Montag, 26.01., 13:00 Uhr , Klinikum Nord Nürnberg

Mo., 26.01.26, 13-15 Uhr: Kundgebung gegen Militarisierung des Gesundheitswesens am Nordklinikum..

Mo., 26.01.2026, 13-15 Uhr
3. Kundgebung gegen Militarisierung des Gesundheitswesens
Klinikum Nord, Nürnberg, Haupteingang, Prof. Ernst-Nathan-Str. 1

Seit Jahren wird uns erzählt, dass kein Geld für angemessene Bezahlung und Personalbemessung im Krankenhaus da ist. Nicht die Bedürfnisse der Menschen stehen im Mittelpunkt des Gesundheitswesens, sondern Fallpauschalen, Rentabilitätskriterien und Profitlogik.  Nun werden Hunderte Milliarden Euro für Aufrüstung ausgegeben, auch mit dem Ziel, das deutsche Gesundheitswesen kriegstauglich zu machen. Dabei sollen auch die Beschäftigten im Gesundheitswesen mithelfen. Die Verlängerung der Arbeitszeit und Dienstverpflichtung unter der Befehlsgewalt der Bundeswehr werden konkret vorbereitet. Geld gibt es für den Bau von Bunkern unter allen großen Krankenhäusern statt für eine gute Versorgung der Patienten hier und jetzt. Wir stellen uns jeglichen Bestrebungen, das zivile Gesundheitswesen der militärischen Logik zu unterwerfen entgegen.

 

Freitag, 30.01., 19:00 Uhr , Schwarze Katze Nürnberg

Wir sind alle Antifa - Veranstaltung zum aktuellen Stand

Ende Januar wollen wir mit euch zusammenkommen und uns gemeinsam einen aktuellen Überblick über die Repression gegen die im Budapest-Komplex verfolgten Antifaschist*innen verschaffen.

In einer Live Schaltung zu Zaid erfahren wir, wie es ihm geht und wie es um sein Auslieferungsverfahren in Frankreich steht. Auch zu Ginos Auslieferungsprozess erhalten wir ein Update!

Zudem wollen wir einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen und das kommende Urteil gegen Maja und Anna in Budapest werfen, welches nun erneut auf den 04.02 verschoben wurde. Den Antifaschist*innen drohen nach wie vor Freiheitsstrafen von bis zu 24 Jahren.

Daher kommt am Freitag, 30.01 in der Schwarzen Katze vorbei.

Ab 19 Uhr wird es Essen geben, ab 20 Uhr beginnt das Programm.

Unsere Materialien zum weiterverbreiten findet Ihr hier: Vorderseite Flyer, Rückseite Flyer

Samstag, 31.01., 14:00 Uhr , Jakobsplatz Nürnberg

Aufruf zur Aktion - Am 31.01 auf die Straße!

Die Zeit zu kämpfen ist jetzt!

Bundesweiter dezentraler Aktionstag – Wir sagen Schluss mit Debanking und Sanktionen!

Fast schon als könne das viel zu ereignisreiche Jahr nur mit einer Steigerung des weltweit grassierenden Chaos aufhören, wurden der Deutschen Kommunistischen Partei, dem Anarchist Black Cross Dresden, der Roten Hilfe e. V. und weiteren Organisationen alle Bankkonten gekündigt. Darauf war die linke Bewegung in diesem Land nicht vorbereitet. Sonderlich überraschend ist es dennoch nicht.

Seit Jahren erleben wir weltweit die Zuspitzung von Konflikten, Verengung von Diskursräumen und Angriffe auf fortschrittliche Bewegungen. Das Mittel, das dieses Mal angewandt wurde, heißt „Debanking“.

Wenig überraschend geht es bei den Kündigungen der besagten Konten um keine illegalen Aktivitäten, sondern um politische Gründe. Im Falle der DKP ging es um ihre Hilfe für die Menschen auf Kuba. Bei der Roten Hilfe geht es um die Unterstützung von Angeklagten im sogenannten „Budapest-Komplex“. Die angeblich dahinterstehende „Antifa Ost“ wurde im November durch die Vereinigten Staaten zur „Terrororganisation“ erklärt. Im vorauseilenden Gehorsam haben daher hiesige Banken die Geschäftsbeziehungen gekündigt. Dahinter steht die Angst, dass sie Probleme mit ihrem USA-Geschäft bekommen könnten. Im schlimmsten Fall droht ein Ausschluss vom sogenannten „SWIFT“-System, welches Banken Zahlungen über Staatsgrenzen hinweg ermöglicht.

