Donnerstag, 23.04., 19:00 Uhr , Schwarze Katze Nürnberg

Post vom Ordnungsamt?

Dir wurden im Rahmen der Gegenproteste zu TMR 80€ in Rechnung gestellt, weil die Polizei dich irgendwo weggetragen haben will? Komm zur Anlaufstelle der Roten Hilfe, bring eine Kopie deines Gebührenbescheids mit und erhalte die 80€ direkt bar auf die Kralle.

Das Geld stammt aus lokalen Soligeldern und von der Roten Hilfe Nürnberg – Fürth – Erlangen.

Anlaufstelle der Roten Hilfe jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 19 bis 20 Uhr im Stadtteilladen Schwarze Katze.

Samstag, 25.04., 12:30 Uhr

Demo am 25.04.26 findet statt, 12:30, Plärrer/Ecke Gostenhofer Haupstr.

Save the date: Die Faschos haben am 23.05.26 ihren neuen Aufmarsch angemeldet. Wir werden auch da sein!

Samstag, 25.04., 17:00 Uhr , Gießen

Proloskneipe goes Gießen

Leider muss die Proloskneipe diesen Freitag (24.04.2026) ausfallen. Dafür gibt es die legendäre Bauernkriegskneipe reloaded! Wer dieses unvergessliche Spektakel im vergangenen November verpasst hat bekommt also die einmalige Gelegenheit, das mit freundlicher Unterstützung unserer Genoss:innen der ARAG in Gießen nachzuholen.

Bauernkriegskneipe | Samstag | 25.04. | 17:00 Uhr | Anschlussverwendung | Gießen

Dienstag, 28.04., 09:00 Uhr , Amtsgericht Nürnberg

Aufruf zur solidarischen Prozessbegleitung

Am Dienstag, 28.04 müssen sich zwei Genossen vor dem Amtsgericht in Nürnberg wegen vermeintlicher Sachbeschädigung verteidigen. Vorgeworfen wird ihnen das sie einen Stelltisch umgeworfen haben sollen, als die Bundeswehr das Melanchton- Gymnasiums besuchte. Wir lassen die beiden natürlich nicht alleine und unterstützen ihr antimilitaristisches Engagement. Wir rufen deshalb zur solidarischen Prozessbegleitung auf. Der erste Prozesstag war nicht ausreichend, da vergessen wurde eine Aussageerlaubnis der beteiligten Bundeswehrangehörigen einzuholen. Hat ja vorher auch niemand wissen können, dass diese eine Erlaubnis brauchen um bei einer Zeugenbefragung aussagen zu dürfen. Diese Farce dauert daher noch einen weiteren Prozesstag an.

9 Uhr Saal 41 im Amtsgericht Nürnberg (Fürther Straße 110)

 

Weitere Infos findet Ihr hier: 1, 2, 3, 4, 5, 6

Archiv des vergangenen Prozess in Schwabach: 1, 2

Dienstag, 28.04., 13:00 Uhr , Schwarze Katze

Sozialberatung und offenes Büro von Reclaim Gostenhof

Stress mit Vermieter*innen, Jobcenter, Chefs oder Ämtern? Du verstehst Anträge nicht oder wirst nur von A nach B geschickt? Du musst da nicht alleine durch! Jeden Dienstag von 13 bis 15 Uhr kannst du in den Stadtteilladen Schwarze Katze kommen. Wir unterstützen und helfen uns gegenseitig dabei, mit den Widrigkeiten des kapitalistischen Alltags umzugehen und setzen dem auch unseren Protest entgegen! Komm vorbei – egal, ob du was brauchst oder unterstützen willst.

Freitag, 01.05., 11:30 Uhr , Bauerngasse/Gostenh. Hauptstr.

Revolutionärer 1. Mai 2026: Gegen Krieg, Sozialabbau und Rechtsentwicklung! Kapitalismus überwinden!

Heraus zum revolutionären 1. Mai!
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Die Krise des kapitalistischen Systems spitzt sich immer weiter zu. Hier in Deutschland spüren wir das durch steigende Mieten, stagnierende Löhne, Teuerungen, Sozialabbau und drohende Massenentlassungen. Doch zu der beschissenen sozialen Lage kommen die ansteigende Kriegsgefahr und die immer weiter eskalierenden Folgen der Klimakatastrophe. Der Krieg in der Ukraine, der Genozid in Gaza, die militärische Offensive gegen die demokratische Selbstverwaltung Nordsyrien und die US-Überfälle auf Nigeria und Venezuela zeigen: Die Zeichen stehen eher auf Weltkrieg als auf Weltfrieden. Diese Entwicklung fällt weder vom Himmel, noch beruht sie einzig auf dem persönlichen Willen von Präsidenten wie Trump oder Putin oder gar einem „Kriegskanzler Merz“. Nein, sie hat ihre Wurzeln im kapitalistischen System, das weltweit in einer tiefen vielschichtigen Krise steckt.*

