Termine

Mittwoch, 28.02.2024

Frauen in der Roten Hilfe Deutschlands

Die roten Helferinnen

Vortrag zu Frauen in der roten Hilfe Deutschlands

Mittwoch, 28.02

19 Uhr

Stadtteilladen Schwarze Katze

Untere Seitenstraße 1

Die 1924 gegründete Rote Hilfe Deutschlands (RHD) war eine KPD-nahe Solidaritätsorganisation, die politische Gefangene und ihre Familien materiell unterstützte und sich mit Kampagnen gegen staatliche Repression einsetzte. Von Anfang an spielten Frauen eine wichtige Rolle in der RHD - trotz der Mehrfachbelastungen durch Lohn- und Reproduktionsarbeit. Durch frauenspezifische Werbekampagnen und die Proteste gegen den §218 gewann die RHD immer mehr weibliche Mitglieder. Wer waren diese Frauen, und was motivierte sie? In welchen Bereichen waren sie engagiert? Wie veränderte sich das Geschlechterbild der RHD im Lauf der Jahre? Ein Vortrag der roten Hilfe Nürnberg - Fürth - Erlangen mit Silke Makowski (Hans-Litten-Archiv) und freundlicher Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung Sharepic in größer und Flyer zum selber Drucken.
Freitag, 01.03.2024

Freitag, 1. März 2024: AAB-Solitresen zur Demo GET ORGANIZED! Gegen Rechtsruck, Ausbeutung und Vereinzelung!

Stadtteilladen Schwarze Katze, Untere Seitenstr. 1, Nürnberg Geöffnet ab 19 Uhr, Vortrag 20 Uhr

Mobilisierungsveranstaltung mit Vortrag zur Demo am 2. März - 14 Uhr - Nelson-Mandela-Platz. Massenweise gehen Menschen gegen die AfD und den gesellschaftlichen Rechtsruck auf die Straße. Parteien und Mainstreammedien behaupten, die DemonstrantInnen würden Demokratie und die herrschenden Verhältnisse verteidigen. Dabei sollten wir nicht vergessen, dass die AfD vom Staat des Kapitals lediglich in Reserve gehalten wird, um im Falle einer weiteren Zuspitzung der ökonomischen und sozialen Krise von der Leine gelassen zu werden. Bis dahin dürfen die etablierten Parteien die kapitalistische Agenda von gesellschaftlicher Faschisierung (inkl. §129-Verfahren gegen Nürnberger Antifas), Militarisierung, Aufrüstung, Krieg, rassistischer Abschottungspolitik und sozialem Kahlschlag umsetzen. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Solitresens des Antifaschistischen Aktionsbündnisses statt. Alle Getränke kosten deshalb 1 Euro mehr. Der Erlös fließt in die antifaschistische Solidaritätsarbeit.
Samstag, 02.03.2024

GET ORGANZIED: Gegen Rechtsruck, Ausbeutung und Vereinzelung!

Für den 2. März 2024 rufen linke und antifaschistische Gruppen aus dem Großraum Nürnberg-Fürth-Erlangen (darunter auch wir) zu einer Demonstration unter dem Motto: "GET ORGANZIED: Gegen Rechtsruck, Ausbeutung und Vereinzelung!" auf. Sa., 2.3.2024, 14:00 Uhr | Nelson-Mandela-Platz (das ist hinter dem Hauptbahnhof) | Nürnberg Achtet auf Ankündigungen hier, da sich an den Daten oben noch etwas ändern kann. AUFRUF zur Demonstration: Anfang Januar enthüllte die Rechercheplattform Correctiv ein Treffen von Werteunion, Großindustriellen, AfD und Neonazis. Bei diesem Treffen wurden massenhaft Deportationen von Menschen aus Deutschland geplant. Seitdem gehen deutschlandweit Millionen auf die Straße. Endlich gibt es wieder große Proteste gegen Rechts!Und trotzdem können wir es nicht dabei belassen, ab und an gegen Nazis auf die Straße zu gehen. In einer Gesellschaft, in der rassistische und antisemitische Angriffe Alltag sind, reicht es nicht, einmal auf eine Großdemonstration zu gehen: Während wir die Deportationsphantasien der AfD kritisieren, werden Menschen aus Europa abgeschoben oder sterben gar an den Außengrenzen. Auch bei Hetze und Kürzungen gegen Erwerbslose und ärmere Menschen steht die Regierung der AfD kaum nach. Jeden Tag werden Menschen aus ihren Wohnungen geworfen, weil sie sich die Miete nicht leisten können. All das ist für viele von uns bittere Realität. All das macht uns traurig, ohnmächtig und wütend. All das passiert in einer gesellschaftlichen Stimmung, in der Antifaschismus kriminalisiert und linke Proteste angegriffen werden. Die Holocaust-Überlebende Esther Bejerano sagte bereits: „Wer gegen Nazis kämpft, kann sich auf den Staat nicht verlassen“, und sie hatte recht.Während Nazis auf der Straße Brandanschläge begehen und queere Jugendliche verprügeln, setzen Parlament und Regierung extrem rechte Forderungen um. Doch was tun deutsche Behörden? Sie stecken ihre Energie in den Kampf gegen linke Bewegungen. Ein lokales Beispiel sind die Razzien in Nürnberg im vergangenen Oktober: Wegen ein paar angeblicher Graffittis wurden die Wohnungen von sechs jungen Menschen durchsucht und ein Ermittlungsverfahren wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung eröffnet. Vorgeworfen wird ihnen unter anderem die „Verherrlichung der Antifa“. Es bleibt an uns, all dem etwas entgegenzusetzen! Lassen wir der AfD und anderen Rechten keine Ruhe, keinen Sitz im Parlament und keinen Fußbreit auf der Straße! Treten wir der Unterdrückung und Ausbeutung in dieser Gesellschaft gemeinsam entgegen – Auf allen Ebenen und mit allen Mitteln. Gemeinsam als von Rassismus Betroffene, als Queers, als Juden*Jüdinnen, als Antifaschist*innen und viele mehr. Nur gemeinsam können wir einen Umgang mit all der Trauer, der Ohnmacht und der Wut finden.Lasst uns füreinander einstehen und uns gegenseitig unterstützen. Lasst uns nicht zuschauen, wenn unsere Nachbar*innen aus ihren Wohnungen geworfen oder abgeschoben werden. Lasst uns Schluss machen mit der Vereinzelung und uns zusammenschließen. Lasst uns Räume für Solidarität und Freundi*nnenschaft schaffen und die klassenlose Gesellschaft als Antwort auf Rechtsruck, Ausbeutung und Unterdrückung aufbauen. Lasst uns nicht aufhören zu kämpfen: Für eine Welt, in der wir alle ohne Angst leben können!Kommt am 02. März mit uns auf die Straße! Gegen Rechtsruck, Ausbeutung und Vereinzelung! – Für die befreite Gesellschaft!
Samstag, 02.03.2024

Isa-Kneipe mit dem Film "Lip oder die Macht der Phantasie"

