Marktwirtschaft“ findet nicht statt, und selbst die Brotkrumen, die bislang für unsere Klasse abfielen, werden immer weniger.

Banken und Konzerne haben zunehmend ein Problem ihre Profite zu realisieren. Um diese Verluste zu kompensieren, wird das Geld wie immer dort geholt, wo es überhaupt erst erwirtschaftet wird – bei den Arbeiter*innen. Ausdruck dieser Entwicklung sind die nahezu täglichen Ankündigungen der Herrschenden von Massenentlassungen, bei denen Zehntausende, die auf Lohnarbeit angewiesen sind, in die Arbeitslosigkeit gedrängt werden oder Lohneinbußen hinnehmen sollen und den damit verbundenen Wohlstandsverlust. Besonders betroffen ist die auf imperiales Wirtschaften ausgerichtete industrielle Produktion der BRD. Doch das Vorgehen großer Autohersteller wie VW, Daimler oder Porsche sowie ihrer Zulieferer wie Bosch, ZF, Conti oder Mahle zeigt deutlich, wessen Interessen für das Management im Vordergrund stehen. Während also Millionen Menschen mit steigenden Lebenshaltungskosten und drohender Armut kämpfen, profitieren einige Wenige ungebremst von der bestehenden Ordnung – ein System, das nicht nur Ungleichheit schafft, sondern diese immer weiter vertieft.

Klar wird hier: Die Absicherung und Reorganisation des Kapitalismus, die von Gewerkschaftsspitzen, Sozialpartnerschaftsvertreter*innen und anderen Agent*innen des Kapitals in unserer Klasse gern als ‚Transformation‘ bezeichnet wird, wird keinerlei sozialen Fortschritt für uns als lohnabhängige Klasse bringen – im Gegenteil.

Die Preise werden weiter steigen, Mieten und Wohneigentum bleiben für uns kaum bezahlbar, und unsere Löhne werden die Profitmargen der herrschenden Klasse garantiert nicht übersteigen. Und der Teil des gesellschaftlich erwirtschafteten Reichtums, der für uns abfällt, wird immer kleiner.

Die Hohle Demokratie

Die Verschärfungen im Sozialen und die Aufrüstungspolitik gehen Hand in Hand mit einer voranschreitenden Einschränkung der bürgerlichen Freiheitsrechte. Der Aufbau einer zentralisierten Polizei mit Geheimdienstbefugnissen schreitet weiter voran, entgegen den Lehren aus den Faschismus. In den letzten Jahren haben alle Landesregierungen neue repressive Polizeigesetze erlassen. In Bayern ist zum Beispiel eine sogenannte Präventivhaft vorgesehen. Die bayerische Polizei kann Menschen die noch kein Verbrechen begangen haben einen Monat lang inhaftieren nur wenn sie den Verdacht hat, dass jemand eine Straftat begehen könnte. Dies wurde z.B. bei Klimaktivist*innen angewendet. Der Polizei kommt dabei eine immer stärkere politische Rolle zu: Sie hat die Macht zu entscheiden was legitimer Protest ist und was nicht. In anderen Punkten wird inzwischen sogar teilweise ohne gesetzliche Grundlage gegen politische Bewegungen vorgegangen. Dies zeigte sich stark beim Vorgehen gegen die Palästina-Solibewegung während Israels Krieg gegen Gaza, der auf die komplette Vernichtung jeder Lebensgrundlage dort Zielt: Jede Kritik an der bedingungslosen Unterstützung von Seiten der BRD für die Ermordung und systematische Vertreibung der Zivilbevölkerung und die systematische Zerstörung der Infrastruktur wird mit starker Repression beantwortet. Es hagelt willkürliche Anzeigen, Anmelder*innen werden eingeschüchtert und Protest wird durch Auflagen gegängelt. Alles im Sinne einer sogenannten deutschen Staatsräson, die jede Kritik an rechter und rassistischer israelischer Regierungspolitik unter den Generalverdacht des Antisemitismus stellt.

Eine Rolle beim voranschreitenden Grundrechteabbau spielt neben staatlichen Behörden auch die bürgerliche Presse. Die Stimmen, die Schutzrechte gegenüber dem Staat, das Streikrecht oder das Versammlungsrecht als wichtige Rechte ansehen werden immer weniger. Im Gegenteil die bürgerliche Presse liefert mehr und mehr die ideologische Begleitmusik für den voranschreitenden Grundrechteabbau.

