Am 22. November haben wir, die Revolutionäre Zukunft Nürnberg, gemeinsam mit unseren Genoss*innen der RZ´s aus Schwäbisch Gmünd und Stuttgart, sowie den unterstützenden Gruppen SDAJ, Rote Jugend Mittelfranken und FDJ unsere erste eigene Demo veranstaltet. Nach monatelanger Arbeit an unserer Kampagne gegen Krieg und Wehrpflicht und verschiedensten Mobilisierungen bei Schüler*innen sahen wir nun, nach dem Beschluss der Bundesregierung zur Wiedereinführung der Wehrpflicht, die Notwendigkeit unserer Wut Ausdruck zu verleihen. Unsere Demo lief unter dem Motto „Die Jugend sieht rot. Vereint gegen Militarisierung und Wehrpflicht“. Ca. 200 Menschen folgten unserem Aufruf und schlossen sich unserer Auftaktkundgebung am Veit-Stoss-Platz an, um den verschiedenen Redebeiträgen zu lauschen. Anschließend zogen wir lautstark mit Parolen und Liedern durch die Stadt. Unsere Route führte direkt durch die Innenstadt, die durch verschiedene Weihnachts- und Winterveranstaltungen stark bevölkert war. Wir legten viel Wert auf eine Vermittlung unserer Anliegen, verteilten deshalb am Rande der Demonstration Flyer und waren an unserer Auftakt- und Abschlusskundgebung mit einem Infostand persönlich ansprechbar. So kamen viele interessante Gespräche zustande und einige Passant*innen schlossen sich uns an. Mit unserer Demo konnten wir in Nürnberg ein Zeichen setzen und viele Menschen erreichen. Das war für uns aber erst der Startschuss, unser Widerstand gegen Wehrpflicht und Militarisierung ist noch lange nicht am Ende. Die Demo war für uns nicht nur nach Außen, sondern auch nach Innen ein Erfolg, denn zum ersten Mal konnten wir als Jugend aus drei verschiedenen Städten auf einer von uns organisierten Demonstration auftreten und praktisch erleben, was eine überregionale Organisierung bedeutet. Wie unsere Genoss*innen aus Stuttgart in ihrer kämpferischen Rede formuliert haben: „Wir wissen: wer jung ist und allein kämpft, kämpft mit gebundenen Händen. Aber eine organisierte Jugend, eine Jugend,
die sich bundesweit vernetzt, Strukturen aufbaut und füreinander einsteht – so eine Jugend ist eine Kraft, die man nicht so leicht brechen kann.“ Genau das konnten wir am 22.11. praktisch erleben. Wir haben gefühlt wie viele wir sind, wie stark wir sind und gehen gestärkt und voller Motivation aus dieser Demonstration hervor.
„Wir sind hier, um zu zeigen: Die Jugend steht auf. Die Jugend ist laut. Die Jugend sieht rot. Und wir hören nicht auf bis wir eine Zukunft haben, die uns gehört. Für eine revolutionäre Zukunft.“ (Rede der RZS am 22.11. in Nürnberg)