Im Rahmen unserer Isa-Kneipe im Vorfeld des Internationalen Frauenkampftags 2024 sehen wir uns gemeinsam einen Fim an von Chris Marker über den Kampf bei der französischen Uhrenfabrik LIP. Dieser Kampf spielt eine wichtige Rolle im Gedächtnis der französischen Lohnabhängigen. Die Frauen standen hier wie so oft, wenn es ernst wird, in vorderster Reihe. Die dokumentarische Film vermittelt die erregende Atmosphäre, die entstehen kann, wenn Utopien greifbar werden.
Stadtteilladen Schwarze Katze Untere Seitenstr. 1, Nürnberg 19-20 Uhr: Anlaufstelle gegen Arbeitsunrecht ab 20 Uhr: ISA-Kneipe
Die Handlung: "Seit Mitte April 1973 bedrohen Massenentlassungen die Lip-Belegschaft, es kommt zu ersten Demonstrationen. Als am 12. Juni verkündet wird, es gebe keinen Lohn mehr, kommt es zum Bossnapping und zum ersten Einsatz der Sicherheitskräfte - und es kommt zur Beschlagnahme des Uhrenlagers durch die Belegschaft. Auf die riesige Demonstration am 15. Juni folgt am 18. Juni die Besetzung der Fabrik: die Produktion in Eigenregie beginnt. Am 14. August wird die Besetzung von der Polizei gewaltsam beendet, der Kampf ist damit aber noch lange nicht vorbei...
Freitag, 08.03.2024

Frauen kämpfen international gegen Krise, Krieg und Kapital! - Raus zum 8.März!

8.März Demo || Internationaler Frauenkampftag || 17:00 Uhr || Plärrer Ecke Gostenhofer Hauptstraße
Stadtteiltreffpunkt || 16:30 Uhr || Jamnitzer Platz, Gostenhof
Auf die eine oder andere Art kennen wir es doch alle: wir kochen, putzen, waschen die Wäsche und gehen einkaufen. Wir gießen die Blumen und räumen die Spülmaschine im Büro aus. Wir erziehen die Kinder, bringen sie zum Sport oder zu Freund*innen und helfen ihnen bei den Hausaufgaben. Wir pflegen die Eltern oder andere Angehörige und helfen dort im Haushalt. Wir denken über die Geschenke von Bekannten und Verwandten nach und planen den nächsten Ausflug für die Familie oder Freund*innen und und und.
Und das alles meist zusätzlich zu einem Job, zu den Sorgen über immer teureren Wohnraum, mehr Lebenshaltungskosten, wieder steigende Strom- und Heizungskosten und mehr.
Wenn wir mal durchatmen können, stellt sich die Frage: Wo bleibt da eigentlich noch Zeit für mehr? Wie sollen Bildung, Engagement und Hobbies neben Care-Arbeit und Mental Load noch Platz haben?
Dies geht eigentlich nur, wenn einem jemand den Rücken freihält. Aus unseren Erfahrungen, aber auch statistisch gesehen, sind die, die diese Arbeiten ausführen zum überwiegenden Teil immer noch Frauen. In mehr als 2/3 der Familien werden sie allein von Frauen übernommen und in nur etwa 5% der Haushalte kümmert sich der Mann zum überwiegenden Teil.
Deshalb stellt sich uns die Frage: Wie können wir unser Zusammenleben, unsere Gesellschaft und die Politik verändern, dass eine gleiche Aufteilung der Erziehungs- und Pflegearbeit möglich wird? Damit wir alle Zeit haben und trotzdem die Kinder nicht verhungern, die Oma versorgt und das Zuhause kein Saustall ist.
Hinzu kommt, dass wir in einer Zeit leben, in der vieles im Umbruch ist.Kriege treten vor unsere Haustür und bringen neben menschlichem Leid auch Tod, eine Energie- und Wirtschaftskrise folgt nach der anderen. Rechte Akteure, wie jüngst mal wieder an der AfD zu sehen ist, versuchen einen Rollback in vergangene vermeintlich „gute alte Zeiten“ und schüren Hass, Rassismus und engstirniges Denken. Gerade haben wir die Corona-Pandemie überstanden, die uns Frauen im wahrsten Sinne des Wortes zurück an den Herd katapultierte und die Gewalt in Familien explodieren ließ und nun heißt es wieder einmal den Gürtel enger schnallen. Für „Sozialklimbim“ sei laut dem FDP-Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler kein Platz. Was das für uns in der Konsequenz heißt: ein Sparzwang, der eine der größten Kürzungen im sozialen Bereich seit den 1990er Jahren mitbringt.
Es werden massiv Mittel im Sozialhaushalt gekürzt und die schlechtere Bezahlung und schlechten Arbeitsbedingungen imSozial-, Pflege- und Erziehungsbereich wird weitergehen. Es wird bei denen gespart, die sowieso nicht viel haben und weiter von unten nach oben verteilt. Als Beispiel sei hier die Kindergrundsicherung genannt, die alle Leistungen für armutsgefährdete Kinder in einer Stelle vereinen sollte und nun nur noch mit einem Rest-Budget von 2,4 statt 12 Mrd € eingeführt wird, sowie für Alleinerziehende weniger Unterstützung bedeuten kann. Einen Kindergartenplatz zu erhalten ist trotz gesetzlichem Anspruch immer noch Glücksache und eine gute Schulbildung oder ein Studium können sich nur die leisten, die viel Kohle haben; wird der Bildungsbereich doch seit vielen Jahren ebenfalls kaputtgespart.
