Samstag, 11.07., 14:00 Uhr

Gemeinsam gegen Sozialabbau

Nehmt an der #Unkürzbar-Demo teil. Stärkt den Widerstand.  Tretet dem #UNKÜRZBAR-Bündnis auf Signal bei. Lasst sie nicht durchkommen mit Spaltung und Klassenkampf von oben.

Im Folgenden der Aufruf des Bündnisses, dem wir uns anschließen:
Wann, wenn nicht jetzt? Wer, wenn nicht wir? Ob in der Behinderten- und Jugendhilfe, bei Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, in der Psychotherapie und der Sozialberatung, bei der Grundsicherung, dem Wohngeld und der Rente, bei Beschäftigten, Versicherten und Geflüchteten, bei Bildung, Pflege, Inklusion: Fast im gesamten Gesundheits- und Sozialwesen sollen massiv Kürzungen vorgenommen werden – auf Kosten von Beschäftigten und Trägern, Klient*innen und, Patient*innen, Hilfsbedürftigen und Pflegenden.
Das ist ein Angriff auf die öffentliche Daseinsvorsorge, auf Arbeitnehmer*innenrechte und unsere soziale Infrastruktur. Denn die sozialen Sicherungssysteme, der Schutz der Schwächeren, unsere Gesundheit, unsere Rente und unsere Lebenszeit werden schrittweise und zunehmend als kürzbar und überflüssig erklärt. Sie sollen zukünftig nur noch denen vorbehalten sein, die sie sich leisten können.Deshalb müssen wir jetzt handeln: Wir wehren uns und gehen auf die Straße. Es reicht! Denn während ein Kürzungsvorschlag den nächsten jagt, wachsen gleichzeitig die großen Vermögen weniger Superreicher, und hunderte Milliarden werden in die Aufrüstung gesteckt. Wir lassen uns nicht spalten und nicht gegeneinander ausspielen. Wir sind #unkürzbar, stehen zusammen, wehren uns und setzen uns für unsere sozialen Rechte ein. Spalterischen Scheinalternativen von rechts erteilen wir eine klare Absage.Gemeinsam vernetzen wir uns und bringen die verschiedenen Betroffenheiten zusammen. Wir stellen Verbindungen her, verwandeln unsere Wut in Widerstand und entwickeln Aktivitäten gegen den Sozialabbau.Wir stehen für Solidarität und soziale Gerechtigkeit.

Es ist genug für Alle da!

Folgen auf Insta – Beitreten auf Signal

Samstag, 11.07., 14:00 Uhr , Kornmarkt, Nürnberg

Gemeinsam am 11.7. um 14 Uhr in den antikapitalistischen Block auf der #Unkürzbar Demo am Kornmarkt 

Schluss mit Sozialkürzungen, Rechtsruck und Kriegsvorbereitung! Gegen den Klassenkampf von oben hilft nur der gemeinsame Klassenkampf von unten!

Die herrschenden bürgerlichen Parteien bereiten mit ihren Einsparungsplänen einen der größten Schläge der jüngeren Vergangenheit gegen uns, die gesellschaftliche Mehrheit der Lohnabhängigen, vor. Sei es mit der „Neuen Grundsicherung“, dem Abbau von Gesundheitsversorgung und -Leistungen, Streichungen in der Jugendhilfefinanzierung, Plänen, das Renteneintrittsalter zu erhöhen, die Rente zur Grundsicherungsleistung zu machen, einem Drittel der Wohngeldbeziehenden die Leistungen zu verwehren oder den Überlegungen, den 8-Stundentag abzuschaffen, um nur einen Bruchteil der geplanten Maßnahmen zu nennen. All das ist nichts anderes als ein brutaler Angriff auf breiter Front gegen unsere Lebensbedingungen als lohnabhängige Klasse in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen. Erklärtes Ziel der „Einsparungen“ der SPD/CDU geführter Merz- Regierung ist die Finanzierung ihrer Aufrüstung und ihrer Kriegsvorbereitungen, die durch hunderte von Milliarden Euro an Krediten und Bundeshaushaltsgeldern vorangetrieben wird. Keine der bürgerlichen Parteien, von SPD und CDU bis zu AfD und Grünen, stellen dies wesentlich in Frage und stützen im Gegenteil die Einsparungen auf unsere Kosten. Ihre Propaganda der letzten Jahrzehnte von „Sozialpartnerschaft“, dem herbeiphantasierten gemeinsamen Interesse von Arbeiter*innen und Kapitalist*innen, entlarvt sich endgültig selbst. Während deutsche Konzerne nicht trotz sondern gerade wegen der Krisen immer weitere Gewinne einfahren und deutsche Kapitalist*innen so reich sind wie nie zuvor, sollen wir ihre Zeche zahlen – im Zweifelsfall mit unserer Gesundheit, Lebensdauer und unserem Lebensstandart. Die herrschende Klasse selbst versucht noch nicht einmal mehr die Ideologie der Sozialpartnerschaft, die Jahrzehnte vorherrschend war, zu bemühen und geht zum kaum verschleierten offenen Klassenkampf von oben über.