Von dieser multiplen Krise der kapitalistischen Produktionsweise sind weltweit alle Akteure in unterschiedlichem Maße betroffen, allen voran aber die westlichen Staaten wie USA, Frankreich, UK und Deutschland. Die Konkurrenzfähigkeit und der Ausbau der eigenen Wirtschaft, also die Überlegenheit der eigenen Monopole, ist das Anliegen aller dieser Staaten. Innerhalb des Kapitalismus ist dies nur zeitlich begrenzt möglich durch die Erhöhung der Ausbeutung von Mensch und Planet, der Erschließung neuer Absatzmärkte und Ressourcen oder durch die Vernichtung von Kapital durch Krieg. Doch der Zugriff auf Absatzmärkte und Ressourcen ist weitgehend aufgeteilt. Verstärkt wird das Ganze durch die ökonomische Entwicklung der BRICS-Staaten und anderer, die heute in der Lage sind, weit über ihre eigenen Staatsgrenzen hinaus, eigene Interessen zu verfolgen, was dazu führt, dass die alten imperialistischen Metropolen ihre Vormachtstellung aggressiv verteidigen. Das Ergebnis sehen wir in den sich ausbreitenden Krisen und Kriegen weltweit: In der Ukraine werden die Interessen Russlands, der EU und der USA blutig ausgefochten; es geht um nationale wie geostrategische Sicherheitsinteressen, Märkte, seltene Erden, den Agrarsektor, den Zugriff auf billige Arbeitskraft und schlussendlich den Wiederaufbau. In Gaza können die Rüstungskonzerne der USA und der BRD horrende Profite einstreichen: US Konzerne verkauften während des Genozids in Gaza Rüstungsgüter im Wert von 39,2 Milliarden US-Dollar an Israel, deutsche Rüstungskonzerne im Wert von 489 Millionen Euro. Diese Profite können die Rüstungskonzerne dauerhaft nur einstreichen, wenn ihre Waren auch eingesetzt werden und daher nachgekauft werden müssen. Diese Zuspitzungen und Entwicklungen der Krise des kapitalistischen Systems führt soweit, dass sogar die Allianzen des kalten Krieges an Gültigkeit verlieren und die USA damit droht Gebiet von NATO-Verbündeten, wie Grönland oder Kanada, zu annektieren. Interessen werden immer offener und ohne Verschleierung durch angeblich „humanitäre“ Gründe durchgesetzt. Das sehen wir zum Beispiel bei der erpresserischen US-Wirtschaftsblockade gegenüber Kuba, die auf die Vernichtung des sozialistischen Projekts abzielt. Kuba zeigt, was Staaten droht, die explizit Widerstand gegen den Hegemonieanspruch der USA leisten und eigene Wege in ihrer Entwicklung beschreiten.

Die Gefahr, dass es zu einem großen Krieg kommt, den alle imperialistischen Staaten gegeneinander führen, ist so groß wie lange nicht mehr. Die Eskalation der Konflikte geht in einem atemberaubenden Tempo voran und ein Weltkrieg verschiedener Atommächte ist ein mögliches Szenario.

Deutschland rüstet für den Krieg

Auf dem VAG-Infoscreen in der U-Bahn, im Kino, auf Social Media, Berufsmessen, in Schulen, auf Großplakaten, Straßenbahnen und sogar beim Essen der Lieferpizza wird man nicht in Ruhe gelassen. Mit allen Mitteln wirbt die Bundeswehr um neues Personal und macht Propaganda für die sogenannte „Zeitenwende“. Zynische Sprüche wie „Was zählt, wenn wir wieder Stärke zeigen müssen“, „Weil wir die stärkste Friedensbewegung Deutschlands sind“ oder „Weil jetzt We-Time ist“ prägen die Kriegspropaganda. Doch was in der Werbung schön friedensstiftend daherkommt ist bitterer Ernst. Denn worauf das Programm der „Zeitenwende“ hinausläuft ist die Fortsetzung der Konkurrenz durch Krieg und auf dieses Ziel wird Deutschland gerade massiv eingestimmt. Einen gewaltigen Anteil an dieser Kriegspropaganda haben auch die bürgerlichen Medien, die jedes Manöver und jede Debatte zur Wehrpflicht unkritisch begleiten. Bereits im Januar wurde damit begonnen junge Männer per verpflichtendem Fragebogen für den Kriegsdienst zu erfassen und es ist nur eine Frage der Zeit, bis eine Wehrpflicht durch die Regierung eingeführt wird. Die Bundeswehr zieht für die Interessen der deutschen Wirtschaft in den Krieg und nicht für „Freiheit“, „Demokratie“ und „Menschenrechte“. Ein Blick in den Nahen Osten zeigt, wie viel diese Werte Deutschland bedeuten: Die BRD unterstützt den Genozid in Gaza mit Waffen und Technologie und die Bombardierung des Iran nannte Kanzler Merz letztes Jahr „Drecksarbeit, die gemacht werden muss“. Kommende Kriege werden nicht zur Verteidigung oder im Interesse unserer Klasse geführt, sondern dienen direkt dazu, aggressiv die Interessen der Bundesrepublik und ihrer Banken und Konzerne durchzusetzen. Dafür soll die Bundeswehr die „stärkste konventionelle Armee Europas“ werden und bis 2029 fähig sein, in den Krieg zu ziehen. Auch das Gesundheitswesen soll für den Krieg instrumentalisiert werden – natürlich zu Lasten der Mehrheit. Die Bundeswehr übt schon jetzt Szenarien, die Krieg in Deutschland beinhalten, mit mehr als 2000 Kriegsverletzten pro Tag, Gefechten in Großstädten und der Repression gegen Kriegsgegner*innen. Denn auch Deutschland will seinen Platz als drittgrößte Volkswirtschaft nach den USA und China verteidigen und genau dies wird durch das Aufrüstungsprogramm angestrebt.

„Zeitenwende“ als umfassender Angriff auf die lohnabhängige Klasse

Diese Phase der Hochrüstung wird von Seiten der Politik damit gerechtfertigt „deutschen Wohlstand“ zu verteidigen und Arbeitsplätze sollen durch Jobs in der Rüstungsindustrie entstehen. Es wird der Eindruck erweckt, dass Aufrüstung und Kriegsvorbereitung auch allen Menschen in der BRD Vorteile bringen werden. Doch die Realität sieht anders aus, das haben schon die Milliarden Sondervermögen gezeigt: Geld ist nur da für Aufrüstung. Bildung, Infrastruktur, Kultur, Klimaschutz gehen leer aus. Mit der Aufrüstung geht im Moment ein Wirtschaftsprogramm Hand in Hand, mit dem die Profitrate der deutschen Konzerne gesteigert werden soll. Löhne sollen sinken, Arbeitszeit und Lebensarbeitszeit sollen verlängert und Krankheitstage abgebaut werden – kurz gesagt: die Arbeitshetze und Ausbeutung der lohnabhängigen Klasse soll gesteigert werden. Sozialleistungen werden in diesem Sinne immer weiter abgebaut. Die Bürgergeldreform z. B. bringt Totalkürzungen mit sich, die auf die Verelendung von Teilen der lohnabhängigen Klasse hinauslaufen werden. Diese Verelendung ist einkalkuliert: Statt vom Sozialstaat aufgefangen zu werden sollen alle Menschen, die ihren Job verlieren, gezwungen sein entweder jede Arbeit für Billiglohn oder einen „sicheren“ Job als Kanonenfutter bei der Bundeswehr anzunehmen. Für uns als lohnabhängige Klasse verschlechtert sich der Lebensstandard weiterhin. Die Freiheit, welche der deutsche Militarismus verteidigt, ist also nur die Freiheit der Konzerne, die Ausbeutung von Mensch und Planet weiter voranzutreiben. Unter nationalistischen Vorzeichen sollen wir schlechte Gesundheitsversorgung, Niedriglohn und Arbeitshetze ertragen und dafür auch noch in den Schützengräben sterben.

