Filed under: Berichte

Berufsverbote? Keine Geschichte von gestern!

Berufsverbote? Keine Geschichte von gestern!

Leider sind Berufsverbote so aktuell, wie eh und je. Einer der neuesten Fälle ist Luca aus Frankfurt. Luca möchte Haupt- und Realschullehrer werden. Eine gute Sache möchte man meinen, werden Fachkräfte ohne Burn-Out in diesem Bereich doch händeringend gesucht. Da Luca derzeit aber mit einem politisch motivierten Strafverfahren kämpfen muss, kann er sein Referendariat nicht antreten. Der Prozess, der auf Anfang Januar 2024 verschoben wurde, dient somit als Vorwand ihn nicht einstellen zu müssen.

Die rote Hilfe, SDAJ & DKP laden daher zu einem Gespräch mit Luca ein. Er wird uns über den Stand des Verfahrens, seinen persönlichen Kampf und den Wert der Solidarität berichten. Ebenso werden wir uns mit der Geschichte und Praxis der Berufsverbote auseinandersetzen.

Freitag, 22.12.2023 – 19 Uhr

Dialog der Kulturen

Fürther Str. 40a Nürnberg (mehr …)

drucken | 16. Dezember 2023 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Hausdurchsuchungen und Verfahren nach §129 am 11. Oktober 2023 in Nürnberg! Kampf der Repression!

In Nürnberg fanden heute gleichzeitig mehrere Hausdurchsuchungen statt. Der Vorwurf aus der Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft: „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ gemäß §129. Konkret geht es um „Graffitispray-Aktionen“, die zu Solidarität mit Lina und anderen antifaschistischen Gefangenen und Verfolgten aufrufen. Die betroffenen Personen werden beschuldigt, ihrer Gesinnung mittels Graffiti Ausdruck verliehen zu haben. (mehr …)

drucken | 11. Oktober 2023 | RZN - Revolutionaere Zukunft Nuernberg

10 Monate Knast, 6 Jahre illegal – Veranstaltung mit dem Aktivisten Smily am Dienstag, den 19.09. im Stadtteilladen Schwarze Katze

10 Monate Knast, 6 Jahre illegal – der linke Aktivist Smily steht mit seiner Geschichte für einen aktiven und politischen Umgang mit Repression. Bevor er 6 Jahre untertauchte um einer weiteren Knaststrafe zu entgehen, verbrachte er 10 Monate in der JVA Stuttgart Stammheim in U- Haft. Im Rahmen der Veranstaltung wird er selbst auf diese Zeit sowie auf die Gründe, die ihm zum Untertauchen bewogen, eingehen. Die Veranstaltung soll sowohl den Alltag im Knast als auch in der Illegalität konkreter machen und zeigen, wie der Kampf für eine befreite Gesellschaft trotz alledem weitergeführt werden kann.

Wann:

19.09.2023: Ab 19 Uhr Essen und Zusammenkommen, ab  20:00 Uhr Veranstaltungsbeginn

Wo: Stadtteilladen Schwarze Katze (Untere Seitenstraße 1, Nähe U-Bahn Gostenhof)

 

drucken | 27. August 2023 | organisierte autonomie (OA) Nürnberg

Auch weiterhin gilt: Flagge zeigen gegen Preissteigerungen und Lohnverlust!

Auch weiterhin gilt: Flagge zeigen gegen Preissteigerungen und Lohnverlust!

Still und leise frisst sich die Inflation Tag für Tag in etliche Haushalte. Urlaube müssen verschoben, Rechnungen jongliert werden und bei manchen ist der Kühlschrank bereits zur Mitte des Monats hin fast leer. Die Konzerne treiben derweilen die Preis-Profit-Spirale weiterhin an. Wir zahlen mehr, damit Aldi, Rewe und Co ihre Profite in Rekordhöhen treiben können. Unser Geldbeutel wird leer damit ihr Kapital mehr wird. Zur selben Zeit wird zwar sehr viel gestreikt, die Kampfbereitschaft ist so hoch wie selten zuvor aber in zermürbenden Verhandlungen werden letztendlich – ganz im Sinne der Sozialpartnerschaft – Erhöhungen erzielt, die nicht mal den Lohnverlust vergangener Zeit ausgleichen. Eine Abspeisung mit Einmalzahlungen bringt uns auf Dauer gar nichts. Dazu kommt, dass immer mehr Lohnabhängige sowieso außerhalb jedes Tarifvertrags arbeiten und selbst von den minimalen Verbesserungen nicht erreicht. Richtig fatal ist die Lage für BezieherInnen des „Bürgergeldes“ und Menschen, die mit ihrer Rente kaum noch über die Runden kommen. Für sie bleibt der Gang in den Supermarkt ein Spießrutenlauf denn nennenswerte und somit spürbare Erhöhungen haben sie nicht zu erwarten.

All das sind verdammt gute Gründe um richtig wütend zu sein! Und damit diese Wut nicht nur vereinzelt, isoliert am Küchentisch stattfindet, sondern sichtbar und somit auch zum kollektiven Thema wird, haben wir gemeinsam mit dem offenen Stadtteiltreffen Reclaim Gostenhof im März begonnen, Protestfahnen in Gostenhofer Läden, Cafés und Vereinen gegen Spende unter die Leute zu bringen. (mehr …)

drucken | 23. Juni 2023 | organisierte autonomie (OA) Nürnberg

Über 2.500 Menschen beteiligen sich an Revolutionärer 1. Mai Demonstration in Nürnberg

Unter dem Motto „Das Neue erkämpfen! Schluss mit Krise, Krieg und Kapitalismus – Heraus zum 1. Mai!“ zogen am heutigen 1. Mai über 2.500 Menschen durch die Nürnberger Süd- und Innenstadt. Die Demonstration startete wie jedes Jahr in der Gostenhofer Hauptstraße. Bereits zum Auftakt sammelten sich sehr viele Menschen um den Reden der Bündnisgruppen zuzuhören.

