Antikriegs-Aktion

Sa, 26.11.22, 13 Uhr

Samstag, den 26. November 2022, 13:00 Uhr am Jakobsplatz in Nürnberg

Von da aus bewegen wir uns mit zwei großen Transparenten durch die Innenstadt und verbreiten mit Flyern und kurzen Statements unsere Forderungen.

Weg mit den Sanktionen!

Verhandlungen statt Waffenlieferungen!

Stoppt den Krieg in der Ukraine!

 

Der Aufruf des Aktionsbündnisses gegen Krieg und Hochrüstung:

 

Stoppt den Krieg in der Ukraine! Waffenstillstand und verhandeln – jetzt!

Neun Monate Krieg in der Ukraine und kein Ende ist in Sicht. Im Gegenteil. Offensiven auf beiden Seiten. Wir erleben Brutalisierung und Eskalation. Täglich fallen hunderte Soldaten, Städte werden zerstört, Kriegsgerät verschossen. Wer zahlt die Kosten?

Waffenlieferungen einstellen

Weitere Waffenlieferungen verlängern den Krieg und das Sterben nur. Das gilt es zu erkennen. Die Einmischung der NATO-Staaten birgt die Gefahr, dass sich der Krieg auf weitere Teile Europas ausbreitet. Als Kriegspartei steht auch Deutschland in der Verantwortung.

Sanktionen beenden

Auch die Sanktionen gegen Russland beenden offenkundig den Krieg nicht und schaden uns selbst mehr. Sie treiben die Preise für Energie und Lebensmittel nach oben. Der Krieg wird für die meisten Europäer*innen ökonomisch ein Desaster. Für die Menschen des „Globalen Südens“ bedeuten steigende Preise auf Grundnahrungsmittel Hunger und Flucht.

100 Milliarden für unsere Zukunft statt für Waffen

Während die Menschen mit zu kleinen Hilfspaketen abgespeist werden und für die Entwicklungs-(not) Hilfe kaum Geld bereitgestellt wird, erhält die Rüstungsindustrie ein üppiges Geschenk: Die Bundeswehr wird durch 100 Milliarden Euro aufgerüstet.

Das Geld fehlt zur Lösung der anstehenden Zukunftsaufgaben und befeuert eine weltweite Rüstungsspirale.

Verhandeln – jetzt!

Statt mehr Waffen oder Sanktionen brauchen wir einen Fahrplan zur Wiederherstellung des Friedens in Europa. Der erste Schritt dazu ist die Wiederaufnahme von Verhandlungen. Russland hat bereits dazu aufgerufen. Die Bundesregierung muss auf die Ukraine einwirken, sich ebenfalls dazu bereit zu erklären.

Die Lösung des Konflikts ist im Interesse der Menschen am Verhandlungstisch und nicht auf dem Schlachtfeld zu suchen.