Noch ist die Situation in der BRD nicht so weit wie in den USA: Dort baut die Trump-Regierung den Staat zu einem Apparat um, der die Interessen der Monopole zunehmend unvermittelt vertritt. Aber die Tendenz, dass Regierungspolitik im Interesse der Konzerne technokratisch ohne Debatte oder Widerspruch durchregiert werden soll, findet sich zunehmend auch hierzulande. Getrieben wird diese Entwicklung ebenfalls durch die Konkurrenz mit anderen imperialistischen Staaten. Denn bei der Durchsetzung von Aufrüstung und Profitmaximierung sind Bürgerrechte ein Wettbewerbsnachteil für die BRD gegenüber der Konkurrenz aus den USA, China und Russland

Gegenmacht aufbauen für die soziale Revolution

Die Zeiten, die wir gerade erleben, sind hart. Die Krise des Kaptialismus befördert die Faschisierung. Weltweit sind rechte und faschistische Kräfte auf dem Vormarsch und machen sich in allen Staaten und auch in Regierungen breit. Die Konkurrenz zwischen den imperialistischen Staaten sorgt für Kriegsgefahr und die Zerstörung unseres Planeten. Dass sich von alleine etwas ändern wird ist ausgeschlossen. Dass wir als Einzelpersonen ohnmächtig sind ist ebenfalls klar. Doch wir müssen den Kampf aufnehmen, wenn wir eine lebenswerte Zukunft für uns alle überall haben möchten. Eine Zukunft in der nicht die Profitinteressen der Monopole bestimmen wie unser Leben aussieht, eine Zukunft in der wir entscheiden was läuft! Kurz gesagt das ganze kapitalistische System muss weg!

Doch gewinnen können wir diesen Kampf nur vereint! Gewinnen können wir nur wenn wir uns organisieren, wenn wir gemeinsam Gegenmacht aufbauen. Gegenmacht bedeutet, dass wir Stück für Stück die ideologische Hegemonie des Staates und des Kapitals brechen. Gegenmacht bedeutet, dass wir Stück für Stück Kämpfe in unseren Betrieben, Vierteln und Bildungseinrichtungen entwickeln. Gegenmacht bedeutet, Organisationen aufzubauen die der Macht von Staat und Kapital effektiven Widerstand entgegensetzen können. Kurz gesagt, erst wenn wir organisiert als lohnabhängige Klasse kämpfen, lassen sich unsere gemeinsamen Forderungen durchsetzen!

Wir wollen die Enteignung und Vergesellschaftung von Produktionsmitteln. Es wird produziert, was nach den Bedürfnissen aller gebraucht wird, statt (Über-) Produktion für den Profit einiger weniger, bei gleichzeitiger globaler Armut. Die Verwaltung, Planung und Organisation der Produktion, die Abstimmung und Koordinierung der Betriebe wird in Räten von unten nach oben organisiert. Die Arbeitenden entscheiden so in der demokratisierten Produktion selbst darüber, was und wie produziert wird. An die Stelle der Privilegien und Profite einzelner tritt das Kollektivinteresse. Chef*innen und Manager*innen werden überflüssig – wir brauchen keine kapitalistische Produktion.

Wir wollen Wohnkonzerne enteignen und die Planung, den Bau, die Verwaltung und die Instandhaltung der Häuser in Kooperativen, nach den Bedürfnissen aller, selbst übernehmen. Das wird kollektiv organisiert, alle greifen dazu auf gemeinsam genutzte Ressourcen zu. Niemand zieht einen Nutzen daraus, dass Menschen ein Dach über dem Kopf haben, außer den, ein Dach über dem Kopf zu haben. Wir brauchen keine Bereicherung durch Privateigentum und keine Ware Wohnraum.

Wir wollen Haus- und Pflegearbeit verkollektivieren und als Gesellschaft dafür sorgen, dass die täglichen Bedürfnisse von allen erfüllt werden. Niemand wird in patriarchale Muster und Rollenbilder gepresst und muss nach diesen funktionieren. Genug Krippen, Kindergärten, Nachmittagsbetreuungen, Pflegeeinrichtungen werden eingerichtet und gemeinschaftlich organisiert. Wir brauchen kein Patriarchat und keine unbezahlte Reproduktionsarbeit.