Durch Kindererziehung oder die Pflege von Angehörigen sind vor allem Frauen dazu gezwungen, in Teilzeit zu arbeiten und prekäre Arbeitsplätze anzunehmen. Ganz zu schweigen von einer immer noch vorhandenen ungleichen Bezahlung zu den männlichen Kollegen, lag doch der sog. Gender Pay Gap im letzten Jahr im Südwesten immer noch bei 22%. Gerade für Alleinerziehende bedeutet dies eine Spirale, die überproportional oft für Frauen in der Altersarmut endet oder sie dazu drängt in Familienstrukturen zu bleiben und vermehrt Abhängigkeiten fördert. Zudem reicht der Lohn einer Arbeitsstelle für Alleinerziehende oder Alleinstehende oft gerade so zum Überleben, große Sprünge oder unvorhergesehene Ausgaben sind nicht möglich. Viele müssen sich mit einem Nebenjob oder zwei Arbeitsstellen über Wasser halten. Frauen werden durch gesetzliche Regelungen, wie das Ehegattensplitting, in traditionelle Familienmodelle gedrängt oder dort festgehalten. Sie erleben eine Verdichtung der Arbeit durch einen Job und die zusätzlich hauptsächlich durch sie zu verrichtende Haus- und Care-Arbeit. 
Wie kommen wir heraus aus solchen Teufelskreisen? Von Ratgebern oder in klugen Sprüchen hören wir dann oft, du musst nur an dir arbeiten und dich verändern, noch flexibler werden, mehr Yoga als Ausgleich machen oder dir einen reiche(re)n Partner suchen. Doch alles „Selfcare“ dieser Welt kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir in einer Gesellschaft und in einem Staat leben, der die ökonomischen Interessen über die der Menschen stellt. Uns wird immer wieder gesagt, dass wir in einem Sozialstaat leben und es uns doch gut geht. Doch da wo Menschen in Zahlen berechnet werden und der Aufwand, den „es lohnt“ in einen Menschen zu stecken, ebenfalls kalkuliert wird, da ist von Sozial im Staat nicht viel übrig, sondern die wirtschaftlichen Interessen und Ausbeutung durch Arbeit dominieren. Ist das das gute Leben nach dem wir alle streben? Muss unsere Gesellschaft nicht eigentlich genau anders herum funktionieren, indem der Mensch und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt gestellt wird? Doch das wird es im Kapitalismus nicht geben. 
Wir wollen eine Gesellschaft, in der nicht 100 Mrd€ in die Rüstung und das Militär gesteckt und damit Kriege gefördert werden, die uns und unseren Planeten zerstören.Wir müssen selbst kämpfen, z.B. für ein gut funktionierendes Bildungssystem mit einer geschlechtergerechten Erziehung oder für kostenlose Kinderbetreuung, die kollektiv organisiert wird und nicht als profitorientiertes Unternehmen. Oder auch für Wohnungen, die wir uns noch leisten können und für ein Stadtviertel, das an den Bedürfnissen der sie Bewohnenden orientiert ist und nicht nur öffentlichen Raum kennt, der kommerziell genutzt wird. Einen öffentlichen Raum, der für alle zugänglich ist und nicht von Frauen mit einem Pfefferspray zur Verteidigung in der Tasche durchquert wird.
Diese Aufzählung ließe sich noch lange weiterführen und kann doch noch nicht abschließend beendet werden. Denn wir sind es, die diese Gesellschaft gemeinsam verändern können, es wird kein Retter kommen, der für uns die patriarchalen Strukturen abschafft. Deshalb lasst uns zusammenkommen, diskutieren, die Vereinzelung unserer Gesellschaft durchbrechen, uns als Frauen solidarisch zusammenschließen und Ideen für die dringend notwendige Veränderung unserer Gesellschaft, des kapitalistischen Wirtschaftssystems und unseres Miteinanders zusammen ausgestalten. Gemeinsam als Frauen unserer Klasse wollen wir die Vorstellung eines guten Lebens für uns alle entwerfen, an vorhandenen Ideen anknüpfen und diese weiterentwickeln. Z.B. wie (un)bezahlte Care-Arbeit verkollektiviert werden kann, also wie Kindererziehung außerhalb der Kleinfamilie im Haus, in der Straße oder im Viertel organisiert werden kann oder wir mit gemeinsamen Versorgungseinrichtungen, wie einer Stadtteilmensa,die Haus-Arbeit gleichberechtigt auf mehrere Schultern verteilen. Wie wir Kämpfe um unsere Zeit lostreten und weiterentwickeln können, damit neben Arbeit und Haushalt noch Luft für Bildung, Kultur und soziales/politisches Engagement bleibt. Oder wie wir z.B. durch Streiks oder öffentliche Lohnlisten dem Gender Pay Gap und niedriger Bezahlung in sog. weiblich konnotierten Berufssparten entgegenwirken können und vieles mehr. Lasst uns das zusammen angehen!
Lasst uns die Unzumutbarkeiten nicht länger schweigend und unwidersprochen hinnehmen. Kommt zur Kundgebung am 8. März am Plärrer und lasst uns gemeinsam bei Veranstaltungen Ideen entwickeln wie wir vorankommen. Denn wir wollen ein Leben, in dem wir nicht bestimmte Rollen aufgrund unseres Geschlechtes erfüllen müssen, in dem wir nicht nach unserem Aussehen oder unserer Herkunft beurteilt werden, in dem es keine soziale Ungleichheit gibt, wir den gleichen Zugang zu gesellschaftlichen Ressourcen teilen und ein solidarisches Miteinander leben. 
Lasst uns am 8. März und darüber hinaus ein starkes und kämpferisches Zeichen setzen für eine Welt jenseits von kapitalistischer Ausbeutung und patriarchaler Unterdrückung!
Demonstration am 8.März um 17 Uhr Plärrer Ecke Gostenhofer Hauptstraße
Stadtteiltreffpunkt um 16.30 am Jamnitzer Platz
Freitag, 08.03.2024