Getroffen sind derzeit wenige, doch mehr stehen auf der Abschussliste der Vereinigten Staaten und Europäischer Union. Heute trifft es die Rote Hilfe – doch wer steht morgen im Visier, wenn dieser Trend ungebremst weitergeht? Wenn ultrarechte Bewegungen weiter an Einfluss gewinnen, könnten auch andere progressive Initiativen und marginalisierte Gruppen ins Fadenkreuz geraten. Man stelle sich vor, konservative Kräfte in den USA erklären etwa Schwangerenberatungsstellen oder queere Organisationen zu ›terroristischen‹ Feindbildern – würden hiesige Banken dann ebenso bereitwillig deren Konten kündigen?

Wenn wir zu lange zögern, könnte es zu spät sein. Wir müssen bereits jetzt aktiv werden oder werden es morgen bereuen.

Wir rufen daher alle zivilen, politischen und gesellschaftlichen Kräfte in diesem Land dazu auf, „Debanking“ nicht hinzunehmen. Die Zeit ist jetzt und es braucht Dich!

Werde aktiv und beteilige Dich am 31.01. in deiner Stadt. Wir müssen zusammenkommen und uns kennenlernen. Die jetzigen Angriffe werden nicht die letzten sein.

Daher Schluss mit Sanktionen und Debanking!

Rücknahme aller Kontokündigungen!

Materialien zum Teilen: Aufruf, Flyer zum Selbstdruck (beidseitig DIN A4 Querformat), Sharepic und Vorlage Pressemitteilung Deine Stadt, Social Media 1, 2, 3

Auch in Nürnberg werden wir trotz Teilerfolg vor Gericht auf die Straße gehen.

Samstag, 31.01 

14 Uhr Jakobsplatz

Samstag, 31.01., 16:00 Uhr , Bundesweiter Aktionstag

Aufruf zur Aktion - Am 31.01 auf die Straße!

Die Zeit zu kämpfen ist jetzt!

Bundesweiter dezentraler Aktionstag – Wir sagen Schluss mit Debanking und Sanktionen!

Fast schon als könne das viel zu ereignisreiche Jahr nur mit einer Steigerung des weltweit grassierenden Chaos aufhören, wurden der Deutschen Kommunistischen Partei, dem Anarchist Black Cross Dresden, der Roten Hilfe e. V. und weiteren Organisationen alle Bankkonten gekündigt. Darauf war die linke Bewegung in diesem Land nicht vorbereitet. Sonderlich überraschend ist es dennoch nicht.

Seit Jahren erleben wir weltweit die Zuspitzung von Konflikten, Verengung von Diskursräumen und Angriffe auf fortschrittliche Bewegungen. Das Mittel, das dieses Mal angewandt wurde, heißt „Debanking“.

Wenig überraschend geht es bei den Kündigungen der besagten Konten um keine illegalen Aktivitäten, sondern um politische Gründe. Im Falle der DKP ging es um ihre Hilfe für die Menschen auf Kuba. Bei der Roten Hilfe geht es um die Unterstützung von Angeklagten im sogenannten „Budapest-Komplex“. Die angeblich dahinterstehende „Antifa Ost“ wurde im November durch die Vereinigten Staaten zur „Terrororganisation“ erklärt. Im vorauseilenden Gehorsam haben daher hiesige Banken die Geschäftsbeziehungen gekündigt. Dahinter steht die Angst, dass sie Probleme mit ihrem USA-Geschäft bekommen könnten. Im schlimmsten Fall droht ein Ausschluss vom sogenannten „SWIFT“-System, welches Banken Zahlungen über Staatsgrenzen hinweg ermöglicht.

Getroffen sind derzeit wenige, doch mehr stehen auf der Abschussliste der Vereinigten Staaten und Europäischer Union. Heute trifft es die Rote Hilfe – doch wer steht morgen im Visier, wenn dieser Trend ungebremst weitergeht? Wenn ultrarechte Bewegungen weiter an Einfluss gewinnen, könnten auch andere progressive Initiativen und marginalisierte Gruppen ins Fadenkreuz geraten. Man stelle sich vor, konservative Kräfte in den USA erklären etwa Schwangerenberatungsstellen oder queere Organisationen zu ›terroristischen‹ Feindbildern – würden hiesige Banken dann ebenso bereitwillig deren Konten kündigen?

Wenn wir zu lange zögern, könnte es zu spät sein. Wir müssen bereits jetzt aktiv werden oder werden es morgen bereuen.

Wir rufen daher alle zivilen, politischen und gesellschaftlichen Kräfte in diesem Land dazu auf, „Debanking“ nicht hinzunehmen. Die Zeit ist jetzt und es braucht Dich!

Werde aktiv und beteilige Dich am 31.01. in deiner Stadt. Wir müssen zusammenkommen und uns kennenlernen. Die jetzigen Angriffe werden nicht die letzten sein.