Autoritärer Staat und Faschisierung

Begleitet wird der Weg zur „Kriegstüchtigkeit“ mit einer immer weiter voranschreitenden Faschisierung der gesellschaftlichen Verhältnisse. Diese Faschisierung vollzieht sich nicht alleine durch die AfD; sie ist nur Teil dieser Entwicklung. Denn im letzten Jahrzehnt wurden bürgerliche Rechte immer weiter abgebaut durch die Verschärfung von Polizei- und Asylgesetzen sowie Einschränkungen des Versammlungsrechts. Der Staat agiert immer repressiver – und das ganz ohne Regierungsbeteiligung der AfD. Das zeigt beispielsweise auch der Umgang mit den Protesten gegen den Völkermord in Gaza oder die Zerschlagung der antimilitaristischen Demonstration „Rheinmetall entwaffnen“. Protest, der sich gegen die Regierungspolitik richtet, der die Doktrin der Militarisierung und Aufrüstung angreift, wird kriminalisiert. Jeder Widerstand, der das deutsche Aufrüstungs- und Sozialraubprogramm stört, soll unterbunden werden. Auch die rassistische und tödliche Abschottung Europas vor Geflüchteten haben alle Parteien, egal ob CDU/CSU, Grüne, SPD oder FDP, ohne eine Regierungsbeteiligung der AfD durchgesetzt.

Die Tendenz und das Prinzip dieser Entwicklung ist, dass die Regierungen im Sinne des Kapitals durchregieren sollen und jeder Widerstand, egal ob Streiks, Blockaden oder Demonstrationen, gebrochen werden soll. Denn demokratische Debatten und Aushandlungsprozesse, die die Bedürfnisse der Mehrheit berücksichtigen, werden Staat und Kapital zunehmend lästig.

Die Rolle der AfD in der Faschisierung der BRD besteht darin, Unmut gegenüber der unsozialen Politik und der Aufrüstungspolitik der bisher regierenden Parteien systemkonform abzufangen. Denn ein Blick in das AfD-Wahlprogramm genügt, um zu sehen, dass sie auf die selbe neoliberale Agenda von Sozialabbau und Kapitalmacht setzt wie die anderen Parteien, nur eben mit mehr Nationalismus, Rassismus, Frauen- und Queerfeindlichkeit. In der Praxis gibt die AfD seit über 10 Jahren die Stichworte von Rechtsaußen; die herrschende Politik setzt dann die rechte Politik um. Natürlich immer mit dem Verweis auf Sachzwänge und darauf, dass ihre Politik immer noch „demokratischer“ oder „humaner“ sei als die der AfD – auch, wenn sich die Politik in der Realität nur in Nuancen unterscheidet.

Trotzdem würde eine Machtübertragung an eine faschistische Partei wie die AfD durchaus eine weitere Beschleunigung der Faschisierung bedeuten, das zeigt allein ein Blick in die USA. Doch dürfen wir uns nicht auf die Propaganda der Herrschenden einlassen, nach der es nur die Wahl zwischen Pest oder Cholera gäbe. Ein wirklich konsequenter Kampf gegen den Faschismus ist mit den bürgerlichen Parteien und dem bürgerlichen Staat nicht zu haben. Antifaschismus, Klimaaktivismus, Antimilitarismus und allgemein konsequente linke Politik wird von Seiten der Medien und Parteien diffamiert. Der Staat geht mit zunehmender Härte gegen fortschrittliche NGOs, zivilgesellschaftliche und linke Kräfte vor, während faschistische Kräfte in aller Öffentlichkeit an der Umsetzung von Konzepten wie „Remigration“ arbeiten und einen weiteren Abbau von demokratischen Rechten planen. In Nürnberg zeigt sich dies deutlich am Vorgehen gegen den antifaschistischen Protest gegen die montägliche Aufmarschserie des faschistischen „Team Menschenrechte (TMR)“. Dieser Aufmarsch etablierte sich Ende 2024 zu einem Treffpunkt von Rassist*innen und jungen Neonazis. Eine antifaschistische Bewegung, die sich über das Jahr 2025 etablierte, sorgte mit konsequentem wöchentlichem Gegenprotest und Sitzblockaden dafür, dass der Aufmarsch von TMR sich annähernd halbierte und sich viele neonazistische Akteure von der Straße zurückzogen. Dass sich der Aufmarsch von TMR immer noch jeden Montag durch die Straßen bewegen kann ist einzig und allein der Stadt Nürnberg und der Nürnberger Polizei, insbesondere den USK-Sondereinheiten, zu verdanken. Mit massiver Polizeigewalt, dem Einsatz einer Pferdestaffel, über 400 Strafverfahren und Einschüchterungen ist es der Polizei gelungen, den Faschist*innen ihre politischen Spielräume zu erhalten. Im März 2026 kam es mit 24 willkürlichen Hausdurchsuchungen zum vorläufigen Höhepunkt der Repression gegen die Antifaschistische Bewegung in Nürnberg. Ziel der Nürnberger Polizei ist es Antifaschistischen Protest zu zerschlagen durch Einschüchterung von Aktivist*innen.