Wir wollen global die gleichen Rechte und sichere Lebensgrundlagen für alle, überall. Alle können dort leben, wo sie wollen. Die bisherige postkoloniale und imperialistische globale Ausbeutung und Ungleichheit wird beendet. Der Kampf um den Aufbau von wirtschaftlichen, demokratischen und selbstverwalteten Strukturen von unten wird international und solidarisch organisiert. Imperialistische Ausbeutung und Kriege werden beendet. Globaler Handel und Austausch dienen dem Wohl aller und nicht den Profiten der Wirtschaftseliten in den kapitalistischen Zentren.

Wir wollen ökologisch verträglich leben und produzieren. Die Produktion wird nachhaltig und langfristig organisiert. Wachstum dient dem Fortschritt, nicht dem Absatz von Waren und der Schaffung von Profit. Wir wollen eine geplante Produktion und Modernisierung aller Güter, die alles für alle, langfristig und in hoher Qualität verfügbar machen. Schnelllebige und profitorientierte Produktionszyklen von angeblich nachhaltigen Waren werden überflüssig. Weniger Ressourcen werden nachhaltiger verwendet. Die ökologische Zerstörung des Planeten wird beendet. Es kann keinen „grünen“ Kapitalismus geben.

Wir wollen Bildung kollektiv und für alle zugänglich organisieren. Nicht für die Verwertbarkeit unserer Arbeitskraft wollen wir lernen, sondern dafür, dass wir alles Notwendige für unsere individuelle Entwicklung und ein kollektives Leben lernen.

Deshalb organisieren wir uns als Klasse, um im Alltag konkrete Kämpfe voranzutreiben und um unsere Interessen auf die Tagesordnung zu setzen. Gegen ihre Kriege, aber auch gegen ihren „Frieden“ führen wir den Kampf gegen den Hauptfeind im eigenen Land. Wir wissen um den internationalen Charakter dieses Kampfes um unsere Klasseninteressen, deshalb stehen wir solidarisch Seite an Seite im proletarischen Internationalismus vereint. Wir lassen uns nicht durch Rassismus, Nationalismus und Patriarchat spalten oder in imperialistischen Auseinandersetzungen aufeinander hetzen.

Ja, die Forderungen und Ziele, die wir haben, sind groß und wirken heute vielleicht unerfüllbar. Aber wenn wir jetzt anfangen tagtäglich dafür zu Arbeiten können wir sie erreichen. Aber dafür brauchen wir alle, die wirklich etwas verändern wollen! Denn Allein machen sie dich ein, aber wenn wir als Arbeiter*innenklasse zusammenstehen und organisiert kämpfen, haben die Vertreter dieser überkommenen Ordnung nichts mehr zu lachen!

Deshalb: Wenn auch du hinter diesen Forderungen stehst, wenn auch du die Schnauze voll hast alle paar Jahre wählen zu gehen und sich dennoch nichts ändert, dann bist du hier genau richtig, beim revolutionären 1. Mai in Nürnberg!

Der revolutionäre 1. Mai wird von Gruppen organisiert, die den Kampf um Gegenmacht aufgenommen haben. Die auch am 2. Mai weiter machen und für dieses Ziel arbeiten. Viele der Organisationen haben einen Infotisch auf dem internationalistischen Straßenfest im Anschluss an die Demonstration. Hier kannst du die Organisationen kennenlernen, die in Nürnberg revolutionär arbeiten.

Eine Initiative der organisierten autonomie

Es rufen auf: 8. März Bündnis Nürnberg, AgitProp Truppe Zündschnüre, Antifaschistisches Aktionsbündnis, Antifaschistische Aktionskneipe, Arbeitskreis erneuerbare Gesellschaft, DKP Nürnberg, Freie Arbeiter*innen-Union Nürnberg, Ende Gelände Ortsgruppe Nürnberg, Feministische Perspektiven, FDJ Nürnberg, Gostenhofer Dorfschulze, Initiative solidarischer ArbeiterInnen, Interventionistische Linke Nürnberg, Intifada Nürnberg, Kuhle Wampe – Geyers Schwarzer Haufen, Kommunistischer Aufbau, Kunstverein Hintere Cramergasse e.V., Leserinitiative der Jungen Welt Nürnberg, LINKE LISTE Nürnberg, Linksjugend solid Nürnberg, Migrantifa Nürnberg, Mops von Gostenhof, organisierte autonomie (OA), Pension Ost, Projekt 31, Prolos, Reclaim Gostenhof, Revolutionäre Kommunistische Partei Nürnberg, Revolutionäre Zukunft Nürnberg, Rote Jugend Mittelfranken, SDAJ Nürnberg, SJD – Die Falken Unterbezirk Nürnberg, Solikreis 129, YUNA-Demokratische Jugend

Unterstützung der Durchführung: Rote Hilfe Nü-Fü-Er, Arbeiterbund für den Wiederaufbau der KPD – OG Nürnberg

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Devrimci 1. Mayis 2025 de alanlara!