Daher Schluss mit Sanktionen und Debanking!

Rücknahme aller Kontokündigungen!

Materialien zum Teilen: Aufruf, Flyer zum Selbstdruck (beidseitig DIN A4 Querformat), Sharepic und Vorlage Pressemitteilung Deine Stadt, Social Media 1, 2, 3

Auch in Nürnberg werden wir trotz Teilerfolg vor Gericht auf die Straße gehen.

Samstag, 31.01 

14 Uhr Jakobsplatz

Montag, 02.02., 19:00 Uhr , Schwarze Katze Nürnberg

Rote Hilfe Volksküche

Monatliche Volksküche der Roten Hilfe Nürnberg – Fürth – Erlangen. Austausch, Vernetzung, Gefangenen schreiben.

Nächster Termin: 02.02.2026 ab 19 Uhr.

Essen wird einige Tage vorher bekannt gegeben.

Es ist so geplant, dass es genug für Alle gibt, die gegen TMR auf der Straße waren und daher später kommen müssen. Für den Fall, dass „TMR“ wieder auf die Straße geht, wird es auch wieder einen EA geben. Von 18:30 Uhr bis eine halbe Stunde nach Ende der Veranstaltung oder so lange Leute mit polizeilichen Maßnahmen konfrontiert sind.

Selbstverständlich wird es wieder die Möglichkeit geben, Fragen zu Repression im direkten Gespräch vor Ort zu besprechen.

Alle Essenseinnahmen und Spenden des Abends werden zur Unterstützung der Arbeit der Roten Hilfe hier vor Ort verwendet.

 

Donnerstag, 12.02., 19:00 Uhr , Schwarze Katze Nürnberg

Post vom Ordnungsamt?

Dir wurden im Rahmen der Gegenproteste zu TMR 80€ in Rechnung gestellt, weil die Polizei dich irgendwo weggetragen haben will? Komm zur Anlaufstelle der Roten Hilfe, bring eine Kopie deines Gebührenbescheids mit und erhalte die 80€ direkt bar auf die Kralle.

Das Geld stammt aus lokalen Soligeldern und von der Roten Hilfe Nürnberg – Fürth – Erlangen.

Anlaufstelle der Roten Hilfe jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 19 bis 20 Uhr im Stadtteilladen Schwarze Katze.

Freitag, 13.02., 18:30 Uhr , Nachbarschaftshaus Gostenhof

Du bist nicht allein - psychische Gesundheit und linker Aktivismus

Freitag, 13.02.2026, 18:30 Uhr Einlass, 19 Uhr Beginn

Nachbarschaftshaus Gostenhof, Adam-Klein-Straße 6  (U1 Bärenschanze / Gostenhof)

Klimakatastrophe, Krieg, Sozialraub und Faschismus sind nicht nur drängende Themen unserer Zeit, sie sind auch der Grund, warum immer mehr Menschen politisch aktiv werden. Das ist eine notwendige und gute Entwicklung auf die großen Probleme, die vor uns stehen. Doch meist nach bereits kurzer Zeit der Aktivität begegnen uns Widerstand und Gewalt. Egal ob sich diese durch Schlagstöcke, Tränengas, Gerichtsverfahren oder Verleumdungen ausdrücken, getroffen wird nicht nur die Bewegung. Getroffen sind immer auch Individuen, die mit Ängsten, Schuldgefühlen und Ohnmacht umgehen müssen. Teilweise führt diese nicht zu einem kollektiven Umgang, sondern Genoss*innen schlagen sich alleine mit ihren Sorgen herum.

Doch wie können wir das anders machen? Was brauchen wir dafür und wo beginnen?

Der Weisheit letzten Schluss besitzen auch wir nicht. Doch zusammen mit Tom, einem ausgebildeten Psychotherapeuten, wollen wir diesen Fragen nachgehen.

Teile auch Du gerne unsere Veranstaltung. Hier findest Du den aktuell Flyer zum Selbstdruck in DIN A5

Worauf kannst Du Dich einstellen?

Die Veranstaltung ist als Gespräch auf der Bühne zwischen einer Vertreterin der Ortsgruppe und Tom geplant. Es wird keine allgemeine Debatte oder Fragerunde mit dem Publikum geben. Wir wollen für alle einen sicheren Raum schaffen und können das anderweitig nicht gewährleisten. Die Veranstaltung erfordert keine Vorkenntnisse und soll zu einem bewussteren Umgang in unseren Zusammenhängen und Kollektiven beitragen. Sie kann keinesfalls die eigene Beschäftigung mit dem Thema oder gar eine therapeutische Bearbeitung von Traumata ersetzen. Ziel des Abends wird es sein, Werkzeuge und Antworten auf folgende Fragen zu finden:

– Wie kann ich mit abstrakten Ängsten nach Aktionen umgehen, z. B. in Form von Spekulationen: Kommt Post, kommt keine, wie schlimm wird es?