Sozialismus oder Barbarei

Die Lage ist beschissen. So viel kann man festhalten. Die Funktionsweise des Kapitalismus führt dazu, dass Widersprüche immer weiter eskalieren. Und das bedeutet, dass es eine Frage der Zeit ist, wann es zum Weltkrieg kommt. Es bedeutet, dass der Staat immer autoritärer wird und die Faschisierung immer weiter voranschreitet. Es bedeutet, dass sich die Lebensbedingungen der lohnabhängigen Klasse immer weiter verschlechtern.

Aber das alles ist kein unabwendbares Schicksal! Diese Verhältnisse sind durch Menschen gemacht, also können sie auch von uns beendet werden! Denn wir, die Lohnabhänge Klasse, haben die Macht, denn die Produktion des gesellschaftlichen Reichtums hängt von uns ab. Aber Veränderung passiert nicht von alleine; kein Staat und keine bürgerliche Politik wird uns das abnehmen. Es braucht einen Bruch mit dem kapitalistischen System und allen Akteuren, die wollen, dass der Wahnsinn profitorientierten Wirtschaftens aufrechterhalten wird! Denn die aktuelle Weltlage zeigt, dass, wenn wir diesen Bruch nicht anfangen schnellstens zu organisieren, der Tod durch Krieg oder die Zerstörung der Lebensgrundlage der Menschheit durch die Klimakatastrophe droht!

Es geht darum eine andere Welt zu schaffen: eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung. Dafür müssen wir kollektiv arbeiten, anstatt in Ohnmacht und Verzweiflung zu verfallen oder sich nur selbst retten zu wollen. Die Kräfte, welche die kapitalistische Ordnung aufrechterhalten wollen, Staaten, Konzerne, Banken, Regierungen und Faschist*innen, sind gut organisiert. Deshalb müssen wir uns jetzt organisieren, um Gegenmacht als lohnabhängige Klasse aufzubauen und die Verhältnisse umzuwerfen, die zur weiteren Barbarei des Kapitals führen. Wenn diese Verhältnisse beseitigt sind, haben wir eine Welt zu gewinnen; eine Welt, in der wir wirklich demokratisch, kollektiv und solidarisch leben können. Doch gewinnen können wir diesen Kampf nur vereint! Gewinnen können wir nur, wenn wir uns organisieren, wenn wir gemeinsam Gegenmacht aufbauen. Gegenmacht bedeutet, dass wir Stück für Stück die ideologische Hegemonie des Staates und des Kapitals brechen. Gegenmacht bedeutet, dass wir Stück für Stück Kämpfe in unseren Betrieben, Vierteln und Bildungseinrichtungen entwickeln. Gegenmacht bedeutet, Organisationen aufzubauen, die der Macht von Staat und Kapital effektiven Widerstand entgegensetzen können. Kurz gesagt: erst wenn wir organisiert als lohnabhängige Klasse kämpfen, lassen sich unsere gemeinsamen Forderungen durchsetzen!

Wir wollen die Enteignung und Vergesellschaftung von Produktionsmitteln.

Es wird produziert, was nach den Bedürfnissen aller gebraucht wird, statt (Über-)Produktion für den Profit einiger weniger, bei gleichzeitiger globaler Armut. Die Verwaltung, Planung und Organisation der Produktion, die Abstimmung und Koordinierung der Betriebe wird in Räten von unten nach oben organisiert. Die Arbeitenden entscheiden so in der demokratisierten Produktion selbst darüber, was und wie produziert wird. An die Stelle der Privilegien und Profite einzelner tritt das Kollektivinteresse. Chef*innen und Manager*innen werden überflüssig – wir brauchen keine kapitalistische Produktion.

Wir wollen Wohnkonzerne enteignen und die Planung, den Bau, die Verwaltung und die Instandhaltung der Häuser in Kooperativen, nach den Bedürfnissen aller, selbst übernehmen.

Das wird kollektiv organisiert, alle greifen dazu auf gemeinsam genutzte Ressourcen zu. Niemand zieht einen Nutzen daraus, dass Menschen ein Dach über dem Kopf haben, außer den, ein Dach über dem Kopf zu haben. Wir brauchen keine Bereicherung durch Privateigentum und keine Ware Wohnraum.

Wir wollen Haus-, Erziehungs- und Pflegearbeit verkollektivieren und als Gesellschaft dafür sorgen, dass die täglichen Bedürfnisse aller erfüllt werden.

Niemand wird in patriarchale Muster und Rollenbilder gepresst und muss nach diesen funktionieren. Kindererziehung, die Pflege von Pflegebedürftigen, so wie die gesamte gesellschaftlich anfallende Reproduktion wird gemeinschaftlich organisiert und umgesetzt und ist nicht Privatsache. Wir brauchen kein Patriarchat und keine unbezahlte Reproduktionsarbeit.

Wir wollen global die gleichen Rechte und sichere Lebensgrundlagen für alle, überall.

Alle können dort leben, wo sie wollen. Die bisherige postkoloniale und imperialistische globale Ausbeutung und Ungleichheit wird beendet. Der Kampf um den Aufbau von wirtschaftlichen, demokratischen und selbstverwalteten Strukturen von unten wird international und solidarisch organisiert. Imperialistische Ausbeutung und Kriege werden beendet. Globaler Austausch von Gütern dient dem Wohl aller und nicht den Profiten.

Wir wollen ökologisch verträglich leben und produzieren.

Die Produktion wird nachhaltig und langfristig organisiert. Wachstum dient dem Fortschritt, nicht dem Absatz von Waren und der Schaffung von Profit. Wir wollen eine geplante Produktion und Modernisierung aller Güter, die alles für alle, langfristig und in hoher Qualität verfügbar machen. Schnelllebige und profitorientierte Produktionszyklen von angeblich nachhaltigen Waren werden überflüssig. Weniger Ressourcen werden nachhaltiger verwendet. Die ökologische Zerstörung des Planeten wird beendet. Es kann keinen „grünen“ Kapitalismus geben.

Wir wollen Bildung kollektiv und für alle zugänglich organisieren.