Sosyal devrim icin!

Hep birlikte hak gasplarina; fasizme ve savasa karsi!

Artan kira fiylari, hayat pahaliligi, savas icin sürekli yenilenen askeri ekipman,, sokaklarda ve parlamento da artan nazi sayisi. Hep birlikte ücretli calisan sinif olarak hosnutsuzlugumuzu ve protestolarimizi sokaga tasiyalim. Kapitalistlerin dayattigi normalmis gibi görünen durumlara-zenginlerin politikalarina karsi- Kendi ihtiyaclarimiz icin! Yapilan savas hazirliklari egemenlerin ve zenginlerin cikarlari icindir. Bizler bunlarin sonucunun bedelini, artan fiyat pahliligi, sosyal hizmetler de yapilan kesintiler, dahada artan agir calisma kosullari ile ödememiz gerekiyor Bu durum yeni bir hükümetle de degismeyecek, tam tersine bizlere karsi olan rotalarina devam edecekler. Ancak savas durumunda, bizler herseyimizi kaybedecek, hic birsey kazanmayacagiz. Kendilerini halk ayaklanmasindan ve direnislerden korumak icin, bizlere arta kalan politik özgürlügümüzü göz göre göre daha cok elimizden almaktalar. Sagci baskilar ve fasist hareketler devamli sözde „ic güvenligin“ genisletilmesi amaciyla, irkci yasalarin sürekli sikilastirilmasi ve medya araciligiylada tesvik edilmektedir. Bunlarin artik son bulmasi lazim. Sömürüye ve ezilmeye karsi sosyal devrim icin! Devrimci 1. Mayis 2025 de alanlara!

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إلى الشوارع في الأول من أيارالثوري2025!!
م
ن أجل الثورة الاجتماعية!معًا ضد النهب الاجتماعي، الفاشية والحرب!
الإيجارات ترتفع، الأسعار ترتفع، التسليح المستمر يتزايد، وعدد النازيين في الشوارع والبرلمانات

يزداد
.
دعونا نعبّر معًا، كطبقة عاملة، عن غضبنا واحتجاجنا في الشوارع
.ضدالمعاناةالناتجة عنالرأسمالية
ضد سياسات الأغنياءمن أجل تلبية احتياجاتنا!
التسليح والتحضيرات للحرب تُجرى لخدمة مصالح الشركات والمؤسسات الكبرى
.ونحن من يُطلب منا
دفع الثمن من خلال ارتفاع
الأسعار، تقليصات في نظام الرعاية الاجتماعية، وظروف عمل أكثر قسوة.
حتى تغيير الحكومة لا يغير شيئًا من ذلك
بل على العكس، يستمرون في السير على هذا الطريق ضدنا
بشكل أكثر حدة
.
لكن في حال اندلاع الحرب، فإننا سنخسر كل شيء
ولا يمكن اننكسب شيئًا.
ما تبقى لنا من حريات سياسية يُنتزع منّا تدريجيًا لحماية أنفسهم من الاحتجاج والمقاومة
.
التيار اليميني المتصاعد والحركات الفاشية يُمنحان الدعم من خلال القوانين المتشددة المستمرة، وغالبًا ما

تكون عنصرية، مثل التوسعات في ما يُسمى بـ“الأمن الداخلي“ والإعلام المحرض
.
يجب أن يتوقف هذا الوضع
!
ضد الاستغلال والاضطهاد
!
من أجل الثورة الاجتماعية
!
إلى الشوارع في
الأول منأيارالثوري2025!!

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¡A la calle el 1 de mayo revolucionario de 2025!

¡Por la revolución social! Juntos contra el robo social, el fascismo y ¡la guerra!