Der Klassenkampf von oben hat System

Das was uns die Bundesregierung gezielt als notwendige Reformen verkauft, ist in keinster Weise alternativlos. Es ist schlicht ein Geschenk an die deutschen Banken und Konzerne, um so weiter ihre Profite zu sichern. Es geht darum, dem deutschen Kapital beste Bedingungen in der immer aggressiver ausgetragenen Konkurrenz zu schaffen. Selbst wenn dies am Ende Krieg bedeutet und wir für ihre Interessen sterben oder töten sollen. Das ist die Konsequenz des stetig fortschreitenden kapitalistischen Wachstumszwangs. An diesem System, das bereit ist, unsere Existenzbedingungen dem Profit zu opfern, können wir kein Interesse haben. Wenn wir das als Klasse erkannt haben, bringen den Herrschenden auch ihre Versuche uns entlang von Herkunft oder Geschlecht zu spalten, ihre polizeiliche Aufrüstung gegen die eigene Bevölkerung unter dem Schlagwort „innere Sicherheit“, der Abbau politischer Rechte oder ihre Scheinopposition namens AfD nicht weiter. Wenn wir das erkannt haben, können wir eine Welt gewinnen! Das ist unsere Alternative zu ihrem Wahnsinn, an den herabgewirtschafteten kapitalistischen Verhältnissen auf Gedeih und Verderb festhalten zu wollen!

Die Politik des Sozialkahlschlags macht nicht vor Nürnberg halt

Die Auswirkungen des Klassenkampfes von oben spüren wir bereits jetzt in unserem Alltag. Neben den enormen Preissteigerungen, schlechterer Gesundheitsversorgung und teurer Mobilität übt sich auch die Stadt Nürnberg im Sparen auf unsere Kosten. Durch die Einsparungen im Sozialhaushalt, werden vielen lokalen sozialen Einrichtungen Gelder gestrichen und damit Angebote und Leistungen abgebaut. So sollen zum Beispiel Schülertreffs in der Nürnberger Südstadt geschlossen werden. Somit entfallen dringend benötigte Betreuungsplätze ausgerechnet in einem der prekäreren Stadtgebiete Nürnbergs. Auch die Migrationsberatungen, die bereits in den vergangenen Jahren finanziell geschliffen wurden, mussten ihr Angebot reduzieren. Ebenso steigt die Belastung von Familien durch Kitagebühren zunehmend. Nicht nur, dass damit unserer Klasse dringend benötigte Infrastruktur genommen wird, bedeutet dies auch für viele den drohenden Jobverlust im sozialen Bereich. Während immer mehr Menschen potentiell durch Teuerungen, steigende Mieten und stagnierende Einkommen auf Sozialleistungen angewiesen sind, werden sie den vollkommen unfähigen und ebenso finanziell maroden Nürnberger Behörden überlassen. Deren Aufgabe besteht ohnehin darin, Menschen zu drangsalieren, um sie zu beschissensten Bedingungen verwertbar zu machen, ihnen benötige Leistungen – nicht selten – rechtswidrig vorzuenthalten oder sie schlimmstenfalls sogar abzuschieben, wie bei den Nürnberger Jobcentern oder der Ausländerbehörde. Ähnliches gilt für den Kulturhaushalt der Stadt Nürnberg. Auch hier wird gespart, wo es nur geht – so sind gleichermaßen Menschen vom Arbeitsplatzverlust bedroht. Dadurch werden Preise für Kultur und Freizeit durch mangelnde kommunale Förderung für nicht Wenige zum Luxus. Doch das dürfen wir als Lohnabhängige nicht weiter hinnehmen!

Für die gemeinsamen Interessen zusammenstehen

Wenn die herrschende Klasse eine so groß angelegte Offensive gegen uns fährt, aufrüstet, Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesen ausblutet, uns Druck auf den Lohn macht und ganz nebenbei weiter unsere sozialen und politischen Rechte beschneidet, wird es höchste Zeit! Höchste Zeit dafür, sich im gemeinsamen Interesse als Lohnabhängige im Alltag zu organisieren und zu kämpfen! Überall dort, wo wir uns bewegen, in unseren Stadtteilen, unseren Betrieben, auf Ämtern und Behörden! Setzen wir in unseren Arbeitsverhältnissen die Frage des (politischen) Streiks auf die Tagesordnung! Dabei geht es uns nicht nur darum, ihren Angriff zurückzuschlagen, sondern anzufangen, eigene Forderungen zu formulieren und selbst die Initiative zu ergreifen für eine echte Zeitenwende. Für eine sozialistische Gesellschaft, in der nicht mehr für Profite sondern unser aller Bedürfnisse produziert und gewirtschaftet wird! Für eine Gesellschaft, in der Ausbeutung und Unterdrückung der Vergangenheit angehören.