Frauen kämpfen international gegen Krise, Krieg und Kapital! - Raus zum 8.März!

8.März Demo || Internationaler Frauenkampftag || 17:00 Uhr || Plärrer Ecke Gostenhofer Hauptstraße
Stadtteiltreffpunkt || 16:30 Uhr || Jamnitzer Platz, Gostenhof
Auf die eine oder andere Art kennen wir es doch alle: wir kochen, putzen, waschen die Wäsche und gehen einkaufen. Wir gießen die Blumen und räumen die Spülmaschine im Büro aus. Wir erziehen die Kinder, bringen sie zum Sport oder zu Freund*innen und helfen ihnen bei den Hausaufgaben. Wir pflegen die Eltern oder andere Angehörige und helfen dort im Haushalt. Wir denken über die Geschenke von Bekannten und Verwandten nach und planen den nächsten Ausflug für die Familie oder Freund*innen und und und.
Und das alles meist zusätzlich zu einem Job, zu den Sorgen über immer teureren Wohnraum, mehr Lebenshaltungskosten, wieder steigende Strom- und Heizungskosten und mehr.
Wenn wir mal durchatmen können, stellt sich die Frage: Wo bleibt da eigentlich noch Zeit für mehr? Wie sollen Bildung, Engagement und Hobbies neben Care-Arbeit und Mental Load noch Platz haben?
Dies geht eigentlich nur, wenn einem jemand den Rücken freihält. Aus unseren Erfahrungen, aber auch statistisch gesehen, sind die, die diese Arbeiten ausführen zum überwiegenden Teil immer noch Frauen. In mehr als 2/3 der Familien werden sie allein von Frauen übernommen und in nur etwa 5% der Haushalte kümmert sich der Mann zum überwiegenden Teil.
Deshalb stellt sich uns die Frage: Wie können wir unser Zusammenleben, unsere Gesellschaft und die Politik verändern, dass eine gleiche Aufteilung der Erziehungs- und Pflegearbeit möglich wird? Damit wir alle Zeit haben und trotzdem die Kinder nicht verhungern, die Oma versorgt und das Zuhause kein Saustall ist.
Hinzu kommt, dass wir in einer Zeit leben, in der vieles im Umbruch ist.Kriege treten vor unsere Haustür und bringen neben menschlichem Leid auch Tod, eine Energie- und Wirtschaftskrise folgt nach der anderen. Rechte Akteure, wie jüngst mal wieder an der AfD zu sehen ist, versuchen einen Rollback in vergangene vermeintlich „gute alte Zeiten“ und schüren Hass, Rassismus und engstirniges Denken. Gerade haben wir die Corona-Pandemie überstanden, die uns Frauen im wahrsten Sinne des Wortes zurück an den Herd katapultierte und die Gewalt in Familien explodieren ließ und nun heißt es wieder einmal den Gürtel enger schnallen. Für „Sozialklimbim“ sei laut dem FDP-Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler kein Platz. Was das für uns in der Konsequenz heißt: ein Sparzwang, der eine der größten Kürzungen im sozialen Bereich seit den 1990er Jahren mitbringt.
Es werden massiv Mittel im Sozialhaushalt gekürzt und die schlechtere Bezahlung und schlechten Arbeitsbedingungen imSozial-, Pflege- und Erziehungsbereich wird weitergehen. Es wird bei denen gespart, die sowieso nicht viel haben und weiter von unten nach oben verteilt. Als Beispiel sei hier die Kindergrundsicherung genannt, die alle Leistungen für armutsgefährdete Kinder in einer Stelle vereinen sollte und nun nur noch mit einem Rest-Budget von 2,4 statt 12 Mrd € eingeführt wird, sowie für Alleinerziehende weniger Unterstützung bedeuten kann. Einen Kindergartenplatz zu erhalten ist trotz gesetzlichem Anspruch immer noch Glücksache und eine gute Schulbildung oder ein Studium können sich nur die leisten, die viel Kohle haben; wird der Bildungsbereich doch seit vielen Jahren ebenfalls kaputtgespart.
Durch Kindererziehung oder die Pflege von Angehörigen sind vor allem Frauen dazu gezwungen, in Teilzeit zu arbeiten und prekäre Arbeitsplätze anzunehmen. Ganz zu schweigen von einer immer noch vorhandenen ungleichen Bezahlung zu den männlichen Kollegen, lag doch der sog. Gender Pay Gap im letzten Jahr im Südwesten immer noch bei 22%. Gerade für Alleinerziehende bedeutet dies eine Spirale, die überproportional oft für Frauen in der Altersarmut endet oder sie dazu drängt in Familienstrukturen zu bleiben und vermehrt Abhängigkeiten fördert. Zudem reicht der Lohn einer Arbeitsstelle für Alleinerziehende oder Alleinstehende oft gerade so zum Überleben, große Sprünge oder unvorhergesehene Ausgaben sind nicht möglich. Viele müssen sich mit einem Nebenjob oder zwei Arbeitsstellen über Wasser halten. Frauen werden durch gesetzliche Regelungen, wie das Ehegattensplitting, in traditionelle Familienmodelle gedrängt oder dort festgehalten. Sie erleben eine Verdichtung der Arbeit durch einen Job und die zusätzlich hauptsächlich durch sie zu verrichtende Haus- und Care-Arbeit. 
Wie kommen wir heraus aus solchen Teufelskreisen? Von Ratgebern oder in klugen Sprüchen hören wir dann oft, du musst nur an dir arbeiten und dich verändern, noch flexibler werden, mehr Yoga als Ausgleich machen oder dir einen reiche(re)n Partner suchen. Doch alles „Selfcare“ dieser Welt kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir in einer Gesellschaft und in einem Staat leben, der die ökonomischen Interessen über die der Menschen stellt. Uns wird immer wieder gesagt, dass wir in einem Sozialstaat leben und es uns doch gut geht. Doch da wo Menschen in Zahlen berechnet werden und der Aufwand, den „es lohnt“ in einen Menschen zu stecken, ebenfalls kalkuliert wird, da ist von Sozial im Staat nicht viel übrig, sondern die wirtschaftlichen Interessen und Ausbeutung durch Arbeit dominieren. Ist das das gute Leben nach dem wir alle streben? Muss unsere Gesellschaft nicht eigentlich genau anders herum funktionieren, indem der Mensch und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt gestellt wird? Doch das wird es im Kapitalismus nicht geben. 
Wir wollen eine Gesellschaft, in der nicht 100 Mrd€ in die Rüstung und das Militär gesteckt und damit Kriege gefördert werden, die uns und unseren Planeten zerstören.Wir müssen selbst kämpfen, z.B. für ein gut funktionierendes Bildungssystem mit einer geschlechtergerechten Erziehung oder für kostenlose Kinderbetreuung, die kollektiv organisiert wird und nicht als profitorientiertes Unternehmen. Oder auch für Wohnungen, die wir uns noch leisten können und für ein Stadtviertel, das an den Bedürfnissen der sie Bewohnenden orientiert ist und nicht nur öffentlichen Raum kennt, der kommerziell genutzt wird. Einen öffentlichen Raum, der für alle zugänglich ist und nicht von Frauen mit einem Pfefferspray zur Verteidigung in der Tasche durchquert wird.
Diese Aufzählung ließe sich noch lange weiterführen und kann doch noch nicht abschließend beendet werden. Denn wir sind es, die diese Gesellschaft gemeinsam verändern können, es wird kein Retter kommen, der für uns die patriarchalen Strukturen abschafft. Deshalb lasst uns zusammenkommen, diskutieren, die Vereinzelung unserer Gesellschaft durchbrechen, uns als Frauen solidarisch zusammenschließen und Ideen für die dringend notwendige Veränderung unserer Gesellschaft, des kapitalistischen Wirtschaftssystems und unseres Miteinanders zusammen ausgestalten. Gemeinsam als Frauen unserer Klasse wollen wir die Vorstellung eines guten Lebens für uns alle entwerfen, an vorhandenen Ideen anknüpfen und diese weiterentwickeln. Z.B. wie (un)bezahlte Care-Arbeit verkollektiviert werden kann, also wie Kindererziehung außerhalb der Kleinfamilie im Haus, in der Straße oder im Viertel organisiert werden kann oder wir mit gemeinsamen Versorgungseinrichtungen, wie einer Stadtteilmensa,die Haus-Arbeit gleichberechtigt auf mehrere Schultern verteilen. Wie wir Kämpfe um unsere Zeit lostreten und weiterentwickeln können, damit neben Arbeit und Haushalt noch Luft für Bildung, Kultur und soziales/politisches Engagement bleibt. Oder wie wir z.B. durch Streiks oder öffentliche Lohnlisten dem Gender Pay Gap und niedriger Bezahlung in sog. weiblich konnotierten Berufssparten entgegenwirken können und vieles mehr. Lasst uns das zusammen angehen!
Lasst uns die Unzumutbarkeiten nicht länger schweigend und unwidersprochen hinnehmen. Kommt zur Kundgebung am 8. März am Plärrer und lasst uns gemeinsam bei Veranstaltungen Ideen entwickeln wie wir vorankommen. Denn wir wollen ein Leben, in dem wir nicht bestimmte Rollen aufgrund unseres Geschlechtes erfüllen müssen, in dem wir nicht nach unserem Aussehen oder unserer Herkunft beurteilt werden, in dem es keine soziale Ungleichheit gibt, wir den gleichen Zugang zu gesellschaftlichen Ressourcen teilen und ein solidarisches Miteinander leben. 
Lasst uns am 8. März und darüber hinaus ein starkes und kämpferisches Zeichen setzen für eine Welt jenseits von kapitalistischer Ausbeutung und patriarchaler Unterdrückung!
Demonstration am 8.März um 17 Uhr Plärrer Ecke Gostenhofer Hauptstraße
Stadtteiltreffpunkt um 16.30 am Jamnitzer Platz
Samstag, 09.03.2024

Grundlagenvortrag Kritik am liberalen Feminismus am 9.03.24 um 18:00 Uhr Youth Connect Öffnung der RZN

  Wir laden euch herzlich zu unserer Youth Connect Öffnung in die Schwarze Katze ein. Anlässlich des internationalen Frauenkampftags hören wir gemeinsam einen Vortrag zur Kritik des liberalen Feminismus und wieso wir die lohnabhängige Klasse für zentral im Kampf gegen das Patriarchat betrachten. Im Anschluss ist Raum für Diskussion. Kommt gerne vorbei und lernt uns kennen. Für Essen uns Getränke ist gesorgt.   Geöffnet ab 18:00 Uhr im Stadtteilladen Schwarze Katze, untere Seitenstraße 1, 90429 Nürnberg
Montag, 18.03.2024

Raus zum Tag der politischen Gefangenen!