In den Reden wurden unter anderem die massive Aufrüstung der Bundeswehr kritisiert, als auch das Großmachtstreben des deutschen Imperialismus. Die Notwendigkeit der Solidarität unter den Lohnabhängigen wurde in vielen Reden betont. Die Initiative Gesundheit statt Profit skandalisierte, dass die Servicekräfte des Klinikums Nürnberg, die sich die Wiedereingliederung in den Tarif öffentlicher Dienst erkämpft hatten, nun keinen Inflationsausgleich bekommen sollen. Kinder einer Gruppe der Falken, machten deutlich, wie sehr immer mehr Kinder aus lohnabhängigen Familien unter den Preissteigerungen leiden. In vielen Reden wurde auch die Notwendigkeit betont, sich zusammen zu schließen und zu organisieren.

In der Rede der organisierten autonomie (OA), von der jedes Jahr die Initiative zur revolutionären 1. Mai-Demonstration ausgeht, wurde auch ein Erfolg der eigenen Organisierungsbestrebungen verkündet. Die beiden Gruppen organisierte autonomie (OA) aus Nürnberg und Zusammen Kämpfen (ZK) aus Stuttgart haben beschlossen, gemeinsam eine städteübergreifende Organisation zu gründen. Sie wird auch den Namen organisierte autonomie (OA) tragen. (mehr …)

drucken | 1. Mai 2023 | organisierte autonomie (OA) Nürnberg

200 Antifaschist*innen ziehen durch Nürnberger Innenstadt um gegen die AfD zu protestieren

Heute, am 15. April 2023, folgten rund 200 Personen einem Aufruf des Antifaschistischen Aktionsbündnis Nürnberg (AAB) und der organisierten autonomie (OA) gemeinsam unter dem Motto „Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg“ gegen eine Kundgebung der AfD zu protestieren und sich für eine revolutionäre Überwindung der imperialistischen Kriegstreiberei einzusetzen.

Hintergrund des Protestes war, dass die extrem rechte AfD zu einer Kundgebung aufgerufen hatte. Unter dem Motto „Dem Frieden eine Chance“ wollten die Rechten hier versuchen, sich als Friedenspartei und Kriegsgegner*innen in Szene zu setzen. Dass der Versuch, politisch von dem derzeit wütenden Krieg zwischen der Ukraine und Russland zu profitieren, alles andere als ein ernst zu nehmender Ruf nach Frieden ist, wollten wir mit unserer Demonstration herausstellen. Denn wir wissen, was es heißt wenn Faschist*innen (aus denen die AfD zu einem nicht unerheblichen Teil besteht) nach Frieden rufen, nämlich das genaue Gegenteil. Wie friedliebend der Faschismus im allgemeinen ist, zeigte sich spätestens in der Vorbereitung und dem aktiven Beginn des zweiten Weltkriegs durch den deutschen und italienischen Faschismus, sowie durch die Durchführung des Holocausts, also der Ermordung von 6 Millionen Jüdinnen und Juden.

Aber auch heute ist einfach nachzuvollziehen, dass wenn Rechte, tendenziell faschistische Kräfte wie die AfD von Frieden reden freilich etwas anderes gemeint ist. So bekennt sich diese Partei zu dem Ziel in Deutschland wieder die Wehrpflicht einzuführen, sie wollen außerdem mehr als die von dem Kriegsbündnis NATO geforderten 2% des BIP in den Ausbau der Bundeswehr stecken und schwadronieren davon, dass ein starkes Militär ein wichtiger Eckpfeiler einer wieder zu erlangenden deutschen Souveränität wäre. All das kann man etwa im Wahl- und Grundsatzprogramm der AfD finden. (mehr …)

drucken | 17. April 2023 | organisierte autonomie (OA) Nürnberg

Bericht 6.04.23: Das Sozialforum Nürnberg trat auch zum diesjährigen Housing Action Day (HAD) wieder in Aktion.

Bericht 6.04.23: Das Sozialforum Nürnberg trat auch zum diesjährigen Housing Action Day (HAD) wieder in Aktion.
Nürnberg. Das Sozialforum Nürnberg trat auch zum diesjährigen Housing Action Day (HAD) wieder in Aktion. Am 06. April fand gegenüber dem Eingangsportals zum Alten Rathaus eine Kundgebung mit Infostand statt.
Die Nürnbergerinnen und Nürnberger waren eingeladen sich an einer Postkartenaktion zu beteiligen. Empfänger der Postkarten ist Oberbürgermeister Markus König. Ziel war es die beiden zentralen Forderungen des Sozialforums zum HAD an den OB heranzutragen.
Diese sind ein sofortiger Mietpreisstopp bei der wbg sowie ein sofortiger Energiepreisstopp bei der N-Ergie. Vorbild für die Forderungen ist die Politik in der Stadt Frankfurt am Main. Dort wurde bei der städtischen Wohnbaugesellschaft mit Zehntausenden von Wohneinheiten ein Mietpreisstopp eingeführt. Erst nach fünf Jahren ist maximal ein Prozent Steigerung der Miete pro Jahr erlaubt. So gilt es bis heute.