Deshalb: Gemeinsam am 11.7. um 14 Uhr in den antikapitalistischen Block auf der #Unkürzbar Demo am Nürnberger Kornmarkt 

 

Der Aufruf zum antikapitalistischen Block ist eine gemeinsame Initiative der Föderatiom Klassenkämpferischer Organisationen (FKO) und der organisierten autonomie Nürnberg (OA)

Der Aufruf wird Unterstützt von: AgitProp Truppe Zündschnüre, Antifaschistische Aktionskneipe (AAK), Freie Deutsche Jugend (FDJ), Föderation Klassenkämpferischer Organisationen (FKO), Initiative Solidarischer ArbeiterInnen (ISA), Linksjugend [’solid] Nürnberg, Migrantifa Nürnberg, organisierte autonomie Nürnberg (OA),Pension Ost (PO), Prolos, Reclaim Gostenhof, Revolutionäre Zukunft Nürnberg (RZN)

 

 

Freitag, 17.07., 19:00 Uhr , Stadtteilladen Schwarze Katze

Antifa-Aktionskneipe im Juli: Who you gonna call? Sicher nicht die 110!

Oma über die Straße helfen, den entlaufenen Hund zurück bringen oder einfach in der Nachbarschaft für „Ruhe und Ordnung“ sorgen… Das tut die Staatsgewalt, wenn man ihrer Propaganda bereitwillig Glauben schenkt. Denn angeblich geht es ja um die Sicherheit aller…  Warum das nicht der Fall ist, und warum Bullen tun, was sie tun, erfahrt ihr bei der Antifa Aktionskneipe im Juli im Anschluss an das Offene Treffen. Für lecker Essen ist gesorgt, ebenso wie für kalte Getränke. Wann: 17.07.2026, Offenes Treffen 19:00 – 20:00, Vortrag ca ab 20:15 Wo: Stadtteilladen Schwarze Katze, Untere Seitenstraße 1, Nürnberg Gostenhof

Schwarze Katze, Gostenhof
Stadtteilladen,
Volxküche,
(Aktions-)Kneipe, Anlaufstelle

Infoladen Benario, Fürth
Volxküche und Kneipe

Metroproletan
Archiv &
Bibliothek

Stadtteilzentrum DESI
Volxküche und
Kneipe

Sa, 21.02.26, 14 Uhr, Gostenhofer Hauptstr./Plärrer
10
Sa, 21.02.26, 14 Uhr, Gostenhofer Hauptstr./Plärrer

enforce tac schließen – Gegen die Kriegsmesse in Nürnberg! Ungehorsam jetzt! Zusammen kämpfen gegen Waffenhandel, Aufrüstung und Krieg!

Vom 23. - 25. Februar 2026 soll im Nürnberger Messezentrum erneut die als Sicherheitsmesse verharmloste Waffenmesse Enforce Tac stattfinden. Wir sagen: Enforce Tac schließen - Gegen die Kriegsmesse in Nürnberg! Ungehorsam Jetzt! Zusammen kämpfen gegen Waffenhandel, Aufrüstung und Krieg! Demonstration gegen die Waffenmesse am 21.02.2026. Der Aufruf kann Online weiterhin unterstützt werden.

10

Enforce Tac 2026 – Der Widerstand gegen den Waffenhandel formiert sich

Organisierte Autonomie kündigt aktiven Protest gegen die als Sicherheitsmesse verharmloste, Waffenmesse Erforce Tac in Nürnberg an. Interview zur Messe, Hintergründen und dem Protest.

10

1. Nürnberger Kriegsexpo – mit Sicherheit tödlich. Ein Frontbericht

Waffenexporte, Wehrpflicht, Sonderetat - die bürgerlichen Medien und Parteien übertreffen sich täglich aufs Neue im Krakeelen um noch mehr Krieg und noch mehr Waffen, deren einzige Folge noch mehr Tod und noch mehr Zerstörung ist. Die Pension Ost und die Prolos wollten da nicht hintanstehen und veranstalteten am vergangenen Samstag, den 28. Juni, die 1. Nürnberger Kriegsexpo.