Nicht für die Verwertbarkeit unserer Arbeitskraft wollen wir lernen, sondern dafür, dass wir alles Notwendige für unsere individuelle Entwicklung und ein kollektives Leben lernen.

Deshalb organisieren wir uns als Klasse,

um im Alltag konkrete Kämpfe voranzutreiben und um unsere Interessen auf die Tagesordnung zu setzen. Gegen ihre Kriege, aber auch gegen ihren „Frieden“ führen wir den Kampf gegen den Hauptfeind im eigenen Land. Wir wissen um den internationalen Charakter dieses Kampfes um unsere Klasseninteressen, deshalb stehen wir solidarisch Seite an Seite im proletarischen Internationalismus vereint. Wir lassen uns nicht durch Rassismus, Nationalismus und Patriarchat spalten oder in imperialistischen Auseinandersetzungen aufeinander hetzen.

Ja, die Forderungen und Ziele, die wir haben, sind groß und wirken heute vielleicht unerfüllbar. Aber wenn wir jetzt anfangen tagtäglich dafür zu arbeiten, können wir sie erreichen. Dafür brauchen wir alle, die wirklich etwas verändern wollen! Denn allein machen sie dich ein, aber wenn wir als lohnabhängige Klasse zusammenstehen und organisiert kämpfen, haben die Vertreter dieser überkommenen Ordnung nichts mehr zu lachen!

Deshalb: Wenn auch Du hinter diesen Forderungen stehst, wenn auch Du die Schnauze voll hast von einer Welt, die immer weiter auf den Abgrund zurast, dann bist Du hier genau richtig, beim revolutionären 1. Mai in Nürnberg!

Der revolutionäre 1. Mai wird von Gruppen organisiert, die den Kampf um Gegenmacht aufgenommen haben. Die auch am 2. Mai weiter machen und für dieses Ziel arbeiten. Viele der Organisationen haben einen Infotisch auf dem Internationalistischen Straßenfest im Anschluss an die Demonstration. Hier kannst du die Organisationen kennenlernen, die in Nürnberg revolutionär arbeiten.

 

Unterstützer*innen des Aufrufs:

Afa Hof, AgitProp Truppe Zündschnüre, Antifaschistisches Aktionsbündnis Nürnberg (AAB), Antifaschistische Aktionskneipe (AAK), Dialog der Kulturen, DKP Nürnberg, Ende Gelände Nürnberg, Freie Deutsche Jugend (FDJ), Gostenhofer Dorfschulze, Initiative solidarischer ArbeiterInnen (ISA), Interventionistische Linke Nürnberg, Iskra, Junge BAU Mittelfranken, Kuhle Wampe – Geyers Schwarzer Haufen, Kommunistischer Aufbau, Kunstverein Hintere Cramergasse e.V., Leserinitiative der Jungen Welt Nürnberg, LINKE LISTE Nürnberg, Linksjugend [’solid] Nürnberg, Migrantifa Nürnberg, Mops von Gostenhof, OAT Erlangen, OTKM Erlangen, organisierte autonomie Nürnberg (OA), Pension Ost (PO), Projekt 31, Prolos, Reclaim Gostenhof, Revolutionäre Zukunft Nürnberg (RZN), Rote Jugend Mittelfranken, SDAJ Nürnberg, SJD – Die Falken Unterbezirk Nürnberg, Solikreis 129, VerLINKung, Wut und Trotz, YUNA-Demokratische Jugend

Unterstützung Durchführung: Rote Hilfe Nü-Fü-Er, Arbeiterbund für den Wiederaufbau der KPD – OG Nürnberg

 

* Auslöser dieser Krise ist die grundlegende Funktionsweise des Kapitalismus: der Konkurrenzkampf der kapitalistischen Klasse um die Aneignung von Kapital. Seit Beginn dieser Konkurrenz schreitet die Kapitalkonzentration voran. Das heißt, dass immer mehr Kapital in den Händen von immer weniger Banken und Konzernen ist; es bilden sich Monopole. Alle Konzerne und Monopole versuchen unter anderem kostengünstiger zu produzieren um konkurrenzfähig zu sein. Im Kapitalismus ist dies nur möglich, indem man Lohnkosten drückt, den Anteil von Arbeiter*innen an der Produktion senkt und im Produktionsprozess immer effizientere Technologien einsetzt. Da aber Mehrwert nur durch die Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft geschaffen wird und nicht durch neue effizientere Technologie, sinkt die Profitrate der Monopole. Zudem kommt es zu einer viele Branchen der westlichen imperialistischen Staaten ergreifenden Überproduktionskrise, die aus der Notwendigkeit der konkurrenzbedingten Erhöhung der Produktion von Waren hervorgeht. Die schiere Masse an Waren ist nicht absetzbar und die Konzerne können ihre Profite nicht realisieren. Hinzu kommt eine Energiekrise, welche die Produktion verteuert und die Inflation zusätzlich steigert.

Samstag, 02.05., 20:00 Uhr , Schwarze Katze Nürnberg

Illegale Veranstaltung zum Fall des linken Journalisten Hüseyin Dogru: ISA-Kneipe, Sa. 2.5., 20 Uhr

ISA-Kneipe, Samstag, 2.5.26,
geöffnet ab 19 Uhr, Veranstaltung ab 20 Uhr
Stadtteilladen Schwarze Katze, Untere Seitenstr. 1, Nürnberg

Montag, 04.05., 19:00 Uhr , Schwarze Katze Nürnberg

Rote Hilfe Volksküche

Monatliche Volksküche der Roten Hilfe Nürnberg – Fürth – Erlangen. Austausch, Vernetzung, Gefangenen schreiben.

Nächster Termin: 04.05.2026 ab 19 Uhr.

Essen wird einige Tage vorher bekannt gegeben.

 

Es ist so geplant, dass es genug für Alle gibt, die gegen TMR auf der Straße waren und daher später kommen müssen. Für den Fall, dass „TMR“ wieder auf die Straße geht, wird es auch wieder einen EA geben. Von 18:30 Uhr bis eine halbe Stunde nach Ende der Veranstaltung oder so lange Leute mit polizeilichen Maßnahmen konfrontiert sind.