– Wie umgehen mit konkreten Ängsten, z. B. vor einer anstehenden Gerichtsverhandlung?

– Wie umgehen mit Gewalterfahrungen, Willkür und Ungerechtigkeitsempfinden?

– Wie umgehen mit Schuldgefühlen, weil andere wegen Solidarisierung mit mir Repression erfahren haben oder weil ich das Gefühl habe, „etwas Dummes“ gemacht zu haben, das die Repression begünstigt hat?

– Wie ins Gespräch kommen über Repression?

– Wie mit Ängsten innerhalb der Bezugsgruppe umgehen?

 

Freitag, 13.02., 19:00 Uhr , Gewerkschaftshaus Nbg.

Veranstaltung: Geht dein Krankenhaus auf Kriegskurs?

Podiumsdiskussion mit Vertretern und Vertreterinnen vom Verein Demokratischer Ärzt*innen und IPPNW

Die Militarisierung der Gesellschaft bedroht die öffentliche Daseinsfürsorge. Wie sind die Beschäftigte in Kliniken betroffen? Wie können sie sich wehren?

Freitag, 13.02.2026, 19 Uhr
Helene Grünberg Zentrum
Nürnberg, Kornmarkt 5-7

Die Regierungen in Bund und Ländern planen aktuell um­fas­sen­de Maß­nah­men zur Militarisierung des Ge­sund­heits­we­sens. Kran­kenhäuser sol­len auf einen mög­li­chen Krieg vorbereitet werden.

Die Pläne dazu werden nicht öffentlich diskutiert, sondern hinter ver­schlos­senen Türen ausgearbeitet. Sicher ist: ihre Umsetzung hätte massi­ve Aus­wir­kungen auf Beschäftigte und Patient*innen.

Doch Gesundheitsarbeiter*innen wollen sich nicht einer militärischen Logik unter­wer­fen und ungefragt als mensch­liche Ressource verplanen lassen.

Sie fragen sich:

  • Soll im Spannungsfall die zivile Medizin Weisungen des Militärs unterstellt werden?
  • Müssen wir mit Einschränkungen der freien Arbeitsplatzwahl und des Streikrechts rechnen?
  • Ist das Leben der Soldaten zukünftig wichtiger als das von Zivilist*innen?
  • Die Arbeitsbelastung ist jetzt schon übergroß. Die explodierenden Ausgaben für Aufrüstung führen zu weiteren Kürzungen der knappen Mittel für das Gesundheitswesen. Was können wir dagegen tun?
Darüber und über Möglichkeiten des Widerstands diskutieren:
  • Dr. Nadja Rakowitz – Verein Demokratischer Ärzt*innen (VdÄÄ)
  • Anja Schmailzl – Pflegekraft am Klinikum Nürnberg
  • Dr. Horst Seithe – IPPNW Nürnberg-Fürth-Erlangen – Internationale Ärztinnen für die Verhütung des Atomkriegs – Ärztinnen in sozialer Verantwortung

Veranstaltet von:

  • ver.di Mfr
  • Initiative Gesundheit statt Profit
  • Initiative Solidarischer ArbeiterInnen
  • Arbeitskreis Erneuerbare Gesellschaft
  • IPPNW Nürnberg-Fürth-Erlangen
Samstag, 14.02., 10:30 Uhr , Nürnberg HBF Osthalle

Zugtreffpunkt zu den Protesten gegen die Münchner "Sicherheitskonferenz"

Auch in diesem Jahr wollen wir mit euch zusammen zu den Gegenprotesten nach München fahren, wenn die Herrschenden vorgeben, über Sicherheit zu sprechen und doch nur Wirtschaftsblockaden, Sanktionen und Kriege planen, welche die Welt zu einem immer unsichereren Ort für die absolute Mehrheit der Menschen machen. Nicht mit uns! Im Rahmen der Kampagne „Ungehorsam jetzt!“ schließen wir uns dem antikapitalistischen Block auf der Demo an.

Am Wochenende darauf ist dann auch schon unsere Demo gegen die Kriegs-und Waffenmesse Enforce Tac in Nürnberg, sowie die Aktionstage rund um die Messe selbst, die von der Kampagne „Enforce Tac absagen“ durchgeführt werden. Auf in die antimilitaristische Woche!

Donnerstag, 19.02., 18:30 Uhr , Plärrer Nürnberg

Demonstration: 6 Jahre Hanau - Raus zum Antirassistischen Kampftag!