Subida de alquileres, subida de precios, armamento constante, cada vez más nazis en las calles y en los parlamentos. Juntos, como clase obrera, llevemos nuestro descontento y protesta a las calles. Contra las imposiciones del estado normal capitalista – Contra la política de los ricos – ¡Por nuestras necesidades! El armamento y los preparativos de guerra se llevan a cabo en interés de las corporaciones y empresas. Se supone que tenemos que pagar por ello con el aumento de los precios, recortes en el sistema social y condiciones de trabajo aún más duras. Esto no cambiará con un nuevo gobierno nacional, al contrario, siguen sistemáticamente por este camino contra nosotros. Pero en caso de guerra, tenemos todo que perder y nada que ganar. Cada vez se nos arrebatan más las libertades políticas que nos quedan para protegerse de la protesta y la resistencia. El giro a la derecha y los movimientos fascistas se ven alimentados por un endurecimiento constante y a menudo racista de las leyes, como la expansión de la llamada «seguridad interna» y los medios de comunicación incendiarios. Esto debe acabar. ¡Contra la explotación y la opresión! ¡Por la revolución social! ¡Por un mayo revolucionario 2025!

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Out for the revolutionary May 1, 2025!

For the social revolution! Together against social robbery, fascism and war!

Rising rents, rising prices, constant rearmament, more and more Nazis on the streets and in the parliaments. Let us take our discontent and protest to the streets together as the working class. Against the disgrace of the capitalist normal state – Against the politics of the rich – For our needs! The rearmament and preparations for war are taking place in the interests of corporations and companies. We are expected to pay for this through rising prices, cuts in the social system and even tougher working conditions. A new federal government won´t change that. On the contrary, they will simply continue to consistently pursue this course against us. But in the event of war, we have everything to lose and nothing to gain. The political freedoms we have left are increasingly being taken away from us in order to protect them from protest and resistance. The shift to the right and fascist movements are being encouraged by constant, often racist tightening of laws such as the expansion of so-called “domestic security” and an inciting media.This must stop. Against exploitation and oppression! For the social revolution! Out for the revolutionary May 2025!

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Izađimo na revolucionarni 1. svibnja 2025.!
Za socijalnu revoluciju! Zajedno protiv soci
jalne pljačke, fašizma i rata! Rastuće stanarine, rastuće cijene, stalna naoružanja, sve više nacista na ulici i u parlamentima. Hajdemo zajedno kao klasa ovisna o plaći iznijeti svoje nezadovoljstvo i
protest na ulici. Protiv zahtjeva kapital
ističkog normalnog stanja protiv politike bogatih za naše potrebe! Razoružanje i pripreme za rat odvijaju se u interesu korporacija i poduzeća. Mi to trebamo platiti kroz rastuće cijene, rezove u socijalnom sustavu i još teže uvjete rada. Ni nova savezna vlada na tome neće ništa promijeniti, naprotiv, one će taj kurs samo dosljedno nastaviti protiv nas. No u slučaju rata imamo sve izgubiti, a ništa dobiti. Preostale političke slobode nas se sve više oduzimaju kako bi se zaštitili od protesta i otpora. Zaokretu udesno i fašističkim pokretima potpomaže stalno, često rasističko pooštravanje zakona kao što je proširenje takozvanog „unutarnje sigurnosti“ i medija koji potiču mržnju.
Time se mora stati kraj.
Protiv izrabljivanja i ugnjetavanja! Za socijalnu revoluciju! Izađimo na revolucionari svibanj 2025.!

Freitag, 09.05., 20:00 Uhr

Befreiung feiern! Kampf organisieren! 9. Mai Party!

Soli-Party:

9. Mai, 20:00 Uhr, Falkenturm Nürnberg

Am 8. Mai feiern wir zusammen mit der SDAJ, den Falken, der Roten Hilfe, der DKP und anderen die Befreiung vom Faschismus und das Ende des 2. Weltkrieges. Auch 80 Jahre später müssen wir immer noch gegen Faschismus und Kriegstreiberei kämpfen!

Die Einnahmen aus dem Getränkeverkauf gehen an das Antifaschistische Aktionsbündnis Nürnberg und unterstützen das diesjährige Festival der Jugend

Schwarze Katze, Gostenhof
Stadtteilladen,
Volxküche,
(Aktions-)Kneipe, Anlaufstelle

Infoladen Benario, Fürth
Volxküche und Kneipe

Metroproletan
Archiv &
Bibliothek

Stadtteilzentrum DESI
Volxküche und
Kneipe

Fr, 09.05.25, 20 Uhr
100
Fr, 09.05.25, 20 Uhr

Befreiung feiern! Kampf organisieren! 9. Mai Party!