Selbstverständlich wird es wieder die Möglichkeit geben, Fragen zu Repression im direkten Gespräch vor Ort zu besprechen.

Alle Essenseinnahmen und Spenden des Abends werden zur Unterstützung der Arbeit der Roten Hilfe hier vor Ort verwendet.

 

Donnerstag, 14.05., 19:00 Uhr , Schwarze Katze Nürnberg

Post vom Ordnungsamt?

Dir wurden im Rahmen der Gegenproteste zu TMR 80€ in Rechnung gestellt, weil die Polizei dich irgendwo weggetragen haben will? Komm zur Anlaufstelle der Roten Hilfe, bring eine Kopie deines Gebührenbescheids mit und erhalte die 80€ direkt bar auf die Kralle.

Das Geld stammt aus lokalen Soligeldern und von der Roten Hilfe Nürnberg – Fürth – Erlangen.

Anlaufstelle der Roten Hilfe jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 19 bis 20 Uhr im Stadtteilladen Schwarze Katze.

Donnerstag, 28.05., 19:00 Uhr , Schwarze Katze Nürnberg

Post vom Ordnungsamt?

Dir wurden im Rahmen der Gegenproteste zu TMR 80€ in Rechnung gestellt, weil die Polizei dich irgendwo weggetragen haben will? Komm zur Anlaufstelle der Roten Hilfe, bring eine Kopie deines Gebührenbescheids mit und erhalte die 80€ direkt bar auf die Kralle.

Das Geld stammt aus lokalen Soligeldern und von der Roten Hilfe Nürnberg – Fürth – Erlangen.

Anlaufstelle der Roten Hilfe jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 19 bis 20 Uhr im Stadtteilladen Schwarze Katze.

Donnerstag, 11.06., 19:00 Uhr , Schwarze Katze Nürnberg

Post vom Ordnungsamt?

Dir wurden im Rahmen der Gegenproteste zu TMR 80€ in Rechnung gestellt, weil die Polizei dich irgendwo weggetragen haben will? Komm zur Anlaufstelle der Roten Hilfe, bring eine Kopie deines Gebührenbescheids mit und erhalte die 80€ direkt bar auf die Kralle.

Das Geld stammt aus lokalen Soligeldern und von der Roten Hilfe Nürnberg – Fürth – Erlangen.

Anlaufstelle der Roten Hilfe jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 19 bis 20 Uhr im Stadtteilladen Schwarze Katze.

Donnerstag, 25.06., 19:00 Uhr , Schwarze Katze Nürnberg

Post vom Ordnungsamt?

Dir wurden im Rahmen der Gegenproteste zu TMR 80€ in Rechnung gestellt, weil die Polizei dich irgendwo weggetragen haben will? Komm zur Anlaufstelle der Roten Hilfe, bring eine Kopie deines Gebührenbescheids mit und erhalte die 80€ direkt bar auf die Kralle.

Das Geld stammt aus lokalen Soligeldern und von der Roten Hilfe Nürnberg – Fürth – Erlangen.

Anlaufstelle der Roten Hilfe jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 19 bis 20 Uhr im Stadtteilladen Schwarze Katze.

Schwarze Katze, Gostenhof
Stadtteilladen,
Volxküche,
(Aktions-)Kneipe, Anlaufstelle

Infoladen Benario, Fürth
Volxküche und Kneipe

Metroproletan
Archiv &
Bibliothek

Stadtteilzentrum DESI
Volxküche und
Kneipe

Fr, 01.05.26, 11:30 Uhr, Bauerngasse/Gostenh. Hauptstr.
120
Fr, 01.05.26, 11:30 Uhr, Bauerngasse/Gostenh. Hauptstr.

Revolutionärer 1. Mai 2026: Gegen Krieg, Sozialabbau und Rechtsentwicklung! Kapitalismus überwinden!

Revolutionärer 1. Mai 2026 Raus auf die Straße Gegen Krieg, Sozialabbau und Rechtsentwicklung! Kapitalismus überwinden!

Do, 12.02.26, 19 Uhr, Archiv Metroproletan
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Do, 12.02.26, 19 Uhr, Archiv Metroproletan

Vortrag: Was ist die Perspektive im Iran? Am Donnerstag, den 12.02. um 19 Uhr im Archiv Metroproletan

Der Antwort darauf wollen wir uns im Vortrag annähern. Die Situation ist nach den gewaltsamen Niederschlagen der jüngsten Proteste unübersichtlich. 3 mit dem Land vertraute Aktivist*innen werden uns über die Lage vor Ort, Einschätzungen, HIntergründe und Perspektiven informieren.

Sa, 21.02.26, 14 Uhr, Gostenhofer Hauptstr./Plärrer
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Sa, 21.02.26, 14 Uhr, Gostenhofer Hauptstr./Plärrer

enforce tac schließen – Gegen die Kriegsmesse in Nürnberg! Ungehorsam jetzt! Zusammen kämpfen gegen Waffenhandel, Aufrüstung und Krieg!

Vom 23. - 25. Februar 2026 soll im Nürnberger Messezentrum erneut die als Sicherheitsmesse verharmloste Waffenmesse Enforce Tac stattfinden. Wir sagen: Enforce Tac schließen - Gegen die Kriegsmesse in Nürnberg! Ungehorsam Jetzt! Zusammen kämpfen gegen Waffenhandel, Aufrüstung und Krieg! Demonstration gegen die Waffenmesse am 21.02.2026. Der Aufruf kann Online weiterhin unterstützt werden.

Di, 03.02.26, 19 Uhr, Eberhardsthofstr. 11
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Di, 03.02.26, 19 Uhr, Eberhardsthofstr. 11

Ella – nichts haben, alles ändern. Lesung mit Beamerprojektion und Gespräch

Die Protagonistin Ella, einst Mitglied der Bewegung 2. Juni, einer bewaffneten Gruppe aus den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts in der BRD, blickt von 2022 aus auf ihre eigene Geschichte zurück. Lesung mit Beamerprojektion und Gespräch mit Michael Weber und Gabriele Rollnik.

