Soli-Lunchpakete am 12.03.

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Auch dieses Jahr gibt es von einer Soli-Gruppe wieder Lunchpakete um lecker versorgt auf die Gro├čdemo gehen zu k├Ânnen oder vorab mit den Freund*innen lecker zu fr├╝hst├╝cken.

Es gibt verschiedene belegte Sandwiches, Obst, Getr├Ąnke, Muffins und Bl├Ątterteigtaschen, woraus man sich sein eigenes Paket zusammenstellen kann.

Bitte meldet euch vorab unter roja@autistici.de oder per DM mit der Anzahl an, so dass wir es besser einsch├Ątzen k├Ânnen.

Abholbar am 12.03. zwischen 11:30 Uhr und 13:00 Uhr im Projekt31! Danach sehen wir uns auf der Stra├če!
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(Wenn ihr in Quarant├Ąne seid, aber trotzdem ein Paket gerne h├Ąttet, schreibt uns. Wir bekommen das hin!)

Der Gewinn wird an @feministischer_streik_nbg und @8.maerzbuendnis.nbg gespendet.

drucken | 10. M├Ąrz 2022 | Revolution├Ąr organisierte Jugendaktion

Terminkalender

Samstag, 24.02.2024

Reclaim am 24. Februar: Ob Kinder oder keine, entscheiden wir alleine!?

Bald steht der 8. M├Ąrz und damit der internationale Frauenkampftag an. Die Parole wird auch dann wieder gerufen und wendet sich vor allem gegen die aktuelle Regelung des Schwangerschaftsabbruchs in Deutschland. Doch auch dar├╝ber hinaus nimmt der b├╝rgerliche Staat massiven Einfluss auf unsere Lebens-und Familiengestaltung. Nicht immer ist das so offensichtlich und unmittelbar wie beim Abbruch. ├ľkonomische Gegebenheiten spielen in der kapitalistischen Gesellschaft ebenso eine Rolle wie politische Instrumente zur Regulierung von Kinderwunsch oder Verh├╝tung.

Neben einem Input zu diesem breiten Themenfeld, habt ihr die M├Âglichkeit, ganz konkrete Fragen zu Schwangerschaftsabbruch, Kinderwunsch und Co zu stellen.

Wie immer gibt es leckeres Essen und von 19 bis 20 Uhr die M├Âglichkeit, sich ├╝ber aktuelle Stadtteil-Themen auszutauschen. Wir freuen uns auf euch.

Mittwoch, 28.02.2024

Frauen in der roten Hilfe Deutschlands

Die roten Helferinnen

Vortrag zu Frauen in der roten Hilfe Deutschlands

Mittwoch, 28.02

19 Uhr

Stadtteilladen Schwarze Katze

Untere Seitenstra├če 1

Die 1924 gegr├╝ndete Rote Hilfe Deutschlands (RHD) war eine KPD-nahe Solidarit├Ątsorganisation, die politische Gefangene und ihre Familien materiell unterst├╝tzte und sich mit Kampagnen gegen staatliche Repression einsetzte. Von Anfang an spielten Frauen eine wichtige Rolle in der RHD - trotz der Mehrfachbelastungen durch Lohn- und Reproduktionsarbeit. Durch frauenspezifische Werbekampagnen und die Proteste gegen den ┬ž218 gewann die RHD immer mehr weibliche Mitglieder. Wer waren diese Frauen, und was motivierte sie? In welchen Bereichen waren sie engagiert? Wie ver├Ąnderte sich das Geschlechterbild der RHD im Lauf der Jahre? Ein Vortrag der roten Hilfe N├╝rnberg - F├╝rth - Erlangen mit Silke Makowski (Hans-Litten-Archiv) und freundlicher Unterst├╝tzung der Rosa Luxemburg Stiftung Sharepic in gr├Â├čer und Flyer zum selber Drucken.
Samstag, 02.03.2024

GET ORGANZIED: Gegen Rechtsruck, Ausbeutung und Vereinzelung!

