Es gibt wichtige Neuigkeiten der Kampagne Ungebrochen Solidarisch:
Save the date! – Am 27.10. ab 14:00 Uhr wird am Nürnberger Amtsgericht (Fürther Str. 110) gegen den Antifaschisten Daniel verhandelt. Markiert euch den Termin schon mal im Kalender und achtet auf weitere Ankündigungen!
Solidaritätswettbewerb – eure Kunstbeiträge sind gefragt! Kunst bricht jeden Knüppel!
Wir brauchen eure Unterstützung! Die Phantasie der Repressionsorgane ist wohl kaum zu überbieten. Aber ihr könnt das besser! Eure Kreativität sprengt jede Kette und ist stärker als jede Repression. Wir rufen euch dazu auf im Rahmen unseres solidarischen Wettbewerbs die Situation künstlerisch zu interpretieren. Egal ob Zeichnung, Comic, Foto oder musikalisches wir freuen uns über alle eure Beiträge. (Aber bitte nichts zu schweres oder sperriges.)
Ihr habt Zeit bis zum 18.10. eure Beiträge (digital oder Fotos von eurem Beitrag) per Mail an ungebrochen.solidarisch@proton.me zu senden. Falls ihr damit einverstanden seid, wollen wir die besten Beiträge bei einer Antirepressions-Gala küren und durch eine Versteigerung unsere Antirepressionskasse aufstocken. Für den treffendsten Beitrag gibt es auch einen Preis.
Einem Genossen, der sich in Nürnberg antifaschistischen Protesten angeschlossen hatte, wurde bei diesen Protesten von USK-Polizeispezialeinheiten die Hand gebrochen. Jetzt steht er selbst vor Gericht. Der Vorwurf: Er soll das Blut des Antifaschisten auf die gepanzerten Uniformen der Polizist:innen getropft sein. Für die ermittelnde Staatsanwaltschaft ein „tätlicher Angriff“ im Sinne des 2017 eingeführten Paragraphen 114, der auch „Bullen-Schubs-Paragraph“ genannt wird. Der Paragraph, den die aktuelle Bundesregierung weiter zu verschärfen plant (künftig mindestens 6 Monate Gefängnis, statt 3) steht faktisch und symbolisch für die staatliche Aufrüstung gegen die Bevölkerung. Die bewaffneten Truppen des Staates verfügen damit nicht nur über Waffen, Ausrüstung und Vertrauensvorschuss bei Gericht, sondern auch über einen besonderen rechtlich ausformulierten Schutz, den sonst niemand hier hat. (Mehr zu §114 und der geplanten Verschärfung hier)
Wir sagen: Solidarität ist gefragt! Wenn einzelne angegriffen werden, stehen wir zusammen! Vor etwa zwei Wochen startete die Nürnberger Kampagne „Ungebrochen Solidarisch!“ und trat an die Öffentlichkeit.
Auch wir beteiligen uns an der Kampagne in Solidarität mit dem beschuldigten Genossen!
Wir lassen uns nicht einschüchtern:
Wir stehen zusammen!
Unterstützt die Kampagne „Ungebrochen Solidarisch!”, unterstützt den Genossen.
Den Instagram Account der Kampagne findet ihr unter: „ungebrochen.solidarisch“ (Instagram)
Den Aufruf zur Kampagne findet ihr hier: Kampagnenaufruf







