Die Solidaritätsstrukturen vom 11.03 haben sich heute auf Sozialen Netzwerken mit einer Reihe von Sharepics zu Wort gemeldet. Wir dokumentieren diese im Wortlaut und für Alle, die kein Social Media nutzen.
Der Inhalt im Wortlaut:
Solidarität mit den Betroffenen der Hausdurchsuchungen vom 11.03.2026
Am 11.03.2026 um 6 Uhr morgens startete mit einem massiven Polizeiaufgebot die Durchsuchung von 24 Wohnungen. Die Polizei brach Türen auf, stürmte maskiert in die Wohnungen und drohte Gewalt und weitere Zwangsmaßnahmen an. Anschließend nahmen sie Laptops, Handys und Kleidungsstücke der Betroffenen mit.
Der Grund für die Hausdurchsuchungen sind die Aufmärsche des sogenannten „Team Menschenrechte“. Diese Gruppe aus Querdenkern, Faschisten und AfD-Politikern versucht sich seit Monaten auf unseren Straßen breit zu machen. So auch am 26.04.2025, als die Rechten unter dem Label „Gemeinsam für Deutschland“ überregional in unsere Stadt mobilisierten.
Im Zuge des Gegenprotests dagegen, versuchten Teilnehmende den Demozug durch friedliche Sitzblockaden zu stoppen. Die Polizei reagierte darauf mit Gewalt und verursachte Hämatome, Platzwunden und Knochenbrüche.
Den Betroffenen der Hausdurchsuchungen wird nun vorgeworfen, gemeinsam mit vielen anderen eine Polizeikette durchbrochen zu haben. Dabei soll einer der Beamten leichte Schmerzen an seiner Hand verspürt haben.
Zusammen mit den 500 anderen Ermittlungsverfahren gegen Antifas, reihen sich auch die Razzien vom 11.03.2026 in eine Einschüchterungs- und Kriminalisierungskampagne ein.
Besonders alarmierend ist nun, dass die bloße Teilnahme an diesen Versammlungen kriminalisiert werden soll. Damit wird die Versammlungsfreiheit – und damit das wichtigste Mittel zur politischen Auseinandersetzung im öffentlichen Raum – massiv eingeschränkt!
Nicht nur fühlen sich die Betroffenen jetzt nicht mehr in ihren Zuhause sicher, sondern sitzen auch auf einem Berg an Kosten. Sie brauchen eure Hilfe, sie brauchen Geld für neue Technik, rechtliche Vertretung und drohende Strafen.
Kontoinhaber: politbande
IBAN: DE77 7605 0101 0013 8980 69
BIC: SSKNDE77XXX
Verwendungszweck: Soli 24
Kontaktmöglichkeit zu solidarischen Strukturen: solidaritaet24@systemli.org
V.i.S.d.P.: Peter Krause, Albertstraße 57, 40233 Düsseldorf
Der Flyer zum Selbstdruck (DINA5), die Sharepics zum teilen: 1, 2, 3, 4, 5, 6