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Erinnern.Gedenken.Kämpfen – Das LL-Wochenende 2026

Jedes Jahr findet Anfang Januar das LL-Wochenende statt: Neben der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration am Sonntag gibt es ein vielfältiges Programm. Verschiedene Organisationen und Gruppen nehmen das Wochenende zum Anlass, ihr politisches Jahr zu starten – so auch wir.

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US-Angriff auf Venezuela: Eine neue Qualität imperialistischer Kriegsführung

Die USA greifen Venezuela an, entführen den venezolanischen Präsidenten Maduro und wollen in nächster Zeit das Land selbst führen… Wir sagen: Gegen ihre imperialistische Kriege! Hände weg von Venezuela! Solidarität mit der venezolanischen Bevölkerung!

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Enforce Tac 2026 – Der Widerstand gegen den Waffenhandel formiert sich

Organisierte Autonomie kündigt aktiven Protest gegen die als Sicherheitsmesse verharmloste, Waffenmesse Erforce Tac in Nürnberg an. Interview zur Messe, Hintergründen und dem Protest.

Sa, 10.01.26, 10:30 Uhr, Dialog der Kulturen
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Sa, 10.01.26, 10:30 Uhr, Dialog der Kulturen

31. Rosa Luxemburg Konferenz Streaming-Veranstaltung in Nürnberg

Ihr habt Interesse an der diesjährigen Rosa-Luxemburg-Konferenz, könnt aber nicht nach Berlin fahren? Kein Problem! Die Leserinitiative Junge Welt hat auch hier in Nürnberg eine Streaming-Veranstaltung organisiert, welche wir hier mit euch teilen wollen. Samstag, 10.01 ab 10:30 Uhr - 20:30 Uhr im Dialog der Kulturen (Fürtherstr. 40a) U1 Gostenhof.

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Latest News zur Konferenz am Samstag!

Nur noch ein paar Tage, dann ist es soweit und die Konferenz gegen Krieg, Sozialabbau und Rechtsentwicklung findet statt!!! Leider musste Frank Deppe krankheitsbedingt absagen. Wir wünschen von Herzen gute Besserung! Ingar Solty wird nun für die Eröffnungsveranstaltung zugeschalten. Und wir konnten kurzfritig noch Judith Dellheim für einen Input zu Sozialabbau und Klassenkampf von Oben gewinnen! Es wird spannend!

Mi, 08.10.25, 18 Uhr, Weißer Turm vor Sport Scheck
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Mi, 08.10.25, 18 Uhr, Weißer Turm vor Sport Scheck

Antikriegs-Kundgebung

Während sich in Frankreich und Italien verstärkt der Widerstand zeigt, wächst auch hierzulande der Protest gegen die Kriegspolitik der Herrschenden und ihren Auswirkungen. Mit den Friedensdemonstrationen vom 3. Oktober, setzten 15.000 Teilnehmende in Stuttgart und 20.000 in Berlin ein klares Zeichen. So brachten auf der Stuttgarter Demo verschiedene Blöcke ihre deutlich linke bis linksradikale Kritik zum Ausdruck.

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Bericht zur Antikriegsdemo am 03. Oktober in Stuttgart und dem antikapitalistischen Block

Am 03. Oktober fanden auf Initiative von „Nie wieder Krieg“ bundesweite Demonstrationen in Berlin und Stuttgart gegen Krieg, die stetige Militarisierung der Gesellschaft unter dem Stichwort „Kriegstüchtigkeit“ und die damit verbundenen Auswirkungen statt. Hier gehts zum Bericht. +++ mehr als 15.000 Menschen auf der Demo +++ über 1.000 Menschen im antikapitalistischen Block mit starkem Ausdruck +++

Fr, 31.10.25, 19 Uhr, Künstlerhaus, Königstr. 93
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Fr, 31.10.25, 19 Uhr, Künstlerhaus, Königstr. 93

30. Linke Literaturmesse

30. Linke Literaturmesse von Freitag, den 31.10 bis Sonntag, den 02.11.25 +++ Buchvorstellungen – Lesungen – Verkaufsmesse +++ Eintritt frei. Drei Tage lang präsentieren über 30 linke Verlage ihr aktuelles Programm. Über 60 Buchvorstellungen und Lesungen mit AutorInnen und kulturellem Rahmenprogramm.

Fr, 10.10.25, 19 Uhr, Schwarze Katze, Nürnberg
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Fr, 10.10.25, 19 Uhr, Schwarze Katze, Nürnberg

Migrantifa Café mit Filmscreening „No Other Land“

Wir laden euch herzlich zu unserem nächsten Migrantifa Café + Filmscreening „No Other Land“ mit anschließendem Gespräch in der Schwarzen Katze (Untere Seitenstr. 1) ein. Das Café ist offen für Alle und der Eintritt ist frei!

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Kritische Fragen zum 3. Oktober – Ein Interview mit Aktivist*innen der organisierten autonomie

Kritische Fragen - Ein Interview mit Aktivist*innen der organisierten autonomie - Zum Antikapitalistischen Block - "Gemeinsam auf die Straße -gegen Krieg, Sozialabbau, Rechtsentwicklung und Kapitalismus" - am 3. Oktober auf der Anti-Kriegs-Demo in Stuttgart

Sa, 13.09.25, 18 Uhr, Stadtteilladen Schwarze Katze
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Sa, 13.09.25, 18 Uhr, Stadtteilladen Schwarze Katze

Youth Connect am 13.09.25 – ab 18 Uhr! Vortrag über Freikirchen und radikale Rechte

Am 13.09.2025 findet wieder unsere monatliche Öffnung, das Youth Connect, statt. Kommt vorbei und erfahrt mehr über die Verbindungen von Team Menschenrechte und anderen rechten Spinnern zu den Freikirchen. Was verbindet radikale Rechte mit religiösen Fanatikern? Und wer ist eigentlich schlimmer? Außerdem gibt es wie immer leckeres Essen und kühle Getränke gegen Spende.

