Samstag, 12.09., 15:00 Uhr , Platnersberg Park

Umverteilung? - Machen wir selbst! Auf nach Erlenstegen!

Wenn von uns als Arbeiter*innenklasse in der Politik gerade die Rede ist, dann ist der Tenor eher: wir sind faul, machen gern blau, leben weit über unsere Verhältnisse und plündern aus Lust und Laune die Kranken-, Pflege- und Rentenkassen. Wir jammern ständig rum, weil unsere Mieten so teuer sind, genauso wie die Lebensmittel – und Energiepreise. Deswegen bliebe Blackrock- Merz und seinen sozialdemokratischen Gehilfen auch gar nichts anderes übrig, als uns auch noch den Dreck unter den Fingernägeln wegzukürzen. Das sei unvermeidlich. Mit den Abermilliarden, die für Aufrüstung drauf gingen, hat das alles natürlich rein gar nichts zu tun…

Wir sagen: hier ist die rote Linie! Wir können uns die Reichen, die Kapitalist*innen, die Kriegstreiber*innen, all die Profiteure unserer Misere schon lange nicht mehr leisten!

Denn während die bürgerlichen Parteien nur von unten nach oben umverteilen, auch wenn es immer weniger zu holen gibt, wollen wir den Spieß endlich umdrehen! Da halten wir es ganz mit dem erzreaktionären Konrad Adenauer, der schon sagte: „Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, daß sie es von anderen haben wollen.“ Korrekt! Und zwar von denen, die es haben und die vom Status quo profitieren.

Wenn die bürgerliche Politik keine Reichen besteuert, nicht ihr Vermögen oder ihre Produktionsmittel, ja wenn sie sogar überlegen, Vergesellschaftungen zu verbieten, dann müssen wir eben selbst ran!

In Erlenstegen finden sich ideale Ausgangsbedingungen für unser Anliegen: knapp über 2000 Haushalte bei 4200 Einwohner*innen, die höchste Konzentration an Millionär*innen, Vorstandsmitgliedern der hiesigen Konzerne und Leute aus Politik und Spitzensport: hier leben die Gewinner*innen des Kapitalismus. Hier lohnt sich Umverteilung und Enteignung!

Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass die Arbeiter*innen ihres Reichtums und ihrer Rechte schon immer gewaltvoll bestohlen wurden und sich das in revolutionären Perioden auch nur gewaltvoll zurückholen konnten,

Hier und heute kommen wir jedoch in friedlicher Absicht. Die reichen Bewohner*innen werden von uns vorab dazu aufgerufen, Geld, Immobilien oder Produktionsmittel – so wählerisch sind wir da nicht – zu übergeben. Ganz unbürokratisch können sie sich endlich vom Ballast irdischer Reichtümer befreien. Sie müssen sie uns nur geben.

Wir hegen zwar starke Zweifel, dass reiche Menschen freiwillig ihr Eigentum abgeben, aber, wenn es der Mehrheit mal wieder endgültig reicht, soll im Nachhinein niemand sagen, man hätte ja auch einfach fragen können…

Montag, 14.09., 18:30 Uhr , U-Bahn Gostenhof Ost

Auf die Straße gegen faschistische Hetze! Erneut rassistischer Marsch durch Gostenhof von Stadt genehmigt!

Am Montag den 14.09.2026 will das faschistische „Team Menschenrechte“ erneut durch Gostenhof marschieren. Eine ihrer Hauptforderungen ist „Remigration“, ein extrem rechter Kampfbegriff, der die massenhafte und gewaltätige Abschiebung von Menschen bedeutet. In einem migrantisch geprägten Viertel wie Gostenhof nimmt TMR damit einen Großteil der Bevölkerung ins Fadenkreuz. Die Aufmärsche dienen dem Ziel faschistische Hetze zu normalisieren, uns daran zu „gewöhnen“ um sie schlussendlich in die Tat umsetzen zu können! Wohin rassistische Hetze führt zeigen die Morde des NSU in Nürnberg.

Eine weitere Forderung von TMR ist das Verbot „der Antifa“. Das ist nicht verwunderlich, denn es sind Antifaschist*innen, die extrem Rechte Umtriebe aufdecken und bekämpfen, während Behörden oft untätig bleiben oder gar Antifaschist*innen bekämpfen. TMR stört aber nicht nur, dass sie Gegenwind bekommen durch Antifaschist*innen, sie wollen generell das Verbot linker Politik. Also einer Politik die sich gegen Aufrüstung, Wehrpflicht und Sozialkürzungen richtet!

Obwohl Team Menschenrechte mit ihrer Demo viele Bewohner*innen von Gostenhof ins Fadenkreuz nimmt wird auch wie in der Vergangenheit die Polizei alles daran setzen damit die Faschisten ihren provokativen Aufmarsch durchführen können. Bereits im Mai hat die Polizei zwei Straßen gesperrt um einem Dutzend Faschisten ihre Kundgebung am Jamnitzer Platz zu ermöglichen. Im Juli stellten sich Hunderte Gostenhofer*innen dem von Stadt und Polizei ermöglichten faschistischen Treiben entgegen.

Deshalb man kann sich im Kampf gegen Faschismus nicht auf den Staat Verlassen. Beteilligt euch deshalb an den Gegenprotesten Gegen Team Menschenrechte am kommenden Montag!

Die Faschisten wollen ihre Demo um 18:30 Uhr an der U-Bahn Gostenhof Nähe Eberhardshofstr. starten. Es ist eine Gegenkundgebung vor Ort Angemeldet.

Schwarze Katze, Gostenhof
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Mi, 01.05.19, 11:30 Uhr
10
Mi, 01.05.19, 11:30 Uhr

1. Mai 2019 – Gemeinsam in die revolutionäre Offensive!