Solange wir atmen, kämpfen wir! Antirassistischer Kampftag überall und hier!
Komm raus zum bundesweiten Antirassitischen Kampftag! Gegen den rassistischen Normalzustand.

19. Februar 2026 — 18:30 Uhr — Gostenhofer Hauptstraße/Plärrer

Am 19.02.2020 wurden neun junge Menschen von einem Rassisten getötet. Wir möchten dieses Jahr wie die Jahre zuvor an diese Menschen gedenken. Ferhat, Vili Viorel, Kaloyan, Gökhan, Sedat, Hamza, Mercedes, Said Nesar, Fatih – hinzu kommt auch als 10. Opfer Ibrahim Akkuş, der Anfang Januar 2026 an den Folgen des Attentats verstarb.

Wir werden euch nie vergessen. 

Neben unserer Trauer möchten wir aber auch unsere Wut auf die Straße tragen, denn 6 Jahre nach Hanau hat sich nichts geändert. Der letzte Kanzler wollte uns „Ausländer“ abschieben und der jetzige möchte uns auch aus seinem Stadtbild haben.
Politik, Medien und Gesellschaft skizzieren das Bild vom faulen, gefährlichen „Ausländer“ den man abschieben muss, welcher nicht hierher gehört und weg muss.
Weg von den Straßen, weg von dem Stadtbild und weg aus diesem Land: Gleich weg mit dem Leben.

Wir werden entmenschlicht, Gewalt gegen uns wird normalisiert und legalisiert.
Gewalt in Form von Beleidigungen bedroht uns. Und dieselbe Gewalt kann für uns tödlich enden: An den EU-Außengrenzen auf der Flucht, durch eine rassistische Polizei oder durch Nazis und rechte Anschläge wie dem in Hanau.

Und eben diese rassistische Gewalt, welche uns entmenschlicht, legitimiert, dass wir in Billiglohnsektoren und Niedriglohnjobs ausgebeutet werden. Als Lieferanten für Essen und Pakete, als Reinigungskräfte und private Pflegekräfte.

Hanau ist kein Einzelfall. Die rassistische Gewalt geht weiter. Tag für Tag. Von NSU über Halle, Rostock, Mölln bis heute.

 

Wer soll uns schützen? Staat und Nazis Hand in Hand!

Die Polizei die angeblich „Freund und Helfer“ ist, ist alles andere für uns! Ständig tauchen neue rassitische Polizeigruppenchats auf. Rassistische Polizeikontrollen, in denen wir unwürdiges über uns ergehen lassen müssen. Willkür, die uns töten kann und tötet.

Letztes Jahr Lorenz in Oldenburg auf offener Straße und Qabel in Nürnberg in seiner eigenen Wohnung. Nirgends ist man sicher – geschweige denn geschützt!
Und auch die Antifaschist*innen, die jeden Montag hier in Nürnberg gegen Nazis demonstrieren, werden von der Polizei kriminalisiert und erfahren immer wieder unglaubliche Gewalt und Repression. Die Polizei terrorisiert unsere Viertel, die Regierung kassiert Milliarden für Kriege und Rüstung, während wir für einen Hungerlohn schuften, uns durch prekäre Jobs quälen und unsere Körper zum Schluss nur noch als Kanonenfutter dienen sollen.

Ihre Gewalt ist der Normalzustand. Unsere Trauer wird zu Wut, unsere Wut zu Widerstand!
Denn den Toten gedenken, heißt für die Lebenden zu kämpfen. Wir stehen auf, wir blockieren ihre Normalität, wir nehmen uns unsere Straßen, unsere Viertel und unsere Stadt zurück.

Kein Vergeben, kein Vergessen!
Für Hanau und alle Opfer rassistischer Gewalt.
Für unsere Geschwister.
Für die Befreiung aller.
Solange wir atmen, kämpfen wir! Heraus zum Antirassistischen Kampftag!

Migrantifa Nürnberg, mit Unterstützung von:
Antifaschistisches Aktionsbündnis
Ende Gelände
Revolutionäre Zukunft Nürnberg

Samstag, 21.02., 12:00 Uhr

Enforce Tac 2026 – Der Widerstand gegen den Waffenhandel formiert sich

Organisierte Autonomie kündigt aktiven Protest gegen das Megaevent der Waffenhändler*innen in Nürnberg an

Vom 23. – 25. Februar 2026 soll im Nürnberger Messezentrum erneut die, als Sicherheitsmesse verharmloste, Waffenmesse Erforce Tac stattfinden. Die wachsende Bedeutung der Enforce Tac, unterstreicht der neu gewonnene Schirmherr für das militaristische Verkaufsspektakel: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) übernimmt persönlich, macht sein Amt zum werbeträchtigen Aushängeschild und wird Galionsfigur der Rüstungsproduzent*innen und Waffenhändler*innen.