Am 8. Mai feiern wir die Befreiung vom Faschismus und das Ende des 2. Weltkrieges. Auch 80 Jahre später müssen wir immer noch gegen Faschismus und Kriegstreiberei kämpfen!

200

Do. 1.5..: Antifaschistische Anlaufstelle entfällt / Solitresen fällt auch aus am Freitag, 2.5.

Die Antifaschistische Anlaufstelle des AAB entfällt am Donnerstag, den 1. Mai. Ab 8. Mai dann wieder wie jeden Donnerstag: 19-20 Uhr im Stadtteilladen Schwarze Katze Untere Seitenstr. 1, Nürnberg Außerdem wird der Solitresen des AAB nicht stattfinden am 2. Mai.

200

Statement des Solikreis Nürnberg: Hier ist gar nichts von der Kunstfreiheit gedeckt…

Hanna ist eine der Sieger:innen des diesjährigen Bundeskunstpreises, der vom Ministerium für Bildung und Forschung ausgelobt wird. Ihre Werke werden von der Jury bejubelt. Doch dann kommt der Wendepunkt: rechte Blogger veranstalten eine mediale Hetzjagd gegen die Antifaschistin, die sich aktuell in einem Strafverfahren befindet.

180

Raus zum 1. Mai! Schliesst euch unserem Antirassistischen Block an

Der 1. Mai ist nicht nur ein Feiertag, sondern ein Tag des Widerstands gegen die Ausbeutung durch das Kapital. Es ist ein Tag, an dem sichtbar wird, dass die Arbeiterklasse – egal welcher Herkunft – gemeinsame Interessen hat. Es geht um Solidarität über Grenzen hinweg, um den gemeinsamen Kampf gegen Unterdrückung, Diskriminierung und Klassenherrschaft.

140

Die solidarische Sozialberatung am 29.04. muss leider ausfallen!

Die solidarische Sozialberatung am 29.04. muss leider ausfallen! Ihr könnt uns dafür am internationalistischen Straßenfest am 1. Mai nach der Demo besuchen. An unserem Stand könnt ihr kreativ werden und eure schlimmste Ämter-Geschichte berichten. Denn Behörden-Wahnsinn hat System!

100

Antikapitalistischer Block beim Ostermarsch 2025 in Nürnberg – Ungehorsam Jetzt – Zusammen kämpfen gegen Militarismus und Krieg!

Beim Ostermarsch 2025 in Nürnberg bildete der antikapitalistische Block unter dem Motto „Ungehorsam Jetzt – Zusammen kämpfen gegen Militarismus und Krieg!“ einen kämpferischen Teil des südlichen Demonstrationszuges. Gemeinsam wurde ein kraftvolles Zeichen gegen Krieg, Militarismus und den kapitalistischen Normalzustand gesetzt.

100

Ein schöner April-Tag in der Rosenau

Die Veranstalter*innen des wöchentlichen rassistischen Marsches von "Team Menschenrechte" wollten damit provozieren, dass sie mit ihrem Neonazi-Anhang und anderen am 20.4. in der Rosenau "Geburtstag feiern". Der 20.4. ist das Geburtsdatum Adolf Hitlers. Es kam anders, als sich manche der Provokateure das wohl vorgestellt hatten.

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Statement des Solikreis Nürnberg zur Nicht-Auslieferung von Gino

Hier könnt ihr ein Statement des Nürnberger Solikreises lesen, in dem auf die Entscheidung der französischen Justiz eingegangen wird, Gino nicht auszuliefern, während Zaid nach wie vor in deutscher Auslieferungshaft sitzt.

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Berichte der Prozesstage 9-12 gegen die Antifaschistin Hanna

Hier könnt ihr die Berichte des Solikreises "Wir sind alle Antifa Solidarität mit den von §129 StGB Betroffenen" zu dem Prozesstagen 3-8 nachlesen. Freiheit für alle Antifas

Mi, 23.04.25, 18 Uhr, Weißer Turm
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Mi, 23.04.25, 18 Uhr, Weißer Turm

Antikriegskundgebung, Mittwoch 23.04 – 18 Uhr, Weißer Turm

Die neue Regierung will 900 Milliarden Euro für Rüstung und Kriegsinfrastruktur ausgeben. Der Kriegs- und Militarisierungswahnsinn nimmt immer absurdere Formen an. Um Schultoiletten zu reparieren ist leider kein Geld da. Wer ins Krankenhaus muss, kann 9 Stunden in der Notaufnahme warten.