drucken | 10. April 2023 | organisierte autonomie (OA) Nürnberg

Abschließende Stellungnahme der organisierten autonomie (oa) zu den Vorkommnissen rund um die Veranstaltung „Gegen die Eskalation der ‚Gender-Debatte‘“ von Bettina Fellmann und Jörg Finkenberger

Abschließende Stellungnahme der organisierten autonomie (oa) zu den Vorkommnissen rund um die Veranstaltung „Gegen die Eskalation der ‚Gender-Debatte‘“ von Bettina Fellmann und Jörg Finkenberger

Nachdem es im Vorfeld der Veranstaltung „Gegen die Eskalation der ‚Gender-Debatte‘“ zu einigen Angriffen gegen den Stadtteilladen Schwarze Katze und uns als Gruppe kam, möchten wir einen Bericht über den Ablauf des Vortrags am 31.01.2023 veröffentlichen und die Ereignisse des Tages aus unserer Sicht schildern.

Bettina Fellmann und Jörg Finkenberger hatten den Stadtteilladen Schwarze Katze am 31.01.2023 für einen Vortrag gemietet. Der Stadtteilladen Schwarze Katze hat die Veranstaltung und die Veranstaltenden geprüft und keine Anhaltspunkte gefunden, welche gegen die Nutzung des Stadtteilladens durch die beiden VeranstalterInnen sprachen. Der Stadtteilladen Schwarze Katze stellt linken Organisationen und Einzelpersonen unabhängig der politischen Ausrichtung, auf Basis seiner antifaschistischen, antirassistischen, emanzipatorischen und antisexistischen Haltung, Räumlichkeiten zur Verfügung. Der Stadtteilladen Schwarze Katze wurde und wird von einer Vielzahl verschiedener linker Organisationen, Einzelpersonen und Gruppen genutzt, darunter GewerkschafterInnen, Anti-Atomgruppen, Geflüchtete, feministische Gruppen, antifaschistische Gruppen, anarchistische Gruppen, linke Parteien, Legalize-It-Initiativen usw.

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drucken | 6. Februar 2023 | organisierte autonomie (OA) Nürnberg

Kurzbericht Kundgebung Solidarität mit dem Medya Volkshaus und Tahir Köcer

Kurzbericht Kundgebung Solidarität mit dem Medya Volkshaus und Tahir Köcer

Über 80 Menschen haben sich am 7. Januar an einer Kundgebung der Roten Hilfe in der Nürnberger Südstadt in Solidarität mit dem Medya Volkshaus und Tahir Köcer beteiligt. (mehr …)

drucken | 8. Januar 2023 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Bericht von der Demonstration: Krieg und Krise: Nicht auf unserem Rücken gegen die Preissteigerungen gemeinsam auf die Straß

Bericht des Bündnis Gemeinsam Kämpfen zugesendet an Redside.tk zuerstveröffentlicht auf: gemeinsamgegenkrise.noblogs.org

Am vergangenen Samstag, 17.12 sind wir als Krisenbündnis Nürnberg zusammen mindestens 300 Personen gegen Krieg und Krise auf die Straße gegangen. Kraftvoll gestartet sind wir trotz klirrender Kälte am Plärrer. Unser Demonstrationszug zog anschließend laut und unübersehbar durch Nürnbergs Innenstadt. Vorbei an der Polizeiwache am Jakobsplatz, unweit des CSU Büro, wie auch des Bundeswehr Pop – Up – Store, ging es weiter zum Agentur für Arbeit am Richard Wagner Platz.

Unterwegs reihten sich einige Passanten spontan in die Demonstration ein, während hunderte Flyer den Besitzer wechselten. Auf diesen erklärten wir, warum wir an diesem Tag auf der Straße waren.

Die Rückmeldungen auf unsere unmissverständlichen Forderungen waren recht deutlich. Vielen Passanten sprachen wir aus der Seele, als wir forderten: Die Löhne rauf – Die Preise runter. Schluss mit ihrem Krieg und Krisenmanagement! Russland und die Nato raus aus der Ukraine!

Anschließend sind wir über den Bahnhof zum Karl-Bröger-Haus, dem Sitz der SPD gezogen. Dort machte sich u.a die Initiative Gesundheit statt Profit über das von der SPD mitverschuldete Kliniksterben und Profitstreben Luft. Ihren krönenden Abschluss fand die Demonstration am Aufseßsplatz, einem Ort in Nürnbergs Süden, der von staatlicher Seite aus meist nur mit Polizeieinsätzen bedacht wird. Dort ließen wir die Demonstration nach einigen kraftvollen Reden mit einem musikalischen Beitrag der Falken Nürnberg ausklingen. Hunderte wütende Demonstranten zogen hier ein sehr deutliches Fazit: In Erwägung, dass wir der Regierung was sie immer auch verspricht, nicht trauen, haben wir beschlossen, unter eigener Führung uns nunmehr ein gutes Leben aufzubauen.

Das Krisenbündnis Nürnberg bewertet den 17.12 als einen ersten Erfolg. Der vergangene Samstag war erst der Auftakt in unserem Bestreben, unsere Klasse zu Ihrem Recht kommen zu lassen. Wir haben deutlich gemacht: Wir werden nicht für ihre Krise zahlen!