F├╝r den 2. M├Ąrz 2024 rufen linke und antifaschistische Gruppen aus dem Gro├čraum N├╝rnberg-F├╝rth-Erlangen (darunter auch wir) zu einer Demonstration unter dem Motto: "GET ORGANZIED: Gegen Rechtsruck, Ausbeutung und Vereinzelung!" auf. Sa., 2.3.2024, 14:00 Uhr | Nelson-Mandela-Platz (das ist hinter dem Hauptbahnhof) | N├╝rnberg Achtet auf Ank├╝ndigungen hier, da sich an den Daten oben noch etwas ├Ąndern kann. AUFRUF zur Demonstration: Anfang Januar enth├╝llte die Rechercheplattform Correctiv ein Treffen von Werteunion, Gro├čindustriellen, AfD und Neonazis. Bei diesem Treffen wurden massenhaft Deportationen von Menschen aus Deutschland geplant. Seitdem gehen deutschlandweit Millionen auf die Stra├če. Endlich gibt es wieder gro├če Proteste gegen Rechts!Und trotzdem k├Ânnen wir es nicht dabei belassen, ab und an gegen Nazis auf die Stra├če zu gehen. In einer Gesellschaft, in der rassistische und antisemitische Angriffe Alltag sind, reicht es nicht, einmal auf eine Gro├čdemonstration zu gehen: W├Ąhrend wir die Deportationsphantasien der AfD kritisieren, werden Menschen aus Europa abgeschoben oder sterben gar an den Au├čengrenzen. Auch bei Hetze und K├╝rzungen gegen Erwerbslose und ├Ąrmere Menschen steht die Regierung der AfD kaum nach. Jeden Tag werden Menschen aus ihren Wohnungen geworfen, weil sie sich die Miete nicht leisten k├Ânnen. All das ist f├╝r viele von uns bittere Realit├Ąt. All das macht uns traurig, ohnm├Ąchtig und w├╝tend.┬áAll das passiert in einer gesellschaftlichen Stimmung, in der Antifaschismus kriminalisiert und linke Proteste angegriffen werden. Die Holocaust-├ťberlebende Esther Bejerano sagte bereits: ÔÇ×Wer gegen Nazis k├Ąmpft, kann sich auf den Staat nicht verlassenÔÇť, und sie hatte recht.W├Ąhrend Nazis auf der Stra├če Brandanschl├Ąge begehen und queere Jugendliche verpr├╝geln, setzen Parlament und Regierung extrem rechte Forderungen um. Doch was tun deutsche Beh├Ârden? Sie stecken ihre Energie in den Kampf gegen linke Bewegungen. Ein lokales Beispiel sind die Razzien in N├╝rnberg im vergangenen Oktober: Wegen ein paar angeblicher Graffittis wurden die Wohnungen von sechs jungen Menschen durchsucht und ein Ermittlungsverfahren wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung er├Âffnet. Vorgeworfen wird ihnen unter anderem die ÔÇ×Verherrlichung der AntifaÔÇť. Es bleibt an uns, all dem etwas entgegenzusetzen! Lassen wir der AfD und anderen Rechten keine Ruhe, keinen Sitz im Parlament und keinen Fu├čbreit auf der Stra├če! Treten wir der Unterdr├╝ckung und Ausbeutung in dieser Gesellschaft gemeinsam entgegen ÔÇô Auf allen Ebenen und mit allen Mitteln. Gemeinsam als von Rassismus Betroffene, als Queers, als Juden*J├╝dinnen, als Antifaschist*innen und viele mehr. Nur gemeinsam k├Ânnen wir einen Umgang mit all der Trauer, der Ohnmacht und der Wut finden.Lasst uns f├╝reinander einstehen und uns gegenseitig unterst├╝tzen. Lasst uns nicht zuschauen, wenn unsere Nachbar*innen aus ihren Wohnungen geworfen oder abgeschoben werden. Lasst uns Schluss machen mit der Vereinzelung und uns zusammenschlie├čen. Lasst uns R├Ąume f├╝r Solidarit├Ąt und Freundi*nnenschaft schaffen und die klassenlose Gesellschaft als Antwort auf Rechtsruck, Ausbeutung und Unterdr├╝ckung aufbauen. Lasst uns nicht aufh├Âren zu k├Ąmpfen: F├╝r eine Welt, in der wir alle ohne Angst leben k├Ânnen!Kommt am 02. M├Ąrz mit uns auf die Stra├če! Gegen Rechtsruck, Ausbeutung und Vereinzelung! ÔÇô F├╝r die befreite Gesellschaft!
Samstag, 09.03.2024

Grundlagenvortrag Kritik am liberalen Feminismus am 9.03.24 um 18:00 Uhr Youth Connect ├ľffnung der RZN

  Wir laden euch herzlich zu unserer Youth Connect ├ľffnung in die Schwarze Katze ein. Anl├Ąsslich des internationalen Frauenkampftags h├Âren wir gemeinsam einen Vortrag zur Kritik des liberalen Feminismus und wieso wir die lohnabh├Ąngige Klasse f├╝r zentral im Kampf gegen das Patriarchat betrachten. Im Anschluss ist Raum f├╝r Diskussion. Kommt gerne vorbei und lernt uns kennen. F├╝r Essen uns Getr├Ąnke ist gesorgt.   Ge├Âffnet ab 18:00 Uhr im Stadtteilladen Schwarze Katze, untere Seitenstra├če 1, 90429 N├╝rnberg
Mittwoch, 27.03.2024

Gesiebte Luft - 27 Jahre Freiheitsentzug

Gesiebte Luft ÔÇô 27 Jahre Freiheitsentzug

Ein Gespr├Ąch mit Thomas Meyer-Falk

Mittwoch, 27.03

19 Uhr

Stadtteilladen Schwarze Katze

Untere Seitenstra├če 1 Gostenhof

 

F├╝r viele ist die Vorstellung f├╝r ihr politisches Handeln ein paar Jahre im Knast verbringen zu m├╝ssen schwer vorstellbar. Thomas verbrachte fast drei Jahrzehnte seines Lebens in verschiedenen Gef├Ąngnissen. Seit Ende August 2023 ist er wieder auf freien Fu├č und muss sich nun in einer v├Âllig anderen Welt zurechtfinden. Gemeinsam wollen wir mit ihm ├╝ber seine Zeit im Knast und danach sprechen.

 

Wie steht man so etwas durch, ohne Mitgef├╝hl und Verstand zu verlieren? Was bedeutet Freiheitsentzug eigentlich? Und welchen Wert haben Solidarit├Ąt und Zusammenhalt in einer scheinbar aussichtslosen Situation?

Eine Veranstaltungsreihe der Roten Hilfe e.V. und Thomas Meyer-Falk