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Gemeinsam mit dem Bus aus Nürnberg zur Großdemo nach Stuttgart

Auf zum antikapitalistischen Block auf der bundesweiten Großdemo "Nie wieder kriegstüchtig" nach Stuttgart. Sichert euch euer Busticket!

Fr, 03.10.25, 13 Uhr, Stuttgart, Schlossplatz
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Fr, 03.10.25, 13 Uhr, Stuttgart, Schlossplatz

Gemeinsam auf die Straße gegen Krieg, Sozialabbau, Rechtsentwicklung und Kapitalismus!

Kriege, Aufrüstung, Sozialabbau – die Krisen unserer Zeit spitzen sich zu. Während weltweit Millionen unter Armut, Umweltzerstörung und Unsicherheit leiden, rüsten die imperialistischen Mächte in atemberaubendem Tempo auf. Die BRD will „kriegstüchtig“ werden – und lässt uns dafür zahlen. Daher heißt es für uns: Hinein in den antikapitalistischen Block am 03.10. – auf dem Schlossplatz in Stuttgart.

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1000 Leute im Bullenkessel bei Antimilitär-Parade in Köln – 147 Verletzte: Solikundgebung in Nürnberg

Am Samstag, den 30. August fand im Rahmen der "Rheinmetall entwaffnen" Aktionstage in Köln eine Antimilärparade statt. Nachdem die Cops die Demo immer wieder drangsaliert hatte, trennten sie den revolutionären Block mit brutaler Gewalt vom Rest der Demo ab und kesselten rund 1000 Menschen über Stunden hinweg. Angesicht dieser massiven Repression gab es auch in NBG eine Soli-Kundgebung.

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Nachbericht und Bilder zum heutigen Antikriegstag in Nürnberg

Wir waren heute anlässlich des Antikriegstags auf beiden Demos in Nürnberg unterwegs. Hier geben wir euch einen kleinen Einblick in die Demos des revolutionären Bündnisses und des Friedensforum Nürnberg. Friede den Hütten - Krieg den Palästen!

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Ungehorsam jetzt – Zusammen kämpfen gegen Krieg, Sozialabbau und Rechtsentwicklung

Zusammen kämpfen für eine solidarische Gesellschaft - Eine Kampagne stellt sich kurz vor. Die neue Bundesregierung hält, was sie versprochen hat: Rechte Politik und Milliarden für Krieg – während sie uns im Alltag den Boden unter den Füßen wegzieht. Dem wollen wir unseren gemeinsamen Widerstand entgegensetzen. Die Kampagne „Ungehorsam jetzt“ führt die Kämpfe gegen diese Angriffe zusammen.

Mo, 01.09.25, 17 Uhr
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Mo, 01.09.25, 17 Uhr

Heraus zum Antikriegstag am 1.09.2025 um 17:00 Uhr Kopernikusplatz und Kornmarkt

Am 01.09.2025 findet der jährliche Antikriegstag statt. Wir als organisierte autonomie Nürnberg beteiligen uns an der Demonstration unter dem Motto "Kein Mensch, Kein Cent dem deutschen Krieg" um 17 Uhr am Kopernikusplatz. Kommt vorbei und Schließt euch uns an. Daneben findet auch um 17 Uhr die Demo zum Antikriegstag des Friedensforum Nürnberg am Kornmarkt statt bei der wir auch vertreten sein werden.

Fr, 13.06.25, 19 Uhr, Dialog der Kulturen Nürnberg
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Fr, 13.06.25, 19 Uhr, Dialog der Kulturen Nürnberg

Sanktionen – Alternative oder Brücke zum Krieg?

Sanktionen - Alternative oder Brücke zum Krieg? Sanktionen werden häufig als zivile, gar humane Alternative zum offenen Krieg gesehen - auch innerhalb von Teilen der Linken. Manfred Sohn setzt sich in seinem Buch "Sanktionen - eine Einführung" mit der Geschichte und den Funktionen von Sanktionen auseinander und kommt dabei zu einem anderen Schluss. Wir wollen mit Euch darüber diskutieren.

Di, 06.05.25, 19 Uhr, Nachbarschaftshaus Gostenhof
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Di, 06.05.25, 19 Uhr, Nachbarschaftshaus Gostenhof

Frauen* im globalen Kampf gegen Faschismus und Kolonialismus – ein feministischer Blick aus Südostasien

Auf der ganzen Welt haben Frauen und Männer gegen Faschismus und Kolonialismus gekämpft, aber wir wissen nur wenig über die antifaschistischen Kämpfe außerhalb Europas. Agnes Khoo berichtet vom Frauen*widerstand gegen den japanischen Faschismus und den britischen Kolonialismus in Malaysia und Singapur.

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Deutlich größer als je zuvor: 4.700 Menschen auf revolutionärer Mai-Demonstration in Nürnberg

An der revolutionären 1. Mai-Demonstration in Nürnberg nahmen dieses Jahr deutlich mehr Menschen Teil, als in der bisherigen über 30-jährigen Geschichte des revolutionären 1. Mai in der fränkischen Großstadt. Die Demonstration ist eine Initiative der Nürnberger Ortsgruppe der organisierten autonomie (OA). Sie wird von einem Bündnis aus über 30 linken Gruppen, Initiativen und Organisationen getragen und durchgeführt.

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Antikapitalistischer Block beim Ostermarsch 2025 in Nürnberg – Ungehorsam Jetzt – Zusammen kämpfen gegen Militarismus und Krieg!

Beim Ostermarsch 2025 in Nürnberg bildete der antikapitalistische Block unter dem Motto „Ungehorsam Jetzt – Zusammen kämpfen gegen Militarismus und Krieg!“ einen kämpferischen Teil des südlichen Demonstrationszuges. Gemeinsam wurde ein kraftvolles Zeichen gegen Krieg, Militarismus und den kapitalistischen Normalzustand gesetzt.