 

drucken | 23. Dezember 2022 | redside

Bundeswehr: Kein normaler Arbeitgeber

Bundeswehr: Kein normaler Arbeitgeber

Um die Jobmesse in Nürnberg tauchten vergangenes Wochenende Plakate auf, die sich gegen die Bundeswehr als Arbeitgeber richteten. (Die Plakate als .pdf findet ihr unten) (mehr …)

drucken | 10. Oktober 2022 | organisierte autonomie (OA) Nürnberg

„Keinen Cent mehr…!“ – Bericht

„Keinen Cent mehr…!“ – Bericht

Gut 200 Leute beteiligten sich vergangenen Samstag an der Demo „Keinen Cent mehr für Brot, Öl und Bier!“. Punks, Friedensbewegte, Kommunistinnen und Gewerkschafter: Der bunte Haufen zog – angeführt von einem zum Lautsprecherwagen umfunktionierten beschmückten Traktor mit Anhänger – kraftvoll und unter den staunenden Blicken der BummlerInnen quer durch die Innenstadt nach Gostenhof. In Redebeiträgen der SDAJ, der Prolos, der OA und der APPD wurde die existenzbedrohende, ungerechte Verteilung der Krisenfolgen, befeuert von der Kriegs- und Sanktionspolitik, die steigenden Preise im Allgemeinen und den steigenden Bierpreis im Besonderen verurteilt. Hier exklusiv eine Auswahl der schönsten Bilder: (mehr …)

drucken | 26. September 2022 | Prolos

Bericht und Bilder der Krisendemo am 10. September in Nürnberg

Bericht und Bilder der Krisendemo am 10. September in Nürnberg

In Nürnberg gab es schon zu Beginn des Jahres Kampagnen und Aktionen gegen das Abladen der Krisenkosten auf die Lohnabhängigen (z.B. „N-Ergie & Co zur Kasse bitten“ im Stadtteil Gostenhof). Am 10. September startete nun der erste Krisenprotest in diesem „heißen Herbst“ am Nürnberger Nelson-Mandela-Platz. Aufgerufen hatte eine Initiative namens „nicht allein-Initiative soziale Sicherheit“ unter dem Motto „zu hohe Preise – zu wenig Hilfe“. Auch wir als organisierte autonomie waren – auch als Teil des Bündnis „Gemeinsam kämpfen – Ihre Krise nicht auf unserem Rücken“ am Start und konnten gemeinsam mit den Falken, der SDAJ und vielen anderen dazu beitragen, dass die rund 300 Personen zählende Demo auch einen starken antikapitalistischen Ausdruck hatte. In den Reden von ver.di, des Deutschen Mieterbundes und des paritätischen Wohlfahrtverbandes wurde vor allem die dramatische Lage für viele Haushalte geschildert und eine stärkere staatliche Abfederung der Krisenlasten gefordert sowie der Zurückhaltung von Lohnforderungen eine klare Absage erteilt. Inmitten dieser Situation auch noch den Arbeitsplatz zu verlieren weil sich Konzerne auf unserem Rücken „gesund sparen“ wollen – das war das Thema des IG Metall Betriebsrat von vitesco. Hier sind immerhin über 800 ArbeiterInnen bedroht, weil weite Teile der Produktion ausgelagert werden sollen um die Profitspannen des Tech-Konzerns zu erhöhen. Neben reform-orientierten Forderungen wie einer Weiterführung des 9 € Tickets oder zumindest der Einführung des 365€ Tickets gab es auch eine Rede des sozialistischen Jugendverbandes Falken, die mit einer grundsätzlichen Gesellschaftsanalyse, treffenden Tagesforderungen und antikapitalistischer Perspektive tosenden Applaus ernteten. (mehr …)

drucken | 12. September 2022 | organisierte autonomie (OA) Nürnberg

Riesentranspi-Aktion in der Innenstadt

Vergangenen Freitag, den 22. Juli, gingen wir gemeinsam mit etlichen weiteren FriedensaktivistInnen gegen den Krieg in der Ukraine auf die Straße. Zu diesem Zweck trugen wir, das Aktionsbündnis gegen Krieg und Hochrüstung, zwei 30 Meter lange Transparente mit der Aufschrift „Stoppt den Krieg in der Ukraine, Friedensverhandlungen jetzt!“ und „Geld für Zukunft statt für Rüstung! Stoppt den Krieg!“ durch die Nürnberger Innenstadt. Außerdem wurde in zahlreichen Reden – u. a. des Nürnberger Friedensforums, der Prolos, der GEW, von der Kampagne Rheinmetall entwaffnen und von ver.di – der Hochrüstung, den Waffenlieferungen und dem sonstigen Kriegsgeschrei eine klare Absage erteilt und sich für sofortige Waffenruhe und Verhandlungsaufnahme ausgesprochen.

Auf die Straße gegen Krieg! Stoppen wir gemeinsam das Morden und Zerstören! Fahren wir am 30.08. bis zum 04.09. gemeinsam nach Kassel zum Rheinmetall entwaffnen Camp, um den Kriegstreibern das Handwerk zu legen!

drucken | 26. Juli 2022 | Prolos

Wehrhaftigkeitskontrollbehörde in Nürnberg gesichtet!

Wehrhaftigkeitskontrollbehörde in Nürnberg gesichtet!

Zeitgleich zu einem Infostand der Antifa-Aktionskneipe Nürnberg (AAK) vor der Lorenzkirche, belästigten letzten Freitagabend Kontrolleure und Kontrolleurinnen der „Wehrhaftigkeitskontrollbehörde“ PassantInnen. Während die AktivistInnen der AAK für eine antimilitaristische Grundhaltung warben und auf eine Kundgebung gegen den lokalen Waffenproduzenten und Ehrenbürger Diehl mobilisierten, testeten die oben genannten KontrolleurInnen, wie es mit der Wehrhaftigkeit der NürnbergerInnen bestellt ist. Zum Glück beantwortete der Großteil der Leute ihre Fragen in unserem Sinne – mit einem „NEIN“.