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Gostenhofer Stadtteilaufruf zum revolutionären 1. Mai 2025 in Nürnberg

Wenn sie Freiheit sagen, meinen sie Kapitalismus, wenn sie Verteidigung sagen, meinen sie Krieg. Lassen wir nicht zu, dass sie uns spalten und uns in Konkurrenz stellen. Machen wir uns gerade für eine andere, eine bessere Welt jenseits von Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung. Das spricht dich an? Dann bist du am revolutionären 1. Mai in Nürnberg genau richtig. Komm zur Demo und zum anschließenden Fest!

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Start der Kampagne „Free Zaid – Free all Antifas – Keine Auslieferung nach Ungarn!“

Im Nachfolgenden dokumentieren wir die Pressemitteilung zum Start der Kampagne "Free Zaid - Free all Antifas - Keine Auslieferung nach Ungarn!", an der wir uns als Solikreis Nürnberg beteiligen. Als Kampagne ist es unser Ziel, die Auslieferung des Antifaschisten Zaid nach Ungarn zu verhindern. Vorgeworfen wird ihm eine Beteiligung an Auseinandersetzungen mit Neonazis rund um den Tag der Ehre 2023 in Budapest. In Un

Fr, 18.04.25, 00 Uhr, Nürnberg
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Fr, 18.04.25, 00 Uhr, Nürnberg

Antifa-Aktionskneipe im April

Offenes Antifatreffen und Vortrag zu Erfahrungen aus den letzten 20 Jahren Antifaschismus in Nürnberg und der Region im Rahmen der Antifa-Aktionskneipe der organisierten autonomie (OA) Nürnberg.

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Radio Revolution Nürnberg im April 2025

Im April gab es unter anderem folgendes Thema: 1. Hintergründe zum so genannten Budapest-Komplex und speziell zu unserem Fürther Freund und Genossen Zaid, der mit einem ungarischen Haftbefehl gesucht wurde und nun in Köln in Abschiebehaft sitzt. Er braucht dringend unsere Unterstützung. Klickt auf die Überschrift um zum Player und zur vollständigen Themenübersicht zu gelangen.

Sa, 26.04.25, 12:30 Uhr
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Sa, 26.04.25, 12:30 Uhr

Auf die Straße gegen „Team rechte Menschen“!

Kein Platz für Nazis in Nürnberg! Kundgebung gegen "Team Menschenrechte" Nürnberg, 14.4.25 (Montag), 18.30 Uhr, Hallplatz/Westseite: Kundgebung gegen die Demo des Team "Menschenrechte" (Omas gegen rechts – Nürnberg). Ab 12.30 Uhr Hallplatz: PROTEST GEGEN RECHTEN AUFMARSCH! (Veranstalter*innen: Nürnberger Bündnis Nazistopp, AK Antifa/Antira von ver.di Mittelfranken)

Sa, 12.04.25, 16 Uhr, Stadtteilladen Schwarze Katze
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Sa, 12.04.25, 16 Uhr, Stadtteilladen Schwarze Katze

Youth Connect – Mitmachtreffen

Diesen Monat wollen wir gemeinsam Material für den 1.Mai vorbereiten. Unsere Öffnung startet ausnahmsweise schon um 16 Uhr. Werdet mit uns kreativ und lernt uns kennen! Wie immer gibt es leckeres Essen und Getränke!

Fr, 25.04.25, 19 Uhr, Schwarze Katze
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Fr, 25.04.25, 19 Uhr, Schwarze Katze

Daniela Klette: Widerstand und Repression – damals wie heute

Proloskneipe im April: Info- und Diskussionsveranstaltung über die Situation von Daniela Klette, Repression und Widerstand damals wie heute. Seit ihrer Verhaftung im Februar 2024 in Berlin ist Daniela Klette in Vechta im Knast eingesperrt. Sie wurde über 30 Jahre lang gesucht. Ihr wird vorgeworfen, an zwei Aktionen der RAF beteiligt gewesen zu sein

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Berichte zu den Prozesstagen 3-8 im Prozess gegen Hanna

Hier könnt ihr die Berichte des Solikreises "Wir sind alle Antifa Solidarität mit den von §129 StGB Betroffenen" zu dem Prozesstagen 3-8 nachlesen. Freiheit für alle Antifas

Mo, 21.04.25, 13:30 Uhr, Kopernikusplatz
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Mo, 21.04.25, 13:30 Uhr, Kopernikusplatz

Ungehorsam Jetzt – Zusammen kämpfen gegen Militarismus und Krieg! Hinein in den antikapitalistischen Block auf dem Ostermarsch in Nürnberg 2025!