Der weltweite Kampf der kapitalistischen Staaten um Absatzmärkte, Einflusszonen und Investitionsmöglichkeiten wird schärfer und es entstehen im Zuge dessen schon länger immer offenere Konflikte, die immer mehr Eskalationspotential bieten. Unzweifelhaft dämmert die Neuaufteilung der Welt. Der von der NATO angeheizte und von der Russischen Föderation zum militärischen Gefecht eskalierte Konflikt um die Ukraine ist dabei nur ein Beispiel. Weitere sind das Ringen der USA und China um Taiwan, wie auch Versuche verschiedener Akteure, mehr Einfluss auf dem afrikanischen Kontinent zu gewinnen.

Hinzu kommt, dass im vergangenen Oktober Israel durch militante palästinensische Gruppen, unter Führung der Hamas, militärisch angegriffen wurde. Das israelische Militär begann daraufhin den Gazastreifen zu bombardieren. Dieser vorläufige Höhepunkt des seit Jahrzehnten bestehenden Konflikts hält seitdem an.

In dieser brandgefährlichen Gemengelage vertritt auch die BRD ihre Interessen bzw. die des deutschen Kapitals. Und damit das möglichst ungestört von statten geht, sollen wir Werktätige möglichst wenig sagen und tun, was dem im Weg steht. Deshalb findet in allen Fragen, die diese Interessen betreffen, ein besonders krasser Kampf um die Meinungen der Menschen statt. Deshalb tritt der Staat zunehmend repressiver auf – generell, aber auch im Besonderen:

Gegen Menschen, die sich Versuchen, die Gesellschaft immer weiter nach rechts zu drängen, entgegenstellen oder gegen Menschen, die Kriegsrhetorik etwas entgegensetzen. Gegen Menschen, die soziale Proteste organisieren oder solche, die den Kapitalismus ankreiden. Hier sollen nur ein paar Beispiele genannt sein.

So kommt es, dass die kurdische Freiheitsbewegung kriminalisiert wird - im Januar startete der Prozess gegen Tahir Köcer, der im vergangenen Jahr in Nürnberg festgenommen wurde. Ihm wird nach §129b StGB die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland vorgeworfen. So kommt es, dass die, die zum Nahostkonflikt eine Meinung vertreten, die nicht der deutschen Staatsräson entspricht, eingeschüchtert werden. Das passiert bspw. über Verbote palästinasolidarischer Demonstrationen, Razzien gegen die migrantische Selbstorganisation ZORA und medial erhobene Forderungen nach Einschränkungen der Demonstrationsfreiheit für Nicht-staatsbürger und schnellerer Abschiebungen von vermeintlichen Antisemiten. So erklären sich ebenfalls die Angriffe der Polizei auf die Luxemburg und Liebknecht Demonstration in Berlin oder, dass mehrere Dutzend KlimaaktivistInnen bereits vor Beginn der Internationalen Automobil Ausstellung 2023 in München in Präventivhaft genommen worden sind. Nicht zuletzt ist das wohl der Grund, wegen dem in Nürnberg gegen mehrere AntifaschistInnen nach §129 ermittelt wird, weil sie Graffiti gesprüht haben sollen.

Umso wichtiger ist es in diesen Zeiten, dass wir uns bemühen, es der Repression nicht unnötig einfach zu machen. Dass wir uns umeinander kümmern und für alle von Repression Betroffenen da sind. Dass wir den vielen Gefangenen Briefe schreiben und sie nicht vergessen. Dass wir solidarisch zusammenstehen.

In diesem Sinne wollen wir den Tag der politischen Gefangenen, den 18.03.2024 mit einer Kundgebung begehen.

18 Uhr Kundgebung am Jamnitzerplatz. Anschließend wird es Gefangenen schreiben in der Vokü ab 19 Uhr geben.

Verbreitet unseren Aufruf gerne weiter und nutzt unsere Sharepics (1414x2000, 500x707).

Mittwoch, 27.03.2024

Gesiebte Luft - 27 Jahre Freiheitsentzug

Gesiebte Luft – 27 Jahre Freiheitsentzug

Ein Gespräch mit Thomas Meyer-Falk

Mittwoch, 27.03

19 Uhr

Stadtteilladen Schwarze Katze

Untere Seitenstraße 1 Gostenhof

 

Für viele ist die Vorstellung für ihr politisches Handeln ein paar Jahre im Knast verbringen zu müssen schwer vorstellbar. Thomas verbrachte fast drei Jahrzehnte seines Lebens in verschiedenen Gefängnissen. Seit Ende August 2023 ist er wieder auf freien Fuß und muss sich nun in einer völlig anderen Welt zurechtfinden. Gemeinsam wollen wir mit ihm über seine Zeit im Knast und danach sprechen.

 

Wie steht man so etwas durch, ohne Mitgefühl und Verstand zu verlieren? Was bedeutet Freiheitsentzug eigentlich? Und welchen Wert haben Solidarität und Zusammenhalt in einer scheinbar aussichtslosen Situation?

Eine Veranstaltungsreihe der Roten Hilfe e.V. und Thomas Meyer-Falk

Publikationen

Was war los

28.02.1981
In Brokdorf demonstrieren trotz Verbot rund 100.000 Menschen gegen den Bau des AKW. Die meisten dringen nicht zum Bauzaun vor. Auf den Feldern um den Bauplatz kommt es zu SEK- und Hubschraubereins?tzen.

klassenkämpferisch, blutig, feierlich, symbolisch, revolutionär! Die wechselvolle Geschichte des 1-Mai

Seit fast 120 Jahren ist der 1. Mai wohl das Datum, das am stärksten mit der ArbeiterInnenbewegung in Verbindung gebracht wird. In Nürnberg wird der „Kampftag der ArbeiterInnenklasse“ heutzutage sehr unterschiedlich begangen. Gleich zwei Demonstrationen finden hier seit Jahren statt: eine vom DGB organisierte Mai-Demonstration und die revolutionäre 1. Mai-Demo der autonomen Gruppen. Den zwei unterschiedlichen Demonstrationen folgen zwei unterschiedliche, große Feste. Alle paar Jahre versuchen in Nürnberg auch Nazis aufzumarschieren und behaupten, dass der 1. Mai ihnen gehören würde. Die meisten NürnbergerInnen jedoch begehen den ersten Mai nicht anders als viele andere Feiertage: Sie fahren ins Grüne und versuchen, das eventuell von Demonstrationen verursachte Verkehrschaos zu meiden. Diese unterschiedlichen Sichtweisen über den 1. Mai lassen sich auch aus der Geschichte des wohl umstrittensten Feiertages erklären. Auf den folgenden zwei Seiten soll es darum gehen, wie der 1. Mai als Kampftag der Arbeiterklasse entstand, wie er Gegenstand zahlreicher Auseinandersetzungen wurde, was das für die ArbeiterInnenbewegung in Deutschland bedeutete und warum es auch dieses Jahr wieder am 1. Mai eine große revolutionäre Demo und ein internationalistisches Straßenfest geben wird.