Im Folgenden dokumentieren wir die Umfrage.

Kommt zur Aktion gegen Diehl | 27.7.2022 | 19:30 Uhr | Stephanstrasse / Pfründnerstrasse (mehr …)

drucken | 24. Juli 2022 | organisierte autonomie (OA) Nürnberg

Nürnberg: Kampagne gegen steigende Energiepreise „N-Ergie und Co zur Kasse bitten“

Im folgenden wollen wir den Artikel der sozialistischen Wochenzeitung UZ der DKP dokumentieren:

Mieten, Lebensmittel, Strom, Gas – alles wird teurer. Gleichzeitig stagnieren die Einkommen. Wie und ob die Preissteigerungen gestemmt werden können, ist nicht Teil der öffentlichen Debatte. Der bürgerliche Staat bietet bisher lediglich kosmetische Korrekturen in Form von Einmalzahlungen.

Die „organisierte autonomie“ und der Stadtteilclub „reclaim Gostenhof“ haben daher im Nürnberger Stadtteil Gostenhof eine Kampagne gestartet. Unter dem Motto „N-Ergie und Co zur Kasse bitten“ wurde thematisiert, dass der lokale Grundversorger und andere Energiekonzerne das Risiko kapitalistischen Wirtschaftens selbst tragen sollen. Die Mehrheit der Bevölkerung kann nicht schon wieder für potentielle Verluste aufkommen, während die Gewinne privatisiert werden. (mehr …)

drucken | 6. Juli 2022 | organisierte autonomie (OA) Nürnberg

Auswertung der Kampagne „N Ergie & Co zur Kasse bitten!“ in Gostenhof

Kurz nachdem es zur Preisexplosion bei den Energiekosten Ende letzten Jahres kam, wurde durch die organisierte autonomie und den Stadtteilclub Reclaim Gostenhof, anfang Januar diesen Jahres die Kampagne ‚N Ergie & Co zur Kasse bitten!‘ ins Leben gerufen. Ziel der Kampagne war es, einen Einblick in die Stimmung im Stadtteil, bezüglich der gestiegenen Energiepreise, zu bekommen der lokale Energieversorger hatte schon im letzten Jahr zwei mal die Preise erhöht und ein erstes Zeichen des Protests dagegen sichtbar zu machen.
Bis Ende März zogen die AktivistInnen der Kampagne durch den Stadtteil Gostenhof, organisierten Infostände und führten Gespräche mit den NachbarInnen an Haustüren, in Kneipen und auf der Straße. Dabei konnten unsere AktivistInnen über 300 Protestfotos im Viertel sammeln. Auf den Fotos haben die Menschen aus Gostenhof klare Forderungen an die Nürnberger Stadtspitze und die lokalen Energiekonzerne in die Kamera gehalten: „Keine Nachzahlungen! Keine Sperrungen! Energiepreise runter!“ war auf den Schildern, die auf den Bildern gehalten wurden, zu lesen.
Zudem haben unsere AktivistInnen über 300 Menschen in Gostenhof, mittels eines kleinen Fragebogens, zu den drastisch gestiegenen Energiepreisen befragt. Die TeilnehmerInnen der Befragung waren dabei nicht deckungsgleich mit denen, die sich an der Fotoprotestaktion beteiligt haben. Über die Hälfte der Befragten waren bereits zu diesem Zeitpunkt von den Preissteigerungen betroffen, über die Hälfte beschäftigte die Sorge, sich die derzeitigen Preiserhöhungen nicht ohne Abstriche in anderen Lebensbereichen leisten zu können. (mehr …)

drucken | 3. Juli 2022 | organisierte autonomie (OA) Nürnberg

Radio Revolution Mai 2022

In der Mai Ausgabe von Radio Revolution ist geht es um Polizeigewalt in Deutschland. Speziell anhand von dem Mord letzte Woche in Mannheim. Außerdem haben wir ein paar Veranstaltungstipps für euch.
Wie immer auch die Shortnews aus Antifa und Bewegung.

Die nächste Sendung könnt Ihr wieder am 08.06.2022 im Stoffwechsel auf Radio Z 95,8Mhz hören. Radio Revolution läuft am 2. Mittwoch im Monat zwischen 17 und 18 Uhr. Vergangene Sendungen könnt ihr euch auf https://www.mixcloud.com/RadioRevolutionNBG/ anhören.

 

drucken | 13. Mai 2022 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Jan ist seit gestern frei!!!

Jan ist seit gestern frei!!!

Gerne teilen wir mit euch die aktuelle Info des „Solikreis Jamnitzer“:

„Es ist uns als Solikreis Jamnitzer – Freiheit für Jan eine Riesenfreude euch mitteilen zu können, dass unser Freund, Genosse und Gefährte Jan gestern, dem 6. Mai 2022 kurz vor 8:00 Uhr nach knapp 8 Monaten Haft zur Halbstrafe aus der JVA Bayreuth entlassen wurde. Es ist für uns ein großer Erfolg, denn nur auf Grund seines Kampfes innen und unserem gemeinsamen Kampf außen konnten wir den Druck aufbauen, um eine frühere Entlassung zu erstreiten. Der Fall zeigt, die Füße stillhalten und auf ihre Gnade hoffen, bringt uns nicht weiter. Wenn sich die Vertreter*innen der herrschenden Verhältnisse bewegen, dann nur weil wir gemeinsam solidarisch die Auseinandersetzungen führen.