Doch auch der Protest und Widerstand gegen den Waffenhandel tritt in Nürnberg frühzeitig und massiv auf den Plan. So verbreitet die Organisierte Autonomie (OA), bereits seit Oktober 2025 massenhaft „Save the Date-Flyer“, sowie erste Ankündigungsschreiben an linke Gruppen, Initiativen und Organisationen für eine überregionale Mobilisierung gegen die Enforce Tac. Geplant ist es, durch frühzeitige Initiative eine breite Mobilisierung zu ermöglichen. Wir haben organisationsintern bei der Vorbereitung nachgefragt und präsentieren Antworten zur Einschätzung, zur Funktion und Bedeutung der Enforce Tac, zu Aktivitäten und Zielen der antimilitaristischen Mobilisierung.

Frage: Ihr bereitet im Rahmen der Kampagne „Gegen Krieg, Sozialabbau und Rechtsentwicklung – Ungehorsam jetzt“ Aktivitäten gegen die Enfoce Tac vor. Was ist die Enforce Tac eigentlich, wer stellt da aus?   

OA: Die Enforce Tac existiert seit 2011. Zu Beginn wurden hier in erster Linie Waffen und Ausrüstung für nach innen gerichtete Aufrüstung staatlicher Repressionsorgane angeboten. Was klein begann, ist zu einem Megaevent des Waffenhandels für sogenannte innere wie äußere Sicherheit mutiert. Während die SIKO in München der Planung und Abstimmung aktueller Kriegspolitik der NATO-Staaten dient, sorgt die Enforce Tac für das notwendige Kriegsmaterial. Neben Kriegswaffen finden sich hier aber auch heute noch immer neue Polizeiwaffen im Angebot.

OA: Heute kommen fast 1000 Aussteller*innen zur Enforce Tac, an der 2025 19 000 Interessent*innen und Waffenkäufer*innen teilnahmen. Verwundern kann das nicht, aggressiv wie die BRD und die anderen Nato-Staaten nach innen und außen auftreten, erfreut sich nur folgerichtig eine solche Messe regen Interesses. Die Nachfrage an Waffen steigt – in der BRD angetrieben durch mehrere hundert Milliarden Euro Steuergelder, die die Bundesregierung für die Aufrüstung der Bundeswehr, auf unser aller Kosten, bereitstellt. Ein übriges erledigt der internationale Waffenhandel. Früher aufgrund staatlicher Vorgaben nur eingeschränkt oder über Umwege möglich, werden heute Waffenlieferungen in Kriegsgebiete offen durchgeführt – Bedient werden Stellvertreter*innen eigener Kapitalinteressen in aller Welt. So wurden Waffenlieferungen in Kriegsgebiete wie Gaza, Kurdistan und die Ukraine auch in der BRD zum alltäglichen Geschäft der hier verorteten Rüstungsindustrie. Und auch die im gesamten Westen betriebene innere Aufrüstung und Militarisierung der Polizei trägt noch einiges dazu bei, dass die Profite der Branche explodieren.

OA: Der Tod ist ein Meister aus Nürnberg – so müsste das Motto dieser Messe lauten! Auf der Enforce Tac stellen u.a. der berüchtigte Rüstungskonzern Rheinmetall, der Nürnberger Waffenhändler Diehl – der u.a. durch Ausbeutung von Zwangsarbeiter*innen schon Hitlers Wehrmacht ausrüstete, Heckler und Koch sowie Elbit todbringende Produkte aus. Das Geschäft der Waffenhändler*innen blüht! Dass dieses Geschäftsmodell Zerstörung, Hunger und Elend bringt, Kriege wie Kriegsverbrechen ermöglicht und weltweit jedes Jahr Hunderttausenden vorwiegend Angehörigen der Arbeiter*innenklasse das Leben kostet, interessiert die hier versammelten Waffenhändler*innen, die Verantwortlichen von Stadt und Staat nicht, die dem mörderischen Event einen roten Teppich ausrollen. Profit geht im Kapitalismus eben über alles. Menschenleben bedeuten Waffenhändler*innen, ihren Kunden, sowie bürgerlichen Politiker*innen, die die Interessen weltweit agierender Banken und Konzerne vertreten, nichts, sind nichts wert.

Frage: was ist die Funktion der Enforce Tac und welche Bedeutung hat sie?