Auch 2025 finden die jährlichen Ostermärsche gegen Aufrüstung und Krieg statt. Für uns ist es drängender denn je hier in Nürnberg auf die Straße zu gehen denn die weltweite Aufrüstung wird in der Stadt der „Menschenrechte“ spürbarer. Spürbarer soll auch unser Protest werden. Daher hier der Aufruf zum antikapitalistischen Block!

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Erfolgreiche Veranstaltung zu Zaid und dem Budapest-Komplex vom Solikreis Nürnberg im Nachbarschaftshaus Gostenhof

Mit über 100 Menschen platzte der große Saal des Nachbarschaftshaus Gostenhof am Abend des 3.4. aus allen Nähten. Die Podiumsdiskussion zeigte das ungebrochene Interesse am Schicksal der jungen Antifaschist*innen, die in den Fängen der staatlichen Repression sind, weil ihnen vorgeworfen wird, in Ungarn ein paar Nazis verprügelt zu haben. Wer nicht da sein, konnte, kann hier zumindest einen Eindruck gewinnen.

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Der 1.Mai braucht auch Dich!

Aufruf der Roten Hilfe Nürnberg zur praktischen Unterstützung des revolutionären 1.Mai Bündnis. Hilf auch Du bei der Verbreitung des Aufrufs in anderen Sprachen! Als Klasse kämpfen - heraus zum revolutionären 1.Mai! In uscita per il 1 maggio! Fora do ar em 1 de maio! Uit voor 1 mei!

Sa, 12.04.25, 09:20 Uhr, Hauptbahnhof Osthalle
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Sa, 12.04.25, 09:20 Uhr, Hauptbahnhof Osthalle

Auf nach München – Free Hanna!

Die nächste Knastkundgebung steht an! Seit 11 Monaten sitzt Hanna nun im Knast, seit 2 Monaten in München. Lassen wir sie auch dort nicht alleine und zeigen wir ihr, dass wir hinter ihr stehen, egal, wo sie sie einsperren! Wir fahren gemeinsam mit dem Zug nach München. Treffpunkt ist um 9:20 Uhr in der Osthalle am Hauptbahnhof Nürnberg.

Sa, 05.04.25, 20 Uhr, Schwarze Katze Nürnberg
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Sa, 05.04.25, 20 Uhr, Schwarze Katze Nürnberg

Autoritärer Putsch in Deutschland – was macht die Linke? ISA-Kneipe, Sa. 5. April 25, 20:00 Uhr, Stadtteilladen Schwarze Katze, Untere Seitenstr. 1, Nürnberg

Der Notstand wird ausgerufen. Die Heimatschutzbrigaden nehmen ihre strategischen Positionen ein. Verhaftungswellen gegen Linke und GewerkschafterInnen beginnen. Faschistische Banden marodieren durch die Straßen, verprügeln und ermorden Menschen und zerstören autonome Stadtteilläden...

Do, 03.04.25, 18:30 Uhr, Nachbarschaftshaus Gostenhof
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Do, 03.04.25, 18:30 Uhr, Nachbarschaftshaus Gostenhof

Podiumsdiskussion am 3.4. um 18:30 Uhr: Wie geht es weiter mit Zaid und dem Budapest Komplex?

Podiumsdiskussion am Donnerstag, den 3.4. im Nachbarschaftshaus Gostenhof ab 18:30 Uhr zu Zaids aktueller Situation und der akuten Gefahr einer Auslieferung nach Ungarn.

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Nürnberger Nachrichten verschweigen einmal mehr feministische Proteste! Aktion zur Sichtbarmachung am 19.3.!

Das 8. März Bündnis Nürnberg und das revolutionär feministische Kollektiv rufen dazu auf, am morgigen Tag zwischen 8 und 12 Uhr die Nicht-Berichterstattung des Lokalblättchens anzugehen.Schreibt einen Leser*innenbrief, eine E-Mail, ruft an oder macht mit bei der Instagram Aktion des revolutionär feministischen Kollektives und des 8. März Bündnis. Antipatriarchale Kämpfe sichtbar machen!