Jans Worte zur Entlassung:
„Heute ist ein guter Tag, denn ich konnte diesen unwürdigen Ort verlassen. Doch gehe ich auch mit einem weinenden Auge. Menschen, die ich ins Herz geschlossen habe, bleiben zurück. Meine Genoss*innen sitzen weiter in Haft und sind von Repression betroffen. Für mich endet heute nicht der Kampf, er geht erst los mit meiner Entlassung. Bis alle frei sind.“ (mehr …)

drucken | 7. Mai 2022 | redside

Übergabe an den Stadtrat – N-ergie und co zur Kasse bitten!

Am Mittwoch den 27. April haben wir in unserer Abschlussaktion unsere Forderungen sowie die Ergebnisse unserer kleinen Umfrage der Stadträtin Marion Padua von der ‚Linken Liste‘, vor der Stadtratssitzung, übergeben.  Auch die N-Ergie hat unsere Forderungen an die Fassade geklebt bekommen. Bleibt auf dem laufenden: reclaim.gostenhof

Auch weiterhin gilt: Keine Nachzahlungen! Keine Sperrungen! Energiepreise runter!

drucken | 29. April 2022 | organisierte autonomie (OA) Nürnberg

N-Ergie und Co zur Kasse bitten! – Artikel erschienen im Autonomie Magazin

Artikel erst-veröffentlicht im Autonomie Magazin

Warum die Kampagne „N-Ergie und Co zur Kasse bitten!“

Alles wird teurer: steigende Mieten, Lebensmittelpreise, Inflation und dann auch noch die Energiepreise. Das Leben wird für die Mehrheit der Menschen immer teurer während die Einkommen stagnieren und wir somit immer weniger in der Tasche haben. Selbst kleinere Lohnerhöhungen müssen mühsam erkämpft werden und werden von der Inflation und den Preissteigerungen sofort aufgefressen. Jedoch wird das von vielen Menschen schicksalsgleich hingenommen. Es herrscht kollektive Ratlosigkeit oder die Teuerungen werden nicht thematisiert weil häufig eine Scham dahinter steht, man sei selbst Schuld, habe individuell versagt, wenn man diese Steigerungen nicht mitgehen kann. Hinzu kommt seit Kriegsausbruch, dass die Preissteigerungen als unbeeinflussbare Verkettung von Ereignissen dargestellt werden. Sich zu wehren, das Thema in eine kollektive Debatte zu bringen, die Verantwortlichen und die Profiteure zu benennen und unter Druck zu setzen: Das sind die Ziele der Kampagne, die die organisierte autonomie und der Stadtteilclub reclaim Gostenhof Anfang des Jahres ins Leben gerufen haben. (mehr …)

drucken | 26. April 2022 | organisierte autonomie (OA) Nürnberg

50 Jahre Berufsverbote – Diskussion mit Betroffenen

50 Jahre Berufsverbote – Diskussion mit Betroffenen

50 Jahre Berufsverbote – 50 Jahre Unrecht.

Gespräch mit Betroffenen.

Donnerstag, 17.03

19 Uhr Dialog der Kulturen

Fürther Straße 40a (mehr …)

drucken | 9. März 2022 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Wir impfen niemanden!

Wir impfen niemanden! oder wie die deutsche Linke ein weiteres Mal ihre Unfähigkeit unter Beweis stellt, adäquat auf gesellschaftliche Prozesse zu reagieren – Text zu den Corona-Protesten und der „linken“ Reaktion

In fast allen deutschen Großstädten geistert beinah seit Beginn der Pandemie ein breites Sammelsurium an EsoterikerInnen, KleinbürgerInnen, VerschwörungstheoretikerInnen, Nazis, aber auch einfach aus welchen Gründen auch immer gegenüber Corona-Maßnahmen und/oder Impfung skeptischen Leuten herum. Die – unbedingt scharf zu kritisierende – Tatsache, dass bei diesen Protesten auch bekannte Neonazis mitmarschieren, genügt großen Teilen der Linken, den Protest als Ganzes als rechten Protest abzutun und – zu oft peinlich besuchte – Gegenproteste zu organisieren. (mehr …)

drucken | 1. März 2022 | Prolos

Lärmumzug macht mobil gegen steigende Energiepreise

Lärmumzug macht mobil gegen steigende Energiepreise

Rund 50 Menschen zogen am Dienstag, den 22. Februar trotz miesen Wetters lautstark durch die Straßen Gostenhofs. Das Anliegen des Aufzuges war, die AnwohnerInnen über die Kampagne „N-Ergie & Co zur Kasse bitten“ der organisierten autonomie und des Stadtteilclubs Reclaim Gostenhof zu informieren und das Thema der steigenden Energiepreise auf die politische Tagesordnung im Viertel zu setzen. Seit fast 6 Wochen sind AktivistInnen der Kampagne unterwegs, reden mit BewohnerInnen des Viertels in ihren Stammkneipen, auf öffentlichen Plätzen oder klingeln an Haustüren. Eine kleine Befragung soll die Stimmung im Viertel abbilden und ein Fotoprotest animiert direkt zum Mitmachen. Inhaltlich lag der Schwerpunkt darauf, die Selbstverständlichkeit anzugehen, mit der Energiekonzernen der Profit gesichert werden soll indem die Preise steigen. Inflation, steigende Mieten, steigende Lebensmittelpreise und nun auch noch die Energiekosten. Viele Lohnabhängige können den Gürtel kaum mehr enger schnallen, etliche schieben Rechnungen hin und her weil sie bei gleichbleibenden Einkommen an anderer Stelle einsparen müssen. Langfristig hilft natürlich nur die Vergesellschaftung von Energiekonzernen wenn man will, dass die Grundversorgung mit Energie wirklich für alle Menschen gesichert ist und nicht am Profit orientiert ist. Die Kampagne aber zeigt, dass man heute schon eine Menge Wirbel machen kann um die Bedingungen der Lohnabhängigen Klasse zumindest zu verbessern, sich zusammen zu tun, sich zu organisieren und Themen öffentlich machen, die ansonsten nur privat verhandelt werden.