Warum der 1. Mai?

Die Wurzeln des 1. Mai als jährlich wiederkehrendem Kampftag liegen in den Arbeiterkämpfen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Möglichkeit, einen bestimmten Tag zum Kampftag zu machen – natürlich ohne für die Kapitalistenschweine zu arbeiten! – wird wohl zum ersten Mal 1856 in Australien diskutiert und genutzt. Und sogar mit großem Erfolg! Durch Massendemonstrationen gelingt es, in Australien zum ersten Mal einen 8-Stundentag durchzusetzen.

Anfang 1886 ruft die nordamerikanische ArbeiterInnenbewegung in Anlehnung an das beeindruckende australische Beispiel zum Generalstreik am 1. Mai auf. Auch hier soll der Achtstundentag durchgesetzt werden. Die Wahl fällt deshalb auf den 1. Mai, da dieser in den noch jungen USA traditionell auch der sogenannte „moving day“ ist, an dem öfter Wechsel im Beruf oder Wohnort durchgeführt werden. Drei Wochen vor dem 1. Mai kann die amerikanische ArbeiterInnenbewegung bereits in Chicago einen beachtlichen Erfolg verbuchen.
In einer Fabrik  für landwirtschaftliche Geräte hat sich die Mehrheit der Arbeiter für einen Streik entschieden, um gegen die gezahlten Hungerlöhne zu kämpfen. Für den damals gezahlten Lohn von 3$ für 12 Stunden Arbeit kann man sich gerade mal ein mageres Abendessen in einem Restaurant leisten. Die Betriebsleitung reagiert mit Massenaussperrungen. Die dadurch 800 bis 1000 freien Stellen sollen nun mit neuen Einwanderern, die in solchen Fällen vor der Fabrikpforte Schlange standen, aufgefüllt werden. Infolge einer Kampagne der Chicagoer „Arbeiter-Zeitung“ melden sich jedoch nur 300 neue Arbeiter, was als erster großer Sieg der Gewerkschaft in Chicago euphorisch gefeiert wird.
Drei Wochen später hält der Chefredakteur und Herausgeber der Chicagoer „Arbeiter-Zeitung“, August Spies, am Abend des 1. Mai 1886 auf einer Arbeiterversammlung auf dem Haymarket in Chicago eine Rede. Es folgte ein mehrtägiger Streik in Chicago. Am 3. Mai kommt es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen DemonstrantInnen und der Polizei, wobei zwei Demonstranten getötet werden. Bei einer Protestkundgebung am darauf folgenden Tag eskaliert die Gewalt. Nach der Stürmung der friedlichen Versammlung durch die Polizei wirft ein Unbekannter eine Bombe, die einen Polizisten sofort tötet und zahlreiche Polizisten wie auch Demonstranten verletzt. Sechs weitere Polizisten sterben an den Folgen des Bombenanschlags. Bei dem anschließenden Gefecht, das in die US-Geschichte als Haymarket Affair eingeht, werden mehr als 200 Arbeiter verletzt, die Zahl der Toten wird mit sieben Polizisten und schätzungsweise der dreifachen Anzahl auf Seiten der versammelten Arbeiter angegeben.
Acht Anarchisten, die die Kundgebung organisiert hatten, werden nach den Riots als Sündenböcke festgenommen und der Verschwörung angeklagt. Vier von ihnen, darunter der Chefredakteur und Herausgeber der Arbeiter-Zeitung Spies, werden am Strang hingerichtet, einer in den Suizid getrieben. Die noch lebenden drei werden sechs Jahre später begnadigt.
In Anlehnung an diese Ereignisse beschließt der internationale Arbeiterkongress von Paris 1889 eine in allen Ländern und Städten geplante große internationale Manifestation für den Achtstundentag auf den 1. Mai zu legen. Das ist auch ein Akt praktischer internationaler Solidarität, da der Amerikanische Arbeiterbund zum Gedenken an die Opfer des Massakers auf dem Haymarket von Chicago für den 1. Mai 1890 ebenfalls eine Kundgebung geplant hatte.

Nach den erfolgreichen Mai-Feiern 1890, die ursprünglich als einmalige Demonstrationen geplant  wurden, setzt sich der 1. Mai schnell als wiederkehrender Kampftag der ArbeiterInnenklasse durch. Rosa Luxemburg schreibt 1894 dazu: „Niemand konnte natürlich voraussehen, wie glänzend die Ausführung dieses Gedankens gelingen werde und wie schnell sich dieser unter der Arbeiterklasse einbürgern werde. Es genügte jedoch, einmal die Maifeier im Jahre 1890 zu begehen, damit jeder sofort begriff und fühlte, die Maifeier müsse eine alljährliche und ständige Einrichtung sein.“
Darüber, dass ein jährlicher Kampftag Sinn macht, ist sich die ArbeiterInnenbewegung 1890 weitestgehend einig. Nur die Frage wie er zu begehen sei, führt zu ausgiebigen Diskussionen. So wird von der 2. Internationale folgendes beschlossen: „Die Arbeiter der verschiedenen Nationen haben die Kundgebung in der Art und Weise, wie sie ihnen durch die Verhältnisse ihres Landes vorgeschrieben wird, ins Werk zu setzen.“ Hauptstreitpunkt ist, ob die Arbeit niedergelegt werden soll, oder nicht.

Die Entwicklung des 1. Mai in Deutschland

Mit Beginn des Ersten Weltkrieges beschließen SPD und Gewerkschaften, nicht zu Mai-Kundgebungen aufzurufen. Als sich die ArbeiterInnenbewegung im deutschen Reich an der Frage der Kriegskredite spaltet, kommt es wieder zu sozialistischen Mai-Aktivitäten. Die von ehemaligen Mitgliedern der SPD gegründete Spartakusgruppe ruft 1916 mit illegalen Plakaten und Flugblättern zu Demonstrationen auf. In mehreren Städten kommt es zu Kundgebungen. Die größte ist in Berlin, wo sich am Abend etwa 10.000 Menschen versammeln. Karl Liebknecht ruft die Worte aus „Nieder mit dem Krieg! Nieder mit der Regierung!“. Er wird wegen der Demonstration, die er mitorganisiert hat, zu einer mehrjährigen Zuchthausstrafe verurteilt. In Braunschweig streiken in einigen Betrieben die Jungarbeiter wegen des sogenannten Sparzwangerlasses des kommandierenden Generals, der bestimmt, dass ihnen von ihrem wöchentlichen Lohn nur die Summe von 16 Mark ausgezahlt und der Rest von den Militärbehörden zur Finanzierung der Rüstungsproduktion verwendet werden soll. Am 5. Mai beenden sie ihren Streik mit einem Sieg. Trotzdem kommt es die folgenden zwei Kriegsjahre nur zu sehr wenigen und eher kleinen Mai-Aktivitäten.