OA: Da gibt es nicht die eine Funktion oder Aufgabe. Zunächst geht es darum, das Profitinteresse des Kapitals zu bedienen. Die Enforce Tac, ermöglicht Rüstungskonzernen, Waffen und andere Produkte vorzustellen, zu bewerben und zu verkaufen. Vor dem Hintergrund allgemeiner Aufrüstung und Kriegsvorbereitung soll die BRD darüber hinaus zu einer Drehscheibe des internationalen Waffenhandels in Europa gemacht und zumindest ein Teil der daraus resultierenden Profite vor Ort gesichert werden.

OA: Die Enforce Tac soll auch das wachsende Bedürfnis der NATO Staaten und ihrer Verbündeten nach Aufrüstung bedienen. Sie soll im Rahmen der zunehmenden internationalen Konkurrenz, der Zuspitzung zwischen den imperialistischen Blöcken und innerhalb derselben die deutsche und europäische Waffenproduktion vorantreiben. Neben der Erfüllung von Bündnispflichten soll sie der BRD und der EU ermöglichen, ein von den USA unabhängigerer, hochgerüsteter, verstärkt eigenständig agierender Faktor zu werden, der auch im eigenen Kapitalinteresse global Kriege führen kann.

OA: Die Enforce Tac soll dazu beitragen, all diese Aufgaben zu erfüllen. Darüber hinaus dafür sorgen, dass immer ein Angebot des neuesten, mörderischsten Scheiß, den die Waffenproduktion zu bieten hat, vor Ort zugänglich ist und dadurch militärische Überlegenheit sichern. Die Enforce Tac soll die militärisch-industrielle Zusammenarbeit stärken, Waffenproduzent*innen vernetzen, vorantreiben, Gemeinschaftsproduktionen fördern. Sie soll Rüstungsschmieden, die all das ermöglichen, anziehen, anregen, sich in diesem Profit versprechendem Umfeld anzusiedeln.

Frage: Und warum müssen wir gerade jetzt gegen die Enforce Tac aktiv werden?

OA: Weil die voranschreitende Krise kapitalistischen Wirtschaftens die internationale Konkurrenz zunehmend verschärft. Die Lage eskaliert, im Zuge dessen drohen weitere Kriege und auch die Gefahr eines dritten Weltkriegs nimmt zu. Es sollten also gerade hier, in der imperialistischen BRD der Zeitenwende alle einsehen, wie notwendig es ist, sich den Kriegsvorbereitungen entgegen zu stellen. Nicht morgen oder übermorgen – wenn es zu spät ist – Nein, heute! „Ungehorsam jetzt“ lautet deshalb unsere Kampagne und die Enforce Tac, die als bedeutende Waffenmesse die Bereitstellung von Waffen und Ausrüstung übernimmt, ist deshalb ein Punkt, an dem wir einschreiten wollen.

OA: Angesichts der Bedeutung der Enforce Tac, haben wir schon zu lange zugeschaut, wie sich die Waffenhändler*innen hier breit machen, ihr blutiges Geschäft von Nürnberg aus betreiben und ausbauen. Wir müssen deshalb endlich antimilitaristischen Protest und Widerstand dahin tragen, wo der Krieg vorbereitet, wo mit Aufrüstung und Krieg Profit gemacht wird. Wir müssen in den Alltag der Militarisierung, in Kriegsvorbereitungen und damit auch ins Geschäft mit dem Krieg eingreifen, also da einschreiten, wo es stört. Die Enforce Tac mit ihren, für die laufenden Kriege, wie allgemeinen Kriegsvorbereitungen wichtigen Aufgaben und Funktionen, ist hier und jetzt dafür ein guter Ort.

Frage: Soweit so gut, aber was plant ihr nun genauer, was wollt ihr erreichen und was ist die Zielsetzung?

OA: Wir haben als Organisierte Autonomie die Initiative ergriffen, bereiten eine überregionale Bündnisdemo gegen die Enforce Tac vor, die wir mit möglichst vielen Menschen und Organisationen gemeinsam durchführen wollen. Nötig ist dies aufgrund der zentralen Bedeutung der Messe für Aufrüstung und Kriegsvorbereitung. Die Demo, zu der deshalb über die Region hinaus städteübergreifend mobilisiert wird, findet am 21.02.2026, am Samstag vor Eröffnung der Enforce Tac, in Nürnberg statt.

Darüber hinaus, soll während der Enforce Tac, mindestens ein antimilitaristischer Aktionstag im Umfeld der Messe stattfinden. Dieser hat auch das Ziel, dafür zu sorgen, dass der Verkauf von Mordwerkzeug von den Waffenhändler*innen, ihren Kunden und der Öffentlichkeit nicht als störungsfreie Normalität wahrgenommen wird und ungestört über die Bühne geht.