Informiert euch und macht mit!

https://n-ergiepreise-runter.redside.tk

oder schaut bei Instagram vorbei: reclaim.gostenhof

drucken | 22. Februar 2022 | organisierte autonomie (OA) Nürnberg

N-ergie und co zur Kasse bitten! Es geht los

schaut auch mal auf Insta vorbei: reclaim.gostenhof
oder auf der Kampagnen Seite: n-ergiepreise-runter.redside.tk.
Am 28. Januar sind wir ab 16 Uhr auch mit einem Infostand Denisstraße Ecke Nützelstraße vor Or

Die Energiepreise steigen, die bürgerlichen Parteien haben beschlossen, nicht nennenswert einzugreifen und somit die Last der Mehrheit der Gesellschaft, den Lohnabhängigen aufzubürden. Auf all die Menschen also, die sich von ihrem Einkommen eh schon immer weniger leisten können weil Mieten, Lebensmittel und andere Güter ständig teurer werden während die Einkommen zum großen Teil gleich bleiben. Real haben wir also weniger in der Tasche. Diesem Entschluss der bürgerlichen Parteien, den Energiekonzernen weiterhin zu ermöglichen, ihren Profit auf unsere Kosten zu machen, wollen wir etwas entgegensetzen! Die Kampagne „N-ergie und Co zur Kasse bitten“ hat folgende konkrete Forderungen:
Keine Nachzahlungen – keine Sperrungen!
Energiepreise runter!
(mehr …)

drucken | 24. Januar 2022 | organisierte autonomie (OA) Nürnberg

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Termine

Samstag, 24.02.2024

Reclaim am 24. Februar: Ob Kinder oder keine, entscheiden wir alleine!?

Bald steht der 8. März und damit der internationale Frauenkampftag an. Die Parole wird auch dann wieder gerufen und wendet sich vor allem gegen die aktuelle Regelung des Schwangerschaftsabbruchs in Deutschland. Doch auch darüber hinaus nimmt der bürgerliche Staat massiven Einfluss auf unsere Lebens-und Familiengestaltung. Nicht immer ist das so offensichtlich und unmittelbar wie beim Abbruch. Ökonomische Gegebenheiten spielen in der kapitalistischen Gesellschaft ebenso eine Rolle wie politische Instrumente zur Regulierung von Kinderwunsch oder Verhütung.

Neben einem Input zu diesem breiten Themenfeld, habt ihr die Möglichkeit, ganz konkrete Fragen zu Schwangerschaftsabbruch, Kinderwunsch und Co zu stellen.

Wie immer gibt es leckeres Essen und von 19 bis 20 Uhr die Möglichkeit, sich über aktuelle Stadtteil-Themen auszutauschen. Wir freuen uns auf euch.

Mittwoch, 28.02.2024

Frauen in der roten Hilfe Deutschlands

Die roten Helferinnen

Vortrag zu Frauen in der roten Hilfe Deutschlands

Mittwoch, 28.02

19 Uhr

Stadtteilladen Schwarze Katze

Untere Seitenstraße 1

Die 1924 gegründete Rote Hilfe Deutschlands (RHD) war eine KPD-nahe Solidaritätsorganisation, die politische Gefangene und ihre Familien materiell unterstützte und sich mit Kampagnen gegen staatliche Repression einsetzte. Von Anfang an spielten Frauen eine wichtige Rolle in der RHD - trotz der Mehrfachbelastungen durch Lohn- und Reproduktionsarbeit. Durch frauenspezifische Werbekampagnen und die Proteste gegen den §218 gewann die RHD immer mehr weibliche Mitglieder. Wer waren diese Frauen, und was motivierte sie? In welchen Bereichen waren sie engagiert? Wie veränderte sich das Geschlechterbild der RHD im Lauf der Jahre? Ein Vortrag der roten Hilfe Nürnberg - Fürth - Erlangen mit Silke Makowski (Hans-Litten-Archiv) und freundlicher Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung Sharepic in größer und Flyer zum selber Drucken.
Samstag, 02.03.2024

GET ORGANZIED: Gegen Rechtsruck, Ausbeutung und Vereinzelung!