Gegen Ende des Krieges kommt es in Deutschland zur Novemberrevolution. Diese leitet eine lange Phase des Kampfes zwischen der SPD und der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) um den 1. Mai ein. Die SPD hatte sich während der Novemberrevolution mit reaktionären Kräften verbündet um die revolutionären ArbeiterInnen niederzuschlagen, die mehr wollten als eine  Republik, die faktisch immer noch von Militär und Großkapital beherrscht wird. Teile des revolutionären Flügels der deutschen Arbeiterbewegung, darunter vor allem Mitglieder des  Spartakusbundes, gründen daraufhin die KPD. Am 1. Mai 1919 wird die Münchner Räterepublik von Freikorps blutig zerschlagen.
Konsequenterweise veranstalten in der Weimarer Republik SozialdemokratInnen und KommunistInnen  meistens getrennte Kundgebungen und Demonstrationszüge.  Besonders deutlich wird der Gegensatz zwischen SPD und KPD am 1. Mai 1929, der als „Blutmai“ in die Geschichte eingeht. Ende April 1929 weigert sich der sozialdemokratische Berliner Polizeipräsident Karl Friedrich Zörgiebel, ein im Dezember 1928 erlassenes Demonstrationsverbot zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit aufzuheben. Auf das Verbot ihrer traditionellen Kundgebungen reagiert die KPD mit einem Aufruf zu einer friedlichen Massendemonstration. Dem Aufruf folgend, versuchen tausende DemonstrantInnen von den Berliner Außenbezirken in das Stadtzentrum zu ziehen. Als sich ihnen insgesamt 13.000 Polizisten entgegenstellen und sofort auf die DemonstrantInnen einprügeln, kommt es in ganz Berlin zu blutigen Straßenkämpfen, in deren Verlauf die Polizei schließlich in die Menge schiesst. An verschiedenen Stellen der Stadt errichteten daraufhin Demonstranten unter Führung des Roten Frontkämpferbunds (RFB) Barrikaden und Straßensperren. In Wedding und Neukölln, zwei traditionellen Arbeiterbezirken, wird der Ausnahmezustand ausgerufen.
Die drei Tage anhaltenden Unruhen fordern 33 Tote und 200 Verletzte. Mehr als 1.200 Personen werden verhaftet. Die von der SPD geführte preußische Regierung nutzt die Gelegenheit und verbietet den RFB, mit der Begründung, einen kommunistischen Aufstandsversuch unternommen zu haben. Auf Beschluss einer Konferenz der Landesinnenminister vom 10. Mai 1929 gilt das Verbot schließlich reichsweit. Die KPD ihrerseits wirft der SPD daraufhin Verrat an der ArbeiterInnenbewegung vor und erklärt den Kampf gegen den sozialdemokratischen „Sozialfaschismus“ zu einem Hauptziel ihrer zukünftigen Politik.

Der 1. Mai unter dem Hakenkreuz

Die Spaltung der ArbeiterInnenbewegung führt letztlich zur Machtübernahme durch die Nazis. Diese erklären den 1. Mai propagandistisch wirkungsvoll zum“Feiertag der nationalen Arbeit“ und machen ihn 1933 erstmals reichsweit zum Feiertag. Nach ihrer Machtübernahme 1933 haben die Nationalsozialisten unter den vielfach sozialdemokratisch und kommunistisch orientierten ArbeiterInnen weit weniger Anhänger, als dies in anderen Berufsgruppen der Fall ist. Ein vorrangiges Ziel der NS-Führung ist daher die Einbindung der Arbeiter in das neue Regime sowie die politische Entmachtung der Gewerkschaften, in denen sie einen „Hort der jüdisch-bolschewistischen Weltverschwörung“ sieht. Um unter Arbeitern Sympathien für den Nationalsozialismus zu fördern, erklärt das NS-Regime den 1. Mai als „Tag der nationalen Arbeit“ zum gesetzlichen Staatsfeiertag bei voller Lohnfortzahlung. Damit gehen sie scheinbar auf eine alte Forderung der internationalen ArbeiterInnenbewegung ein. Da damit die ArbeiterInnenklasse der NS-Ideologie gemäß in die „Volksgemeinschaft“ integriert ist, werden konsequenterweise am nächsten Tag, dem 2. Mai, die Gewerkschaften zerschlagen. Die Gewerkschaftshäuser werden gestürmt, Funktionäre verhaftet, viele gefoltert, einige ermordet. Ein Jahr später heißt der 1. Mai dann auch nur noch „Nationaler Feiertag des deutschen Volkes“, die Nationalsozialisten haben die deutsche Arbeiterbewegung zerschlagen und ihr wichtigstes Symbol für den Klassenkampf in einen „den ewigen Lebenskreislauf bejahenden“ Festtag zum Frühlingsbeginn umgewandelt.
Nach dem zweiten Weltkrieg bleibt der 1. Mai in beiden deutschen Staaten Feiertag. In Westdeutschland ist er dominiert von den Feiern des DGB und in der DDR gibt’s auch immer eine schicke Parade. Besonders kämpferisch ist es aber hüben wie drüben nicht.  Wieder Schwung in den 1. Mai bringt in den 80er Jahren die Autonomen-Bewegung.

Der revolutionäre 1. Mai in Nürnberg

In der ersten Phase, der autonomen Bewegung in Nürnberg, die etwa bis 1985 dauert, spielt der 1. Mai so gut wie keine Rolle. Vereinzelt oder als kleine Gruppe beteiligen sich Autonome an den Demonstrationen des DGB. Angepasste Reden und eine mit Bier und Würstchen bei Laune gehaltene „Basis“ sorgen für wenig Begeisterung. Eine Ausnahme gibt es jedoch. Am 1. Mai 1981 stören autonome HausbesetzerInnen, türkische und deutsche Linke gemeinsam, die Abschlusskundgebung. Mehr als 600 DemonstrantInnen lassen eine Rede des Sozialdemokraten Willy Brandt in einem Pfeifkonzert untergehen. Als der Kreisvorsitzende Ranzenberger (DGB), im Zusammenhang mit einer am 5. März in Nürnberg erfolgten Massenverhaftung, sich auch noch mit den Worten, „Gewerkschafter sind gegen Gewaltanwendung“, von militanten HausbesetzerInnen distanziert, kommt es zu Tumulten. Schließlich verlässt ein Demonstrationszug die Kundgebung.
In den ersten Jahren Praxis gewachsen und zu theoretischen Erkenntnissen gelangt, entdeckt ein Teil der Nürnberger Autonomen, immer stärker den alltäglichen Zwängen des Kapitalismus ausgesetzt, seine Zugehörigkeit zur ArbeiterInnenklasse. Unter der Überschrift „ 1. Mai und Wir“ heißt es in einem Text Nürnberger Autonomer: „Was wir wollen ist die Überwindung der Trennung zwischen politischen und ökonomischen Kämpfen, das heißt ein Zusammenkommen unserer Anti-Nato, Anti-AKW … Fights mit den sozialen Kämpfen ums tägliche Überleben (…Sozialamt, Arbeit, Miete), die zur Zeit, … noch mehr oder weniger vereinzelt von der ganzen Klasse geführt werden. Um dies zu ereichen, ist es für uns als Autonome erst mal wichtig, nun nicht einer obskuren lohnabhängigen Klasse hinterherzurennen, sondern zu begreifen das wir selbst ein Teil dieser Klasse sind, ohne bestehende Unterschiede (Bewußtsein, Kultur) dabei zu vergessen. Wir wollen mit euch auf der Nürnberger 1. Mai Demo einen Block bilden, der sich bewusst in diesem Klassenzusammenhang begreift und dem Sozialpartnerschaftsgewäsch des DGB den Kampf gegen Ausbeutung im gesamtgesellschaftlichen Bereich mit der Perspektive Revolution entgegensetzt“. An diesem ersten süddeutschen autonomen Block beteiligen sich etwa einhundert Menschen. Ein erster Schritt für einen revolutionären Kampftag 1. Mai ist gemacht.

