Auf die Straße gegen faschistische Hetze! Erneut rassistischer Marsch durch Gostenhof von Stadt genehmigt!

Mo, 14.09.26, 18:30 Uhr, U-Bahn Gostenhof Ost

Am Montag den 14.09.2026 will das faschistische "Team Menschenrechte" erneut durch Gostenhof marschieren

Am Montag den 14.09.2026 will das faschistische „Team Menschenrechte“ erneut durch Gostenhof marschieren. Eine ihrer Hauptforderungen ist „Remigration“, ein extrem rechter Kampfbegriff, der die massenhafte und gewaltätige Abschiebung von Menschen bedeutet. In einem migrantisch geprägten Viertel wie Gostenhof nimmt TMR damit einen Großteil der Bevölkerung ins Fadenkreuz. Die Aufmärsche dienen dem Ziel faschistische Hetze zu normalisieren, uns daran zu „gewöhnen“ um sie schlussendlich in die Tat umsetzen zu können! Wohin rassistische Hetze führt zeigen die Morde des NSU in Nürnberg.

Eine weitere Forderung von TMR ist das Verbot „der Antifa“. Das ist nicht verwunderlich, denn es sind Antifaschist*innen, die extrem Rechte Umtriebe aufdecken und bekämpfen, während Behörden oft untätig bleiben oder gar Antifaschist*innen bekämpfen. TMR stört aber nicht nur, dass sie Gegenwind bekommen durch Antifaschist*innen, sie wollen generell das Verbot linker Politik. Also einer Politik die sich gegen Aufrüstung, Wehrpflicht und Sozialkürzungen richtet!

Obwohl Team Menschenrechte mit ihrer Demo viele Bewohner*innen von Gostenhof ins Fadenkreuz nimmt wird auch wie in der Vergangenheit die Polizei alles daran setzen damit die Faschisten ihren provokativen Aufmarsch durchführen können. Bereits im Mai hat die Polizei zwei Straßen gesperrt um einem Dutzend Faschisten ihre Kundgebung am Jamnitzer Platz zu ermöglichen. Im Juli stellten sich Hunderte Gostenhofer*innen dem von Stadt und Polizei ermöglichten faschistischen Treiben entgegen.

Deshalb man kann sich im Kampf gegen Faschismus nicht auf den Staat Verlassen. Beteilligt euch deshalb an den Gegenprotesten Gegen Team Menschenrechte am kommenden Montag!

Die Faschisten wollen ihre Demo um 18:30 Uhr an der U-Bahn Gostenhof Nähe Eberhardshofstr. starten. Es ist eine Gegenkundgebung vor Ort Angemeldet.