Proloskneipe | Veranstaltung | 24.7. | ab 19 Uhr | Cuba Libre | Untere Seitenstraße 1
Vor fast 70 Jahren hat sich Kuba durch eine Revolution von der Diktatur und den Fängen des US-Imperialismus befreit. Seitdem führen die USA einen erbitterten Kampf gegen die kleine Inselrepublik. Mit Sanktionen und Blockaden versuchen sie, das kubanische Volk in die Knie zu zwingen. Heute droht das US-Regime unter Donald Trump offen mit einer kriegerischen Invasion.
Durch die Revolution 1959 wurde Kuba zu einem positiven Beispiel für viele lateinamerikanische Länder und die antikolonialen Bewegungen weltweit. Unter sozialistischem Vorzeichen hat Kuba ein – für lateinamerikanische Verhältnisse – vorbildliches Bildungs- und Gesundheitssystem aufgebaut. Kuba entsendet in viele Länder Ärzte und Helfer, um solidarische Hilfe zu leisten. Die kubanische Revolution hat den Menschen, deren Land zuvor als „Puff Amerikas“ bezeichnet wurde, ihre Würde zurückgegeben.
Die beispielgebende Strahlwirkung Kubas für die Welt des sogenannten Globalen Südens ist den USA und ihren Vasallen ein Dorn im Auge. Die USA betrachten Lateinamerika als ihren „Vorhof“ (Monroe-Doktrin). Unterstützt werden sie dabei von einigen kapitalistischen Ländern Europas – allen voran die BRD.
Derzeit versuchen die USA durch Lügen und erfundene Anschuldigungen, einen Angriff gegen Kuba propagandistisch vorzubereiten. Unter ähnlichen Vorzeichen haben sie schon Venezuela angegriffen und den rechtmäßig gewählten Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau in die USA entführt. Dasselbe versuchen sie nun durch die Anklage gegen Raúl Castro zu wiederholen. (1996 haben exilkubanische Terroristen aus den USA mit zwei Kleinflugzeugen den kubanischen Luftraum verletzt und wurden abgeschossen. Dieser Vorfall dient als Vorwand, Raúl Castro wegen Mordes anzuklagen.)
Seit Jahrzehnten versuchen die USA, Kuba wirtschaftlich zu erdrosseln. Seit Jahrzehnten verurteilt die UN-Vollversammlung mehrheitlich das Vorgehen der USA als völkerrechtswidrig, aber keiner hat den Mut, sich den USA entgegenzustellen. Durch die Wirtschaftssanktionen, die immer noch weiter ausgeweitet werden, verschlechtert sich die Lage auf Kuba dramatisch. Es fehlt an Energie, Lebensmitteln, Medikamenten, Devisen, weil alle, die mit Kuba Handel treiben wollen, von US-Sanktionen bedroht werden. Die wirtschaftliche Schieflage wird der kubanischen Regierung gerade von denen angelastet, die diese verursacht haben.
Obwohl sich keine Regierung wirklich traut, sich den USA entgegenzustellen, gibt es in allen Ländern große Solidarität mit Kuba. Die meisten Menschen mit natürlichem Gerechtigkeitsgefühl erkennen sehr wohl, was für eine Sauerei das Sanktionsregime gegen Kuba ist. All die fordern wir auf, ihre Aktivitäten zu verstärken, Druck zu machen, so dass die US-Imperialisten und ihre feigen Helfershelfer mit ihrem Scheiß nicht durchkommen.
Deshalb rufen wir für den Fall eines Angriffes auf Kuba zu Solidaritätskundgebungen und Demos am 1. Samstag nach dem Überfall auf.
Des weiteren fordern wir zu Solidaritätsaktionen schon im Vorfeld auf, um das Thema prominent auf die Tagesordnung zu setzten.
Am Freitag den 24.7 wird eine Prolo-Solidaritätskneipe zu Kuba stattfinden. Es wird unter anderem eine Versteigerung geben. Der Erlös wird gespendet.
Vielen Dank für Eure Unterstützung.
Hoch die internationale Solidarität!