Für den 2. März 2024 rufen linke und antifaschistische Gruppen aus dem Großraum Nürnberg-Fürth-Erlangen (darunter auch wir) zu einer Demonstration unter dem Motto: "GET ORGANZIED: Gegen Rechtsruck, Ausbeutung und Vereinzelung!" auf. Sa., 2.3.2024, 14:00 Uhr | Nelson-Mandela-Platz (das ist hinter dem Hauptbahnhof) | Nürnberg Achtet auf Ankündigungen hier, da sich an den Daten oben noch etwas ändern kann. AUFRUF zur Demonstration: Anfang Januar enthüllte die Rechercheplattform Correctiv ein Treffen von Werteunion, Großindustriellen, AfD und Neonazis. Bei diesem Treffen wurden massenhaft Deportationen von Menschen aus Deutschland geplant. Seitdem gehen deutschlandweit Millionen auf die Straße. Endlich gibt es wieder große Proteste gegen Rechts!Und trotzdem können wir es nicht dabei belassen, ab und an gegen Nazis auf die Straße zu gehen. In einer Gesellschaft, in der rassistische und antisemitische Angriffe Alltag sind, reicht es nicht, einmal auf eine Großdemonstration zu gehen: Während wir die Deportationsphantasien der AfD kritisieren, werden Menschen aus Europa abgeschoben oder sterben gar an den Außengrenzen. Auch bei Hetze und Kürzungen gegen Erwerbslose und ärmere Menschen steht die Regierung der AfD kaum nach. Jeden Tag werden Menschen aus ihren Wohnungen geworfen, weil sie sich die Miete nicht leisten können. All das ist für viele von uns bittere Realität. All das macht uns traurig, ohnmächtig und wütend. All das passiert in einer gesellschaftlichen Stimmung, in der Antifaschismus kriminalisiert und linke Proteste angegriffen werden. Die Holocaust-Überlebende Esther Bejerano sagte bereits: „Wer gegen Nazis kämpft, kann sich auf den Staat nicht verlassen“, und sie hatte recht.Während Nazis auf der Straße Brandanschläge begehen und queere Jugendliche verprügeln, setzen Parlament und Regierung extrem rechte Forderungen um. Doch was tun deutsche Behörden? Sie stecken ihre Energie in den Kampf gegen linke Bewegungen. Ein lokales Beispiel sind die Razzien in Nürnberg im vergangenen Oktober: Wegen ein paar angeblicher Graffittis wurden die Wohnungen von sechs jungen Menschen durchsucht und ein Ermittlungsverfahren wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung eröffnet. Vorgeworfen wird ihnen unter anderem die „Verherrlichung der Antifa“. Es bleibt an uns, all dem etwas entgegenzusetzen! Lassen wir der AfD und anderen Rechten keine Ruhe, keinen Sitz im Parlament und keinen Fußbreit auf der Straße! Treten wir der Unterdrückung und Ausbeutung in dieser Gesellschaft gemeinsam entgegen – Auf allen Ebenen und mit allen Mitteln. Gemeinsam als von Rassismus Betroffene, als Queers, als Juden*Jüdinnen, als Antifaschist*innen und viele mehr. Nur gemeinsam können wir einen Umgang mit all der Trauer, der Ohnmacht und der Wut finden.Lasst uns füreinander einstehen und uns gegenseitig unterstützen. Lasst uns nicht zuschauen, wenn unsere Nachbar*innen aus ihren Wohnungen geworfen oder abgeschoben werden. Lasst uns Schluss machen mit der Vereinzelung und uns zusammenschließen. Lasst uns Räume für Solidarität und Freundi*nnenschaft schaffen und die klassenlose Gesellschaft als Antwort auf Rechtsruck, Ausbeutung und Unterdrückung aufbauen. Lasst uns nicht aufhören zu kämpfen: Für eine Welt, in der wir alle ohne Angst leben können!Kommt am 02. März mit uns auf die Straße! Gegen Rechtsruck, Ausbeutung und Vereinzelung! – Für die befreite Gesellschaft!
Samstag, 09.03.2024

Grundlagenvortrag Kritik am liberalen Feminismus am 9.03.24 um 18:00 Uhr Youth Connect Öffnung der RZN

  Wir laden euch herzlich zu unserer Youth Connect Öffnung in die Schwarze Katze ein. Anlässlich des internationalen Frauenkampftags hören wir gemeinsam einen Vortrag zur Kritik des liberalen Feminismus und wieso wir die lohnabhängige Klasse für zentral im Kampf gegen das Patriarchat betrachten. Im Anschluss ist Raum für Diskussion. Kommt gerne vorbei und lernt uns kennen. Für Essen uns Getränke ist gesorgt.   Geöffnet ab 18:00 Uhr im Stadtteilladen Schwarze Katze, untere Seitenstraße 1, 90429 Nürnberg
Mittwoch, 27.03.2024

Gesiebte Luft - 27 Jahre Freiheitsentzug

Gesiebte Luft – 27 Jahre Freiheitsentzug

Ein Gespräch mit Thomas Meyer-Falk

Mittwoch, 27.03

19 Uhr

Stadtteilladen Schwarze Katze

Untere Seitenstraße 1 Gostenhof

 

Für viele ist die Vorstellung für ihr politisches Handeln ein paar Jahre im Knast verbringen zu müssen schwer vorstellbar. Thomas verbrachte fast drei Jahrzehnte seines Lebens in verschiedenen Gefängnissen. Seit Ende August 2023 ist er wieder auf freien Fuß und muss sich nun in einer völlig anderen Welt zurechtfinden. Gemeinsam wollen wir mit ihm über seine Zeit im Knast und danach sprechen.

 

Wie steht man so etwas durch, ohne Mitgefühl und Verstand zu verlieren? Was bedeutet Freiheitsentzug eigentlich? Und welchen Wert haben Solidarität und Zusammenhalt in einer scheinbar aussichtslosen Situation?

Eine Veranstaltungsreihe der Roten Hilfe e.V. und Thomas Meyer-Falk

Publikationen

Was war los

23.02.1983
Anschlag der Roten Zora auf Lindemann, Chefarzt am ElisabethKrankenhaus in Hamburg, der sich mit Sterilisationsversuchen an Frauen und als internationale ?Fachkraft in Sterilisationsfragen in der Dritten Welt? hervorgetan hat.