Im neu in Nürnberg entstandenen antikapitalistischen Plenum einigen sich Autonome auf Initiative der Gruppe Prolos auf die Durchführung einer antikapitalistischen Veranstaltungs- und Aktionswoche in verschiedenen Städten, am 1. Mai soll es einen zentralen Block auf der Demo in Nürnberg geben.

Die Antikapitalistische Woche findet in mehreren Städten statt, neben Nürnberg gab es vor allem in Erlangen, München und Heilbronn Aktionen und Veranstaltungen. Am revolutionären Block beteiligen sich vierhundert Menschen. DGB-Ordner, die anfangs die Teilnahme verhindern wollten, beschränken sich schließlich darauf, den Block zusammen mit einem starken Polizeiaufgebot zu begleiten. Die Mobilisierung wurde allgemein als großer Erfolg betrachtet, was auch für das erste autonome Mai-Fest gilt, das im KOMMunikationszentrum von 600 zahlenden Gästen besucht wird.
In den folgenden Jahren beteiligen sich revolutionär internationalistische Blöcke, begleitet von einem Polizeispalier, an der 1. Mai Demo des DGB. 1991 gibt es zum ersten Mal den Versuch ein autonomes Straßenfest zu feiern, das aber leider ein Opfer widriger Wetterverhältnisse wird.
1992 organisieren die Autonomen auf Initative der Autonomen Proletarischen Aktion und der Prolos gemeinsam mit Genossinnen von Bolschevik Partizan die erste eigenständige, revolutionäre 1. Mai Demonstration im Stadtteil Gostenhof, an der sich zweihundert Menschen beteiligen. Ein weiterer Rechtsruck des DGB und seine Mithilfe, den Anschluss der DDR für das Kapital reibungslos über die Bühne zu bringen, macht den Schritt zu einer eigenständigen revolutionären Mai-Demo notwendig. Im Anschluss an die Demonstration besetzen TeilnehmerInnen ein Haus, gefeiert wird rund um die Besetzung. Vor der polizeilichen Räumung verlassen die BesetzerInnen heimlich das Haus.

1993 schließen sich die Gruppen Autonome Proletarische Aktion und die Prolos zur organisierten autonomie (OA) zusammen. Zum ersten Mal wird in diesem Jahr  in Gostenhof nach der revolutionären Mai-Demo ein Straßenfest gefeiert, zu dem sich rund eintausend Menschen einfinden.

1996 sollen sich die Nürnberger Revolutionäre zum ersten mal am 1. Mai mit Nazis die Straße teilen. Nürnberg hat mit Ludwig Scholz (CSU) einen neuen Oberbürger bekommen, den die DGB-Führung auch gleich untertänigst als Redner zu ihrer 1. Mai Kundgebung bittet. Der Wind weht von rechts, folgerichtig kündigt die Jugendorganisation der NPD an, am 1. Mai in Nürnberg aufzumarschieren. Auf Grund räumlicher Distanz ist ein von DGB-Funktionären mit Polizei und städtischen Verantwortlichen diskutiertes, gleichzeitiges Verbot der revolutionären 1. Mai Demonstration und des Nazi-Aufmarsches nicht möglich. Autonome und andere mobilisieren, auf Initiative der OA, die nun seit Jahren die Demo vorbereitet, unter der Parole „ Wessen Straße ist die Straße… Kein Faschistenaufmarsch in Nürnberg“ zur revolutionären Demo nach Gostenhof. Als zeitlich versetzt eine weitere Kundgebung in der unmittelbaren Nähe des Nazi Treffpunktes von AntifaschistInnen angemeldet wird, kneifen schließlich die städtischen Verantwortlichen und verbieten Naziaufmarsch und Kundgebung. Die Strategie der revolutionären Linken ist aufgegangen und ein Verbot der eigenen Demonstration ist verhindert worden.

2003 kratzt die revolutionäre 1. Mai-Demonstration zum ersten Mal an der 1000-TeilnehmerInnen Grenze. Sie ist zu einer machtvollen Demonstration geworden. In den nächsten Jahren kommen immer mehr Menschen zur Demo und dem Straßenfest. Der 1. Mai ist wieder ein Kampftag einer wachsenden, revolutionären Bewegung. Die zunehmenden Versuche von Nazis, den 1. Mai in Nürnberg zu vereinnahmen, fördern die TeilnehmerInnenzahlen sogar noch. Am 1. Mai 2008 laufen über 4000 Menschen bei der revolutionären 1. Mai-Demonstration mit, die direkt zur Route eines bundesweit mobilisierten NPD-Aufmarsches in der Nordstadt führt. Es kommt an einer von Spezialeinheiten  und mehreren Reihen Gittern und Fahrzeugen gesicherten Absperrung zu Auseinandersetzung mit den Polizeieinheiten, welche die etwa 1000 aus ganz Deutschland angekarrten Nazis schützen.

Auch 2009 beteiligten sich wieder über 3000 Menschen an der revolutionären 1. Mai-Demonstration in Nürnberg. Der revolutionäre 1. Mai ist in Nürnberg also schon längst zu einer Tradition geworden. Er ist ein wichtiger jährlicher Treffpunkt für alle, die sich etwas besseres vorstellen können als die herrschenden Verhältnisse. Er steht in Nürnberg aber auch für die Notwendigkeit des Klassenkampfes und der revolutionären Umwälzung der Verhältnisse. Damit ist der revolutionäre 1. Mai den Wurzeln des Arbeiterkampftages im 19. Jahrhundert näher, als die Veranstaltungen des DGB zum 1. Mai, und wahrscheinlich nicht ohne Grund auch besser besucht.

„Der 1. Mai ist das Symbol einer neuen Ära im Leben und Kampf der Lohnabhängigen, einer Ära, die den Lohnabhängigen jedes Jahr neue, härtere und entscheidendere Schlachten gegen die Herrschenden bietet. Für die Freiheit und die Unabhängigkeit, die ihnen entrissen wurde, für ihr soziales Ideal.“ – frei nach Nestor Machno

Revolutionäre 1. Mai-Demonstration
Samstag, 1. Mai 2010 – 11:30 Uhr Bauernplatz

Internationalistisches Straßenfest der autonomen Gruppen
Samstag, 1. Mai 2010 – 14:00 Uhr neben dem Nachbarschaftshaus Gostenhof Müllnerstr. Ecke Adam-Klein-Str.


Erschienen in barricada – April 2010

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