OA: Allgemeine Zielsetzung der Demo ist es, neben der Enforce Tac die Kriegsvorbereitungen hier in den Mittelpunkt der Kritik zu rücken. Wir wollen gemeinsam mit Vielen gegen die aktuelle BRD-Kriegspolitik, sowie gegen die Kriege kapitalistischer Staaten in Kurdistan, der Ukraine und anderswo mobil machen. Wir wollen die hinter Aufrüstung, Wehrpflicht, Waffenhandel, Kriegsvorbereitungen und Krieg steckenden Kapitalinteressen offenlegen, in den Mittelpunkt der Kritik rücken und Perspektiven jenseits dieser kapitalistischen Realität sichtbar machen. Durch die Bündelung aller Kräfte, im Rahmen der Demo soll eine breite gesellschaftliche Wahrnehmbarkeit erreicht werden.

OA: Konkretes Ziel der Demo, wie aller Aktivitäten, ist, den Waffenhandel in Nürnberg zu delegitimieren und letztlich zu unterbinden. Dazu ist es notwendig, die Enforce Tac mehr ins Licht der Öffentlichkeit zu katapultieren, ihre Schließung zu fordern und diese Forderung auch zu begründen. Die Hegemonie der Rüstungslobby der Kriegspropagandist*innen und der bürgerlichen Medien zu definieren, was die Enforce Tac ist, was da warum und in wessen Interesse geschieht, müssen wir aufbrechen, um dadurch dem Waffenhandel und darüber hinaus der Kriegspolitik, die gesellschaftliche Legitimation zu entziehen.

Dies ist Voraussetzung dafür, dass irgendwann der notwendige, gesellschaftlich verankerte Druck entstehen kann, der ein Ende dieses blutrünstigen Events wie der Kriegspolitik erzwingen kann.

OA: Zu all dem braucht es Aktivitäten und sicher den langen Atem vieler. Mit unserer Initiative wollen wir an frühere Proteste anknüpfen, dazu beitragen, dass der Traum vom Ende des Waffenhandels, des Endes von Kriegsvorbereitung und Kriegen irgendwann Wirklichkeit wird.

Ihr wollt weitere Infos zu den geplanten Aktivitäten, dann schreibt an: info@organisierte-autonomie.org

Samstag, 21.02., 14:00 Uhr

Save-the-date: Demonstration gegen die Waffenmesse Enforce tac

Am 21. Februar geht es in Nürnberg gegen die Waffenmesse «Enforce Tac» auf die Straße (zu den Hintergründen siehe  Interview aus der Zeitung ungehorsam jetzt!). Wir tragen unseren Widerstand gegen die Militarisierung und Kriegsvorbereitungen dorthin, wo sich die Waffenhändler*innen treffen, wo mit tödlichem Kriegsgerät Profit gemacht wird. Wir setzen dem menschenverachtenden Wahnsinn, Krieg, Sozialabbau und Rechtsentwicklung unseren Protest entgegen.

In diesem Sinne gilt – heute, am 21. Februar, und darüber hinaus: Ungehorsam jetzt.

Gegen die autoritären Krisenlösungsstrategien – für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung.

Donnerstag, 26.02., 19:00 Uhr , Schwarze Katze Nürnberg

Post vom Ordnungsamt?

Dir wurden im Rahmen der Gegenproteste zu TMR 80€ in Rechnung gestellt, weil die Polizei dich irgendwo weggetragen haben will? Komm zur Anlaufstelle der Roten Hilfe, bring eine Kopie deines Gebührenbescheids mit und erhalte die 80€ direkt bar auf die Kralle.

Das Geld stammt aus lokalen Soligeldern und von der Roten Hilfe Nürnberg – Fürth – Erlangen.

Anlaufstelle der Roten Hilfe jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 19 bis 20 Uhr im Stadtteilladen Schwarze Katze.

Schwarze Katze, Gostenhof
Stadtteilladen,
Volxküche,
(Aktions-)Kneipe, Anlaufstelle

Infoladen Benario, Fürth
Volxküche und Kneipe

Metroproletan
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Bibliothek

Stadtteilzentrum DESI
Volxküche und
Kneipe

Fr, 16.01.26, 19 Uhr, Dialog der Kulturen Nürnberg
10
Fr, 16.01.26, 19 Uhr, Dialog der Kulturen Nürnberg

Perspektiven der Antifa-Arbeit – Wie weiter im neuen Jahr?

Podiumsdiskussion "Perspektiven der Antifa-Arbeit - Wie weiter im neuen Jahr?" im Rahmen des Roten Dialogs. Zusammen mit der lokalen Roten Hilfe, der Linken Liste, u.v.m mehr wollen wir die Fragen besprechen, die uns allen unter den Nägeln brennen. Am 16.01.2026 um 19:00 Uhr im Dialog der Kulturen, Fürther Straße 40a.